100 Länderspiele für die deutschen Handballer. Nationalspieler Johannes Golla feiert gegen Tunesien ein rundes Jubiläum - zumindest offiziell.
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Sein rundes Jubiläum hätte Kapitän Johannes Golla gerne anders gefeiert. Zum Beispiel mit einem Tor oder einem guten Block in der Abwehr. Stattdessen erlebte der 27-Jährige sein 100. Länderspiel für die deutsche Handball-Nationalmannschaft nur aus der Zuschauerperspektive. "Der Körper hat sich sehr gefreut und die Jungs haben das auch gut gemacht. Aber natürlich, im 100. Länderspiel hätte man vielleicht gerne eine Minute auf dem Feld gestanden", sagte Golla nach dem lockeren 31:19 zum WM-Hauptrundenabschluss gegen Tunesien.
Auf dem Mannschaftsfoto nach dem Spiel in Herning posierte Golla mit einer kleinen Torte, in der die Zahl 100 steckte. Da das DHB-Team eh schon für das Viertelfinale qualifiziert war, hatte Bundestrainer Alfred Gislason seinen Kapitän sowie weitere Stammkräfte geschont. "Zu der Zeit im Turnier ist die Pause mehr wert, als dann mal kurz aufs Feld zu laufen", befand Golla. Als Länderspiel wird der Abend auf der Bank dennoch gewertet.
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Portugal "komplett im Flow"
Der Kreisläufer debütierte am 9. März 2019 gegen die Schweiz und ist seit dem 5. November 2021 Kapitän der deutschen Auswahl. "Schwer zu sagen", antwortete Golla auf die Frage, wie lange er noch spielen werde. "Solange ich mich gut fühle, bleibe ich dabei. 100 klingt jetzt erstmal gut. Jetzt konzentriere ich mich erstmal auf die nächste Aufgabe", sagte der Bundesliga-Profi von der SG Flensburg-Handewitt.
Die nächste Aufgabe im Viertelfinale am Mittwoch heißt aller Voraussicht nach Portugal. Die Südeuropäer sind bislang in diesem Turnier noch ohne Niederlage und haben in ihrer Gruppe unter anderem die Medaillenanwärter aus Schweden oder Spanien hinter sich gelassen. "Wir haben die Spiele mit Spannung verfolgt. Das wird eine interessante Herausforderung. Eine Mannschaft, die komplett im Flow ist und bei der viel funktioniert", sagte Golla.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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