Erstellt von - Uhr

Handball-WM 2025: Vierter Weltmeister-Titel in Folge: Dänemark schlägt Kroatien im Finale

Im Finale der Handball-WM am 2. Februar 2025 standen sich Dänemark und Kroatien gegenüber. Den Skandinaviern gelang ein ungefährderter Sieg. Sie krönten sich zum vierten Mal in Folge zum Weltmeister.

Dänemark ist Handball-Weltmeister 2025. (Foto) Suche
Dänemark ist Handball-Weltmeister 2025. Bild: picture alliance/dpa | Soeren Stache
  • Handball-WM 2025 der Männer in Kroatien, Dänemark und Norwegen
  • Modus, Zeitplan plus Gegner und Aufgebot des deutschen Teams
  • Hier sind die Spiele live zu sehen
  • Ergebnisse im News-Ticker

Für Handball-Fans wird der Januar zum Festmonat. Alle zwei Jahre findet die Weltmeisterschaft der Männer statt. 2025 ist es wieder soweit. Nachdem beim Turnier 2023 der fünfte Platz erreicht, peilte das deutsche Team den Titel an. Doch der Traum platzte im Viertelfinale. Weltmeister wurde erneut Dänemark. Was man sonst noch über die Handball-WM 2025 wissen muss, erfahren Sie hier.

Handball-WM 2025: Deutschland im Viertelfinale gegen Portugal ausgeschieden

Das deutsche Team hatte es bei der Handball-WM 2025 ins Viertelfinale geschafft und schied dort gegen Portugal aus. Diese Mannschaften treffen im Finale und im Spiel um Platz 3 aufeinander:

  • Kroatien - Dänemark (Sonntag, 02.02.2025, 18 Uhr), Ergebnis: 26:32
  • Frankreich - Portugal (Sonntag, 02.02.2025, 15 Uhr), Ergebnis: 35:34

Das waren die Partien im Halbfinale:

  • Frankreich - Kroatien (Donnerstag, 30.01. um 21 Uhr), Ergebnis: 28:31
  • Dänemark - Portugal (Freitag, 31.01. um 21 Uhr), Ergebnis: 40:27

Das waren die Partien in der Runde der letzten Acht:

  • Kroatien - Ungarn (Dienstag, 28.01. um 18 Uhr) Ergebnis: 31:30
  • Frankreich - Ägypten (Dienstag, 28.01. um 21 Uhr) Ergebnis: 34:33
  • Dänemark - Brasilien (Mittwoch, 29.01. um 17.30 Uhr), Ergebnis: 33:21
  • Portugal - Deutschland (Mittwoch, 29.01. um 20.30 Uhr, ARD), Ergebnis: 31:30 n.V.

Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason musste sich in den ersten sechs Spielen nur Co-Castgeber Dänemark geschlagen geben - Top-Favorit für den Turniersieg. Die Ergebnisse in der Hauptrunde lauteten wie folgt:

  • Dienstag, 21. Januar 2025: Dänemark - Deutschland, Beginn: 20.30 Uhr (ARD), Ergebnis: 40:30
  • Donnerstag, 23. Januar 2025: Italien - Deutschland, Beginn: 18 Uhr (ZDF), Ergebnis: 27:34
  • Samstag, 25. Januar 2025: Deutschland - Tunesien, Beginn: 20.30 Uhr (ZDF), Ergebnis: 31:19

Das waren die Hauptrunden-Gruppen:

Gruppe I

Gruppe II

Gruppe III
Gruppe IV
Dänemark, Deutschland, Italien, Schweiz, Tschechien, Tunesien

Frankreich, Ungarn, Niederlande, Österreich, Nordmazedonien, Katar

Portugal, Schweden, Spanien, Brasilien, Norwegen, Chile Ägypten, Island, Kroatien, Slowenien, Kap Verde, Argentinien

Lesen Sie auch:

Handball-WM 2025 der Männer in Kroatien, Dänemark und Norwegen: Modus und Zeitplan

