Fernsehen: Kanzlerkandidaten uneins über Sinn von Klimaschutz-Maßnahmen

Beim TV-Speeddating mit Bürgern haben sich deutliche Unterschiede der Parteien beim Thema Klimaschutz gezeigt. Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.

Erstellt von - Uhr

Aktuelle Nachrichten rund ums Thema Fernsehen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). (Foto) Suche
Aktuelle Nachrichten rund ums Thema Fernsehen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Aliaksei

Beim TV-Speeddating mit Bürgern haben sich deutliche Unterschiede der Parteien beim Thema Klimaschutz gezeigt. Gefragt nach konkreten Maßnahmen zum Schutz des Klimas antwortete AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel bei ProSieben/Sat.1: "Ich glaube, dass Deutschland alleine nicht maßgebend ist im Klimaschutz. Da müssen sie bei ganz anderen Ländern ansetzen." Deutschland alleine könne das Problem nicht lösen und dürfe dafür nicht seine Industrie und Arbeitsplätze aufs Spiel setzen.

Der Kanzlerkandidat der Grünen, Robert Habeck, dagegen betonte: "Deutschland muss da seinen Beitrag leisten." Zwar könne Deutschland alleine die globale Erderwärmung nicht aufhalten. "Aber wenn wir uns verabschieden, sagen die anderen Länder, dann sind wir auch weg", warnte er.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz erklärte ebenfalls, Deutschland müsse vorausgehen. Man könne Menschen in Asien, Südamerika und Afrika nicht verbieten, Auto zu fahren. Aber man könne in Deutschland bezahlbare Elektroautos als Alternative entwickeln. Gleiches gelte für Energieerzeugung und Stahlherstellung.

Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz nahm an der Diskussionsrunde nicht teil.

Weitere aktuelle News im Ressort "TV":

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, YouTube und WhatsApp? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.