Musikantenstadl 2014 in der ARD: Stadl-Best Of mit Andrea Berg und Beatrice Egli

Auch im Sommer lässt Andy Borg Stadl-Freunde nicht allein. Der Stadl-Moderator begrüßte am 16. August im Musikantenstadl am Vierwaldstättersee unter anderem Andrea Berg und Andreas Gabalier. So sehen Sie die Musik-Sendung im als Wiederholung in der ARD-Mediathek. Infos zu Gästen und Terminen hier!

Von news.de-Redakteurin Franziska Obst - Uhr

Tops und Flops im deutschen Fernsehen
Das TV-Jahr 2013
zurück Weiter
  • TOPS:


    «Unsere Mütter, unsere Väter» (ZDF): Geschichts-Fernsehen zum Anfassen. Viele junge Zuschauer. Gerade die Kritik aus dem Ausland löste noch einmal Diskussionen aus.

  • «Das Adlon. Eine Familiensaga» (ZDF): Eine der großen Überraschungserfolge: Historiendrama und Familenstory, starke Schauspieler, gute Ausstattung, üppig erzählt.

  • «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» (RTL): Trashiger Dauerbrenner mit dem Trend zur 100-prozentigen Feuilletontauglichkeit. Auch ohne den verstorbenen Dirk Bach.

  • «The Voice» (Sat.1, ProSieben): Die Quoten stehen zwar durch ständigen Konkurrenzbeschuss unter Druck, aber das Image der Castingshow ist immer noch sehr gut.

  • «Berlin - Tag & Nacht», «Köln 50667» (RTL2): Die Dokusoaps, wegen ihrer Drehbuchcharaktere mit Anspruch auf Echtheit bei Kritikern umstritten, kommen an. Und das zählt.

  • «Das TV Duell» (ARD, ZDF, RTL, Sat.1): Politik im TV: eher ein lahmes Vergnügen. Beim großen Duell herrschte Spannung wie beim Länderspiel - auch dank Entertainer Stefan Raab.

  • «heute-show» (ZDF): Wer den Wutbürger Gernot Hassknecht nicht kennt, ist arm dran. Wer möchte nicht mal so leidenschaftlich in die Kamera brüllen wie er?

  • «Julia Leischik sucht» (Sat.1): Fast 5 Millionen Zuschauer in der letzten Folge am Vorabend - so viele Menschen können nicht irren. Fortsetzung garantiert.

  • «Tatort» (ARD): 37 neue Fälle standen im Programm. Top-Quoten für Münster, aber auch die neuen NDR-Ermittler Til Schweiger und Wotan Wilke Möhring.

  • FLOPS:


    «Promi Big Brother» (Sat.1): Das Derivat des RTL-Dschungelcamps im «Big Brother»-Kostüm konnte dem großen Vorbild nicht das Wasser reichen - trotz Riesen-Tamtams.

  • «Wild Girls - Auf Highheels durch Afrika» (RTL): Man schicke einen Haufen zickiger junger Damen irgendwo in die Welt hinaus und daraus wird eine krachende TV-Show - Pustekuchen!

  • «Reality Queens auf Safari» (ProSieben): Man schicke einen Haufen zickiger junge Damen irgendwo in die Welt hinaus und daraus wird eine krachende TV-Show - nochmal Pustekuchen!

  • «Fashion Hero» (ProSieben): Als Model hatte Claudia Schiffer vielleicht vor Heidi Klum die Nase vorn. Im TV hat sie mit Shows nicht annähernd so viel Glück.

  • «Borgia» (ZDF): Das fesselnde Thema Mittelalter hat möglicherweise schneller ausgedient als befürchtet. Zu dunkel, zu pessimistisch.

  • «Mörderische Entscheidung» (ARD): Ambitioniert: Thema Afghanistan-Einsatz; aber langweilig umgesetzt. Wenn im Dokudrama kein Thrill steckt, bleiben auch die Zuschauer aus.

  • «Inka!» (ZDF): Der Beweis musste wohl noch einmal her: Die Talkshow im Stil der 1990er Jahre hat ausgedient. Inka Bause bekam es zu spüren.

  • «Ross - der Kindergarten-Boss» (RTL2): Ross Antony als Retter maroder Kindergärten: unglaubwürdig und mit zu viel inszeniertem Engagement. Das merkt das Publikum.