Die Handball-WM 2025 wird vom 14. Januar bis 2. Februar in Kroatien, Dänemark und Norwegen ausgetragen. Zunächst wurde eine Vorrunde gespielt, in der es acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften gibt. Jeder spielte gegen jeden. Die besten drei Teams jeder Gruppe qualifizierten sich für die Hauptrunde. Es gab nun vier Gruppen, zu der jeweils sechs Mannschaften zählen. Die Punkte aus der Vorrunde wurden mitgenommen. Drei weitere Duelle gegen die jeweils drei bestplatzierten Mannschaften einer anderen Vorrunden-Gruppe standen an. Die zwei besten Teams einer Hauptrunden-Gruppe kommen in das Viertelfinale. Ab sofort geht es im K.o.-System weiter. Ausgeschiedene Mannschaften absolvieren noch Platzierungsspiele. Diese Gruppen wurden für die Vorrunde ausgelost:

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C Gruppe D
Deutschland, Tschechien, Polen, Schweiz

Dänemark, Italien, Algerien, Tunesien

Frankreich, Österreich, Kuwait, Katar Ungarn, Niederlande, Nordmazedonien, Guinea
Gruppe E

Gruppe F

Gruppe G Gruppe H
Norwegen, Portugal, Brasilien, USA Schweden, Spanien, Japan, Chile Slowenien, Island, Kuba, Kap Verde Ägypten, Kroatien, Argentinien, Bahrain

Die DHB-Jungs absolvierten ihre Vorrunden-Partien im dänischen Herning. Folgende Termine und Ergebnisse gab es:

  • Mittwoch, 15. Januar 2025: Deutschland - Polen, Beginn: 20.30 Uhr (ARD), Ergebnis: 35:28
  • Freitag, 17. Januar 2025: Schweiz - Deutschland, Beginn: 20.30 Uhr (ZDF), Ergebnis: 29:31
  • Sonntag, 19. Januar 2025: Deutschland - Tschechien, Beginn: 18 Uhr (ARD), Ergebnis: 29:22

Handball-WM 2025 in TV und Live-Stream

Die deutschen Spiele bei der Handball-WM 2025 werden von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF im Wechsel übertragen. Zusätzlich gibt es unter zdf.de sowie sportschau.de Live-Streams. Auch Eurosport zeigt ausgewählte Partien in voller Länge. Wer alle Spiele live sehen möchte, muss auf den kostenpflichtigen Streaming-Dienst sportdeutschland.tv zurückgreifen.

Das ist der Kader von Alfred Gislason für die Handball-Weltmeisterschaft 2025

Bundestrainer Alfred Gislason hat seinen 19-köpfigen Kader für die WM bereits im Dezember 2024 nominiert. Folgende Handball-Stars waren dabei:

Ergebnisse der Handball-WM 2025 im News-Ticker

Wie schlägt sich das DHB-Team bei der WM? Welche Favoriten setzen sich durch, wer sorgt für Überraschungen? All diese Informationen gibt's hier im News-Ticker zum Turnier.

+++ 02.02.2025: Seriensieger Dänemark gewinnt ungefährdet nächstes Gold +++

Dänemarks Handballer haben ihren herausragenden Lauf fortgesetzt und den vierten WM-Titel in Folge gewonnen. Die übermächtige Auswahl um Welthandballer Mathias Gidsel gewann das Finale gegen Kroatien mit 32:26 (16:12) und ist nun schon seit 37 WM-Spielen ungeschlagen. Vor rund 13.300 Zuschauern in Oslo war Füchse-Profi Gidsel mit zehn Toren bester Werfer. Kroatien, für das Handball-Legende Domagoj Duvnjak sein letztes Spiel bestritt, verpasste den zweiten WM-Titel nach 2003.

Zuvor hatte sich Frankreich durch ein 35:34 (19:17) gegen Portugal die Bronzemedaille gesichert. Die Südwesteuropäer hätten erstmals in ihrer Verbandsgeschichte Edelmetall gewinnen können.

+++ 02.02.2025: Bildausfall bei Handball-WM: Kameramann kollabiert +++

Weil ein Kameramann bei der Handball-WM auf der Tribüne kollabiert ist, haben die Zuschauer an den Bildschirmen kurzzeitig kein Bild gehabt. Portugal und der spätere Sieger Frankreich lieferten sich einen packenden Kampf auf Augenhöhe, als in der ersten Halbzeit das Bild plötzlich schwarz wurde. Die Kamera war nach vorne über gekippt und auf den Boden gefallen. In Deutschland wurde die Partie beim Streamingdienst Sportdeutschland.TV übertragen.

