Radsport: Nach Dopingsperre: Heßmann wechselt zum Movistar-Team

Im Juni 2023 wird Rad-Talent Michel Heßmann positiv auf ein Diuretikum getestet. Nach Ablauf der Sperre kann der Sportler sein Comeback geben. Ein neues Team hat er gefunden.

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Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) (Foto) Suche
Tadej Pogacar (r) aus Slowenien vom UAE Team Emirates in Aktion bei der 21. Etappe der Tour de France. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Belga | Pete Goding

Radprofi Michel Heßmann erhält nach seiner Dopingsperre beim spanischen Team Movistar eine neue Chance. Der 23-Jährige, dessen Sperre noch bis zum 14. März läuft, unterschrieb einen Vertrag für zwei Jahre. 

Heßmann, der beim Visma-Rennstall um den zweimaligen Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard unter Vertrag stand, war bei einer Trainingskontrolle am 14. Juni 2023 in Deutschland positiv auf ein Diuretikum getestet worden. Die Mittel regen die Harnproduktion an und sorgen so für die Entwässerung des Körpers. Von seinem Team war er nach Bekanntwerden des Falls suspendiert worden.

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Langer Rechtsstreit

Nach einem langen Rechtsstreit hatten sich im August 2024 schließlich die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada), die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) und der Sportler auf eine 21-monatige Sperre geeinigt. Seit dem 14. Januar darf er bei seinem neuen Team auch wieder Trainingsfahrten absolvieren.

"Ich bin unglaublich dankbar, dass ich bei diesem Team mit den vielen Erfolgen und der Geschichte beweisen kann", wurde Heßmann in einer Teammitteilung zitiert.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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