  • «Patchwork Family» (Sat.1): Eltern, Kinder und lauter Ärger: Das klappt bei Millionen von Menschen real, aber nicht im Sat.1-Nachmittagsprogramm.

  • «Dallas» (RTL): Großer Kult, großer Klassiker: Doch der Lack ist ab. Vor allem nach dem Tod von Larry Hagman erlosch das Interesse an der Serie.

  • «Christine. Perfekt war gestern», «Sekretärinnen - Überleben von 9 bis 5», «Doc meets Dorf» (RTL): Noch einmal Serien: Wenn es nicht gerade «Alarm für Cobra 11» ist, kann sich RTL auf den Kopf stellen - keine Innovation zündet.

  • «Der Feind in meinem Leben» (Sat.1): Als «Event» angekündigt, als Filmflop des Jahres hart aufgeprallt: Das Hauptrollendebüt von Eisläuferin Katarina Witt ging daneben.

  • SO LALA:


    «Der Minister» (Sat.1): 4,44 Millionen Zuschauer sind gar nicht so schlecht für Sat.1. Aber für den Aufwand um die Guttenberg-Satire doch überschaubar.


     

  • «Wetten, dass..?» (ZDF): Sind knapp sieben Millionen Zuschauer viel oder wenig? Jeder Showmaster würde sich freuen, aber nicht bei dem ZDF-Klassiker.

  • «Die deutschen Meister 2013» (ARD): Zentrales Spektakel der neuen ARD-Showoffensive. Zum Finale stiegen die Quoten zwar, aber Gesprächswert trug Kai Pflaume nicht bei.

  • «Wer wird Millionär - Prominentenspecial» (RTL): Auch der Riesenwirbel um «Waldi» Hartmanns Aussetzer täuscht nicht darüber weg, dass die Quote am 21.11. die bislang schwächste war.

  • 1 von 25

    Für den 16. August 2014 hatten sich Andy Borg und das ganze Team Musikantenstadl-Team etwas Besonderes ausgedacht. Die Schlagerlegende präsentierte am Samstag ein Best Of des Stadl-Jahres und hat sich dafür namenhafte Gäste wie Francine Jordi, Beatrice Egli oder auch die Kastelruther Spatzen eingeladen.

    Auch Andrea Berg ist beim Musikantenstadl Best Of zu Gast. (Foto) Suche
    Auch Andrea Berg ist beim Musikantenstadl Best Of zu Gast. Bild: dpa

    Musikantenstadl 2014: Andy Borg als Wiederholung in der ARD-Mediathek gucken

    Sie hatten keine Zeit die aktuelle Ausgabe der Musiksendung mit Andy Borg live anzuschauen? Dann klicken Sie sich Auch interessant: Fettnäpfchen Live-Sendung: Die krassesten Pannen der TV-Geschichte!

    Lesen Sie hier: Die 3 heißesten Schlager-Sex-Offensiven!

    Deutschland «im Tal der wilden Rosen»?
    2013 und der Schlager - eine Chronologie
    zurück Weiter
  • Der Schlager-Boom beginnt bereits im Winter: Helene Fischer und Andrea Berg wechseln sich mit ihren Alben «Für einen Tag - Live» und «Abenteuer» an der Spitze der Charts ab. Kein Wunder: Die beiden sind die erfolgreichsten Künstlerinnen in der letzten Zeit in Deutschland.

  • Im vergangenen Jahrzehnt platzierten sie ihre Platten laut den Hitparadenforschern von Media Control zusammen mehr als 1200 Wochen in den Charts - Andrea Berg am längsten.

  • So einen Star holt sich «Pop-Titan» Dieter Bohlen freilich gern an seine Seite. In diesem Frühjahr sollte Berg als Gastjurorin die Einschaltquoten seiner zuvor etwas schwächelnden RTL-Casting-Show «Deutschland sucht den Superstar» nach oben schrauben. Günstigerweise stand die Staffel mit der Schweizerin Beatrice Egli und deren Vorliebe für deutschsprachige Musik sowieso unter einem guten Schlager-Stern.

  • In Anwesenheit ihres Idols sang die spätere «DSDS»-Gewinnerin Egli auch gleich den Berg-Hit «Du kannst noch nicht mal richtig lügen». Danach hieß es von Star zu Nachwuchs: «Es ist klasse, was du geschafft hast.» Und Bohlen legt die Thronfolge fest: «Hier sitzt die Schlagerkönigin, da steht die Schlagerprinzessin!».