Nach wenigen Sekunden war der Mann wieder bei Bewusstsein. Sanitäter eilten herbei und versorgten die Person mit Wasser. Der Handball-Weltverband IHF teilte nach dem Spiel mit, dass es dem Mann gut gehe.

+++ 02.02.2025: Frankreichs Handballer gewinnen Bronze +++

Rekord-Champion Frankreich hat bei der Handball-Weltmeisterschaft die Bronzemedaille gewonnen und Portugals Erfolgslauf kurz vor der Krönung gestoppt. Die Mannschaft von Trainer Guillaume Gille gewann das Spiel um Platz drei gegen den Deutschland-Bezwinger mit 35:34 (19:17). Der Außenseiter aus Südeuropa war vor rund 11.000 Zuschauern in Oslo ein ebenbürtiger Gegner und lag eine Viertelstunde vor Schluss sogar mit zwei Toren in Führung.

Portugal gehörte bei dieser WM zu den Überraschungsmannschaften und stand dicht vor der ersten WM-Medaille seiner Verbandsgeschichte. Zwischen 2006 und 2020 hatte sich Portugal für kein einziges internationales Turnier qualifizieren können. Erst vor fünf Jahren kehrte die Mannschaft auf die große Bühne zurück. In einem dramatischen Viertelfinale setzten sich die Südwesteuropäer nach Verlängerung gegen die deutsche Auswahl durch.

Im Spiel um die Goldmedaille treffen am Abend (18.00 Uhr/Eurosport und Sportdeutschland.TV) Topfavorit Dänemark und Kroatien aufeinander.

+++ 31.01.2025: Dänemark nach Sieg über DHB-Schreck Portugal im Finale +++

Dänemarks Handballer werfen sich mühelos ins Finale der Weltmeisterschaft und stehen vor dem vierten WM-Titel in Serie. Der Olympiasieger überrollte Deutschland-Bezwinger Portugal mit 40:27 (20:16) und ist nun bereits seit 36 WM-Spielen ungeschlagen. Im Spiel um die Goldmedaille trifft die scheinbar übermächtige Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen am Sonntag (18 Uhr) auf die Kroaten, bei denen Handball-Legende Domagoj Duvnjak sein letztes Spiel im Nationaltrikot bestreitet. Bester Däne war einmal mehr Torhüter Emil Nielsen mit 15 Paraden. Welthandballer Mathias Gidsel steuerte neun Tore zum Finaleinzug bei.

+++ 30.01.2025: Krönung möglich: Duvnjak spielt mit Kroatien um WM-Gold +++

Im letzten Großturnier seiner Karriere hat der ehemalige Welthandballer Domagoj Duvnjak weiter die Chance auf seine erste Goldmedaille mit der kroatischen Nationalmannschaft. Die Auswahl um den 36 Jahre alten Bundesliga-Profi vom THW Kiel gewann ihr WM-Halbfinale gegen Rekord-Champion Frankreich mit 31:28 (18:11) und spielt am Sonntag um den Titel.

In der aufgeheizten Stimmung der Arena von Zagreb avancierte Kroatien-Keeper Dominik Kuzmanovic mit 15 Paraden zum umjubelten Matchwinner. Im Finale von Oslo trifft die Mannschaft des früheren Bundestrainers Dagur Sigurdsson entweder auf Gold-Favorit Dänemark oder auf Deutschland-Bezwinger Portugal. Kroatien hat die Chance, zum zweiten Mal nach 2003 Weltmeister zu werden. Frankreich muss weiter auf den ersten WM-Titel seit 2017 warten.

Duvnjak setzt Karriere in Bundesliga fort

Duvnjak hatte angekündigt, seine Karriere in der Nationalmannschaft nach diesem Turnier zu beenden. Der Rückraumspieler ist kroatischer Rekordnationalspieler und Rekordtorschütze. Im Nationaltrikot holte er sich WM-Silber, EM-Silber und Olympia-Bronze. Auf eine Goldmedaille wartet er noch. Seine Karriere in der Bundesliga setzt Duvnjak fort.

