
Biathletin Franziska Preuß ist nach ihrem ersten Weltcup-Gesamtsieg froh, bald ein bisschen Abstand gewinnen zu können. "Ich habe zu den Trainern schon gesagt, dass ich ein bisschen länger Pause brauche als normal. Ich bin schon echt durch", sagte die 31-Jährige der ARD nach dem größten Erfolg ihrer Karriere. "Auch vom Kopf her waren das jetzt anstrengende drei Wochen."
Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem früheren Biathleten Simon Schempp, geht es zeitnah in Urlaub. "Wir fahren nach Thailand, da ist Wintersport ganz weit weg", sagte Preuß. "Und da freue ich mich wirklich drauf, wenn man gar nicht darauf angesprochen wird und einfach komplett abschalten kann."
Großes Ziel: Weitere Olympia-Medaille
Im letzten Rennen des Winters hatte Preuß in der Rolle der Jägerin von einem Sturz ihrer Konkurrentin Lou Jeanmonnot profitiert und den Massenstart gewonnen. Dadurch übernahm sie in Oslo das Gelbe Leibchen wieder, das sie tags zuvor verloren hatte. Der Abstand zwischen den beiden betrug in der Endabrechnung 20 Zähler.
Nach der Sommerpause möchte Preuß wieder angreifen, um auch bei den Olympischen Winterspielen in Italien im kommenden Jahr konkurrenzfähig zu sein. "Definitiv, das Jahr gibt es noch", sagte die Bayerin, nachdem sie auf ihre sportliche Zukunftsplanung angesprochen worden war. Bisher gewann sie einmal Olympia-Bronze mit der Staffel bei den Spielen 2022 in Peking.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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