  • Trotz Casting-Krone muss sich «Prinzessin Beatrice» mit ihrem Album «Glücksgefühle» kurz darauf aber mit Platz zwei der Hitparade begnügen. Höher treibt sie auch der «DSDS»-Rückenwind nicht.

  • Besser macht es Hansi Hinterseer: Pünktlich zu seinem 20. Dienstjubiläum als Entertainer steht der ehemalige Skisportler mit seinem neuen Album «Heut' ist dein Tag» in dieser Woche erstmals an der Spitze der Charts.

  • Genauso erfolgreich war Schlager-Rocker Matthias Reim («Verdammt ich lieb Dich»). 23 Jahre nach seinem Debüt landet er im Februar zum zweiten Mal auf Platz eins. Auf seinem Album «Unendlich» gibt es neben Eigenkompositionen gecoverte Hits von Ostrock-Bands wie City oder Karat.

  • Abgelöst wird Reim von Heinos Platte «Mit freundlichen Grüßen». Darauf wildert der goldblonde 74-Jährige im Rock- und Popzirkus und dreht ungefragt Hits von den Ärzten, Clueso und Peter Fox durch den Humptata-Wolf. Machen ihn allein Totenkopfring und Sonnenbrille wirklich zu einer - wie seine Frau Hannelore meint - «coolen Sau»? Der Riesenrummel sichert Heino jedenfalls den Spitzenplatz der diesjährigen Download-Halbjahrescharts.

  • Auch «Die Amigos» können mit ihren Hits ganz vorn mitsingen. Die beiden Brüder aus der hessischen Provinz kegeln Ende Juni mit ihrem Album «Im Herzen jung» mal eben die Hardrocker von Black Sabbath um Frontmann Ozzy Osbourne von der Charts-Spitze.

  • Lieder wie «Ich ruf für uns im Himmel an» oder «Im Tal der wilden Rosen» treffen den deutschen Hörnerv. Auf der «Amigos»-Homepage heißt es dann auch: «Bestager, Generation 50plus, graue Panther... Muss man wirklich jung sein, um mithalten zu können?» Offensichtlich nicht.

  • Aber man darf: Denn Schlager ist nicht nur «ZDF-Fernsehgarten» oder «Musikantenstadl» - er erobert auch die Independent-Szene. Dank Dagobert, dem «Schnulzensänger aus den Bergen», und seinem gleichnamigen Debüt, das im April erscheint. Mit einfachen Melodien und etwas Elektro füllt der 1982 geborene Schweizer den ein oder anderen Szene-Club. In seinen pathetischen Songs findet selbst die Großstadtjugend zu Sehnsucht, Träumerei und Idylle.

  • «Ich kann nur Liebeslieder», sagt Dagobert in einem Interview. Man kann, muss ihn aber nicht ernst nehmen. Eine Kunstfigur sei er jedoch nicht. Irreal wirkt es aber doch, dieses Aufeinandertreffen von Hipster-Jungs, Indie-Mädels und Dagoberts liebestrunkenen Versen («Ich nehm' dich bei der Hand und flüster dir ins Ohr: Bleib doch ein Leben lang, ich hab mit dir viel vor»).

  • Und der nächste Kracher steht schon in den Läden: «Atlantis» heißt das 16. Studioalbum von Andrea Berg.

  • 1 von 13

    Die Gäste im Musikantenstadl am 16. August am Vierwaldstättersee im Überblick

    Für sein Musikantenstadl Best Of hat sich Andy Borg nicht lumpen lassen. Am schweizerischen Vierwaldstättersee begrüßte er unter anderem: Hansi Hinterseer, Peter Kraus, Andrea Berg, Seer, Karel Gott, Francine Jordi, Beatrice Egli, Die Ladiner, Die jungen Zillertaler, Melanie Oesch, Oesch's die Dritten, Ursprung Buam, Die Dorfrocker, Fantasy, Die CubaBoarischen, Marc Pircher, Markus Wolfahrt, Kastelruther Spatzen, Zillertaler Mander und Nockalm Quintett

    Alle Termine zum Musikantenstadl 2014

    Für 2014 haben Andy Borg und das Musikantenstadl-Team noch zwei weitere Termine geplant: Am 27. September ist der Musikantenstadl zu Gast in Passau und am 31. Dezember zum Jahresausklang, dem Silvesterstadl, zu Besuch in Graz.

    Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

    bua/news.de

    Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.

    Bleiben Sie dran!

    Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.