Dass der Kroate überhaupt noch bei dieser WM mit dabei ist, grenzt an ein kleines Wunder. Beim Kantersieg gegen Argentinien hatte sich der 36-Jährige in der Vorrunde eine Wadenverletzung zugezogen. Es drohte das tragische Ende seiner Nationalmannschafts-Karriere. In der Hauptrunde stand der Routinier dann erstmals wieder im Kader, kam seitdem aber nur zu Kurzeinsätzen.

+++ 30.01.2025: Handball-Torwart Wolff fordert Aufarbeitung +++

Andreas Wolff ließ seinen Emotionen nach dem bitteren WM-Aus der deutschen Handballer gegen Portugal freien Lauf. Seine Teamkollegen wollte der überragende Torwart der DHB-Auswahl öffentlich aber nicht an den Pranger stellen. "Ich bin frustriert und verärgert, aber ich gebe ihnen nicht die Schuld. Es tut weh, so auszuscheiden. Ich werde jetzt aber nicht über mein Team herziehen", sagte der 33-Jährige nach dem dramatischen 30:31 nach Verlängerung im Duell mit den Südeuropäern.

Zugleich forderte Wolff eine interne Aufarbeitung des vorzeitigen Scheiterns bei der Endrunde in Dänemark, Kroatien und Norwegen, durch das die erste WM-Medaille seit dem Gold-Triumph vor 18 Jahren verpasst wurde. "Wir müssen einiges aufarbeiten. Ich habe meine Gedanken dazu, warum es nicht gereicht hat. Aber die werde ich öffentlich nicht teilen", sagte der Schlussmann vom deutschen Rekordmeister THW Kiel.

Kein Stolz auf starke Leistung

Mit 21 Paraden war Wolff der überragende Mann beim Handball-Krimi in Oslo. Die Auszeichnung als bester Spieler der Partie ließ ihn jedoch kalt. "Es ist schön, Lob zu bekommen. Aber primär bin ich frustriert, dass wir nicht ins Halbfinale gekommen sind", sagte der Europameister von 2016 und fügte hinzu: "Ich werde mich nicht hinstellen und sagen, ich bin stolz darauf, wie gut ich gespielt habe. Das ist komplett irrelevant, wenn man nicht weiterkommt."

Umso mehr trauerte Wolff dem verpassten Halbfinale nach. "Wir haben es leider nicht wie bei Olympia geschafft, in der entscheidenden Phase den Knockout zu setzen", sagte der Routinier. Er selbst werde an dem Aus ein wenig zu knabbern haben. "Ich weiß nicht, wie lange das bei mir nachwirkt. Das sind Sachen, die verarbeitet man während der Nacht, auf der Rückreise und in der Zeit bis zum Re-Start der Bundesliga", sagte Wolff. Spätestens dann werde der Fokus aber wieder komplett auf seinem Verein liegen.

+++ 29.01.2025: WM-Aus: Handballer scheitern an Portugal +++

Heimflug statt Halbfinale: Für die deutschen Handballer ist der Traum von der ersten WM-Medaille seit 18 Jahren nach einem Thriller ohne Happy End geplatzt. Trotz einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit und eines überragenden Torhüters Andreas Wolff verlor das Team von Bundestrainer Alfred Gislason das Viertelfinale gegen Portugal mit 30:31 (26:26, 9:13) nach Verlängerung und schied aus. Während die Südeuropäer im Halbfinale Titelverteidiger und Olympiasieger Dänemark herausfordern, fliegt die DHB-Auswahl am Donnerstag ohne das erhoffte Edelmetall in die Heimat.

Vor 7.457 Zuschauern in Oslo war Rechtsaußen Lukas Zerbe mit neun Toren bester Werfer für die deutsche Mannschaft, die im gesamten Turnier nicht an die Leistung vom olympischen Silber-Coup vor knapp sechs Monaten anknüpfen konnte und weiter auf die erste Medaille bei einer Weltmeisterschaft seit dem Gold-Triumph von 2007 warten muss.

Zuvor hatte Dänemark beim 33:21 (15:12) gegen Brasilien den 35. WM-Sieg in Serie gefeiert und locker die Vorschlussrunde erreicht. Das zweite Halbfinale bestreiten Rekord-Champion Frankreich und Co-Gastgeber Kroatien am Donnerstag in Zagreb.

Fehlstart ohne Knorr

Vor dem Anpfiff hatte die rechtzeitige Rückkehr von Spielmacher Juri Knorr, der die Hauptrundenspiele gegen Italien und Tunesien erkrankt verpasst hatte, für viel Optimismus im DHB-Team gesorgt. Der 24-Jährige saß zunächst aber wie erwartet nur auf der Bank und sah von dort einen nervösen Beginn seiner Teamkollegen, die sich vor allem im Angriff schwertaten. Erst nach sechs Minuten gelang Renars Uscins der erste Treffer.

Dass die Portugiesen zu diesem Zeitpunkt nicht schon enteilt waren, lag an Torwart Wolff. Der 33-Jährige wehrte in den ersten fünf Minuten gleich fünf Würfe ab. Dennoch lag das DHB-Team beim 1:5 (10. Minute) früh mit vier Toren zurück.

Gislason reagiert

Der Bundestrainer reagierte auf den Fehlstart mit einer Auszeit, nach der dann Knorr auf das Parkett kam. Der Spielmacher brachte mehr Tempo in das deutsche Angriffsspiel, das fortan etwas besser, aber weiter nicht fehlerfrei lief.

Zum Glück war Wolff weiterhin ein starker Rückhalt. Der Schlussmann vom deutschen Rekordmeister THW Kiel musste immer wieder die Abwehrschwächen seiner Vorderleute ausbügeln und war darüber sichtlich erbost. So ging es mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Pause.

DHB-Team nach der Pause verbessert

Nach dem Wechsel agierte die deutsche Mannschaft im Angriff konzentrierter. Und auch die Abwehr bekam nun mehr Zugriff gegen die schnellen und wendigen Portugiesen. Beim 17:18 (43.) war das DHB-Team wieder dran und nun wesentlich besser im Spiel.

"Jetzt müssen wir weniger motzen - vor allem ich. Die haben keine Ahnung, was sie machen sollen", feuerte Gislason sein Team in einer Auszeit an. Kurz danach gelang erstmals der Ausgleich und wenig später die erste Führung zum 19:18. In der Schlussphase gab die deutsche Mannschaft den knappen Vorsprung trotz etlicher Paraden von Wolff aber wieder aus der Hand und stand nach der zehnminütigen Extraschicht mit leeren Händen da.

+++ 28.01.2025: Kroatien und Frankreich im Halbfinale der Handball-WM +++

Kroatiens Handballer haben erstmals seit acht Jahren und zum insgesamt sechsten Mal das WM-Halbfinale erreicht. Der Co-Gastgeber setzte sich in einem dramatischen Viertelfinale in Zagreb gegen Ungarn mit 31:30 (16:16) durch und darf weiter auf eine Medaille hoffen. In der Vorschlussrunde treffen die Kroaten auf Rekord-Champion Frankreich. Der sechsmalige Weltmeister machte es gegen Ägypten ebenfalls spannend und siegte am Ende knapp mit 34:33 (18:14).

Nach einer ausgeglichenen Startphase zog Ungarn Mitte der ersten Halbzeit beim 8:5 erstmals auf drei Tore davon. Doch bis zur Pause war das kleine Polster aufgebraucht. Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild. Erneut konnte sich Ungarn zunächst auf drei Tore absetzen, doch wieder konterten die Gastgeber und schafften zehn Minuten vor Ultimo den Ausgleich zum 24:24.

Trotz der Unterstützung der frenetischen Fans konnten die von Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson trainierten die Kroaten das Momentum zunächst aber nicht nutzen. Vielmehr zog Ungarn mit einem 4:0-Lauf davon. In einer verrückten Schlussphase drehten die Hausherren jedoch die Partie bejubelten ausgelassen den kaum noch für möglich gehaltenen Sieg.

+++ 27.01.2025: Knorr wieder fit und "für das Viertelfinale bereit" +++

Der zuletzt angeschlagene Spielmacher Juri Knorr ist fit für das WM-Viertelfinale der deutschen Handballer gegen Portugal. "Die Tage haben mir gutgetan. Mir geht es soweit ganz gut. Wir haben gestern noch einmal einen Bluttest gemacht, die Werte sind in Ordnung. Ich bin für das Viertelfinale bereit, sonst wäre ich nicht hier. Es ist schon verrückt", sagte Knorr dem "Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z)".

Montagvormittag flog Knorr demnach von Hamburg nach Oslo. Am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD und Sportdeutschland.TV) trifft die deutsche Auswahl in der norwegischen Hauptstadt auf Portugal.

Chatton: Wir sind guten Mutes

Knorr hatte die abschließenden Hauptrunden-Siege gegen Italien und Tunesien verpasst und war für Untersuchungen nach Deutschland zurückgekehrt. Medienberichten zufolge soll der 24-Jährige über Atemprobleme und Brustschmerzen geklagt haben.

Knorrs Einsatz gegen die Südeuropäer am Mittwoch wäre immens wichtig für die DHB-Auswahl. Denn die Portugiesen sind in diesem Turnier bislang ohne Niederlage und haben Medaillenanwärter wie Spanien und Schweden hinter sich gelassen.

"Wir sind guten Mutes, dass wir am Mittwoch mehr Spieler zur Auswahl haben als zuletzt", sagte Teammanager Benjamin Chatton, hielt sich zu Knorr aber insgesamt bedeckt: "Was nicht die Frage beantwortet, dass er einsatzfähig ist".

+++ 27.01.2025: Vor Viertelfinale: Golla ruft WM-Neustart für Handballer aus +++

Nach der Ankunft in Oslo rief Kapitän Johannes Golla für die deutschen Handballer einen WM-Neustart aus. "Der Umzug ist für uns das Zeichen, dass das Turnier jetzt richtig losgeht, weil wir in der K.-o.-Runde angekommen sind", sagte Golla mit Blick auf das Viertelfinale gegen Portugal am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD). "Darauf freuen wir uns."

Der Respekt vor dem Gegner ist groß, schalteten die Portugiesen im Turnierverlauf mit dem Olympia-Dritten Spanien, dem EM-Dritten Schweden und Co-Gastgeber Norwegen doch gleich drei Handball-Großmächte aus. "Wenn man sieht, wen die alles hinter sich gelassen haben, sagt das viel über ihre Qualität aus", sagte Bundestrainer Alfred Gislason.

Torwart David Späth erwartet daher im Duell mit den Südeuropäern um die starken Costa-Brüder Francisco und Martim einen "extremen Kampf. Die haben einige Weltklassespieler in ihren Reihen. Wir wissen, was auf uns zukommt und müssen brennen", sagte der 22-Jährige.

Marko Grgic, der sich mit elf Toren zum Hauptrunden-Abschluss gegen Tunesien in den Fokus spielte, warnte ebenfalls vor einer Unterschätzung des Gegners. "Sie haben viele junge Spieler, die auf einem internationalen Top-Niveau agieren, hohes Tempo und eine große Rückraumstärke. Da kommt von allen Seiten viel Gefahr. Wir müssen eine kompakte Abwehr stellen, weil die auch körperlich sehr stark sind", sagte der 21 Jahre alte Youngster im DHB-Team.

Rückraum-Ass Renars Uscins sieht die Portugiesen sogar ein wenig auf den Spuren der deutschen Mannschaft, die bei den Olympischen Spielen überraschend Silber gewann. "Bei denen ist es vielleicht so ähnlich wie bei uns bei Olympia, dass sie einen Flow und die Leichtigkeit haben. Wir sind gewarnt", sagte Uscins. Aufhalten lassen wolle man sich aber nicht: "Unser Ziel ist es, dass wir ins Halbfinale kommen und um die Medaillen spielen."

+++ 25.01.2025: Handballer feiern Kantersieg gegen Tunesien +++

Trotz einiger Personalsorgen haben die deutschen Handballer die WM-Hauptrunde mit einem mühelosen Erfolg abgeschlossen. Die bereits für das Viertelfinale qualifizierte Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Außenseiter Tunesien mit 31:19 (18:8) und steigt mit einem Sieg im Rücken am Sonntag in den Flieger nach Oslo. Dort beginnt für das DHB-Team am Mittwoch die K.o.-Phase. Gegner sind entweder die Portugiesen oder die Brasilianer.

Gegen Tunesien musste der Olympia-Zweite auf die erkrankten Juri Knorr, Rune Dahmke und Lukas Stutzke sowie den verletzten Franz Semper verzichten. Dafür kam Marian Michalczik erstmals bei dieser WM zum Einsatz. David Späth überragte im Tor mit zahlreichen Paraden. Vor mehr als 4.000 Zuschauern in Herning war Marko Grgic mit elf Toren bester deutscher Werfer.

+++ 25.01.2025: Nächster Rückschlag für Handballer: Auch Stutzke krank +++

Die deutschen Handballer müssen im abschließenden WM-Hauptrundenspiel gegen Tunesien auch auf Lukas Stutzke verzichten. Der 27 Jahre alte Rückraumspieler sei genau wie Spielmacher Juri Knorr und Linksaußen Rune Dahme krank, teilte der DHB kurz vor der Partie heute Abend (20.30 Uhr/ZDF und Sportdeutschland.TV). Der nachnominierte Marian Michalczik steht hingegen vor seinem ersten Einsatz bei der Handball-Weltmeisterschaft.

Vor allem Knorrs Ausfall könnte mit Blick auf das Viertelfinale am nächsten Mittwoch bitter werden. Der deutsche Spielmacher war zu Untersuchungen nach Flensburg gereist, weil er laut Medienberichten über Brustschmerzen und Atemprobleme klagte. «Aufgrund der großen Nähe zu Deutschland hält sich Knorr derzeit noch zu Untersuchungen in Flensburg auf und befindet sich dort auf dem Wege der Besserung», hieß es vom DHB. Knorrs Rückkehr ins Team zum WM-Viertelfinale sei nach jetzigem Stand möglich.

DHB-Team fliegt am Sonntag nach Oslo

Teammanager Benjamin Chatton erklärte, dass die räumliche Konstellation Deutschlands Handballern in die Karten spielte. "Und das erst am kommenden Mittwoch in Oslo stattfindende WM-Viertelfinale lässt uns einen größeren zeitlichen Spielraum", sagte Chatton mit Blick auf Knorr und die weiteren Krankheitsfälle.

Die deutschen Handballer verlassen an diesem Sonntag ihr Teamquartier in Silkeborg und fliegen nach Oslo.

+++ 24.01.2025: Handballer im K.-o.-Spiel gegen Portugal oder Brasilien +++

Die deutschen Handballer treffen im Viertelfinale der Weltmeisterschaft entweder auf Portugal oder Brasilien. Die Portugiesen lösten mit einem überraschend klaren 35:29 gegen den Olympia-Dritten Spanien vorzeitig das Ticket für die K.-o.-Phase. Auch Brasilien ist nach einem 27:24 gegen Schweden für die Runde der besten acht Teams qualifiziert.

Zum Abschluss der Hauptrunde genügt Portugal (7:1 Punkte) am Sonntag gegen Außenseiter Chile bereits ein Unentschieden für den Gruppensieg, der das Duell mit der DHB-Auswahl am kommenden Mittwoch in Oslo perfekt machen würde. Nur bei einem Ausrutscher der Südeuropäer könnte Brasilien (6:2) mit einem Sieg gegen Spanien noch vorbeiziehen und einem Viertelfinale gegen Titelverteidiger und Olympiasieger Dänemark aus dem Weg gehen.

Brasilien sicher Gruppenzweiter

Der zweite Platz in der Hauptrunden-Gruppe III ist den Südamerikanern selbst bei einer Niederlage nicht mehr zu nehmen.

Die DHB-Auswahl hatte sich mit einem 34:27-Sieg über Italien den zweiten Platz in seiner Gruppe gesichert und so den vorzeitigen Einzug in die Runde der besten Acht perfekt gemacht. Das abschließende Hauptrunden-Duell mit Tunesien an diesem Samstag (20.30 Uhr/ZDF und Sportdeutschland.TV) ist bedeutungslos.

+++ 24.01.2025: Schock für Handballer: WM-Aus für Franz Semper +++

Hiobsbotschaft für Deutschlands Handballer: Franz Semper hat sich beim 34:27-Erfolg gegen Italien erneut verletzt und fällt für den Rest der Weltmeisterschaft aus. Der 27 Jahre alte Rückraumspieler trat bereits die Heimreise an, wie der Deutsche Handballbund mitteilte. "Dieser Ausfall ist bitter für Franz und unser Team", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton.

Semper hatte bereits die ersten vier Endrundenspiele wegen muskulärer Probleme verpasst. Bei seinem ersten WM-Einsatz gegen Italien hatte der Profi vom Bundesligisten SC DHfK Leipzig mit fünf Toren großen Anteil am Erfolg der DHB-Auswahl, die sich dadurch vorzeitig für das Viertelfinale qualifizierte.

Vorerst keine Nachnominierung

Bundestrainer Alfred Gislason verzichtete vor dem bedeutungslosen WM-Hauptrundenspiel gegen Tunesien am Samstag (20.30 Uhr/ZDF und Sportdeutschland.TV) vorerst auf einen Ersatz für Semper. "Wir beraten uns zu möglichen Nachnominierungen auch mit Blick auf die Gesamtsituation und haben keinen unmittelbaren zeitlichen Druck. Wir richten diese Entscheidung auch mit Blick auf das Viertelfinale am kommenden Mittwoch in Oslo aus", sagte Chatton.

Neben Semper fehlen dem DHB-Team zum Abschluss der zweiten Turnierphase auch die erkrankten Juri Knorr und Rune Dahmke. Dafür wird der am Donnerstag zur Mannschaft gestoßene Marian Michalczik erstmals im Kader stehen.

+++ 23.01.2025: Handballer gegen Tunesien erneut ohne Knorr und Dahmke +++

Bundestrainer Alfred Gislason plant im abschließenden WM-Hauptrundenspiel der deutschen Handballer gegen Tunesien ohne die erkrankten Juri Knorr und Rune Dahmke. "Ich gehe davon aus, dass keiner der beiden spielen wird. Ich habe aber die Hoffnung, dass alle anderen an Bord sind", sagte Gislason vor dem Duell am Samstag (20.30 Uhr/ZDF und Sportdeutschland.TV).

Spielmacher Knorr (24) und Linksaußen Dahmke (31) hatten wegen eines grippalen Infekts bereits am Donnerstagabend beim 34:27-Sieg gegen Italien gefehlt. Beide wurden im Team-Hotel in Silkeborg in Einzelzimmern separiert.

Obwohl die DHB-Auswahl das Ticket für das Viertelfinale vorzeitig gelöst hat, fordert Gislason in der für den weiteren Turnierverlauf bedeutungslosen Partie einen klaren Sieg. "Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen, lieber mit einem Tor mehr als weniger", sagte der 65 Jahre alte Isländer.

Bundestrainer will rotieren

Zudem gehe es darum, den Spielrhythmus beizubehalten - auch wenn der Bundestrainer eine größere Rotation ankündigte. "Wir wollen dem einen oder anderen, der sehr viel gespielt hat und offensichtlich etwas müde ist, weniger Spielzeit geben. Mal schauen, ob uns das gelingt", verriet Gislason seinen Personalplan. Dennoch erwartet er einen konzentrierten Auftritt: "Es ist kein Freundschaftsspiel und keine Trainingseinheit. Wir spielen für Deutschland."

+++ 23.01.2025: Frankreich im Viertelfinale der Handball-WM +++

Rekord-Weltmeister Frankreich steht im Viertelfinale der Handball-WM. Der Europameister gewann in Vara?din gegen die Niederlande mit 35:28 (19:13) und hat das Ticket für die K.-o.-Phase damit vorzeitig sicher. Der sechsmalige Champion weist nun 8:0 Punkte auf und steht bereits Sieger der Hauptrunden-Gruppe II fest. Dika Mem und Melvyn Richardson gelangen jeweils sieben Tore für die Franzosen.

+++ 23.01.2025: Sieg gegen Italien: WM-Viertelfinale für Handballer ganz nah +++

Deutschlands Handballer können für das WM-Viertelfinale planen. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason gewann gegen Italien mit 34:27 (15:13) und weist als Tabellenzweiter der Hauptrunden-Gruppe I nun 6:2 Punkte auf. Bester Werfer für den Olympia-Zweiten vor über 7.000 Zuschauern in Herning war Timo Kastening mit sechs Toren.

Sollte die Schweiz im Anschluss gegen den klar favorisierten Olympiasieger Dänemark nicht gewinnen, stünde die DHB-Auswahl schon vor dem abschließenden Hauptrunden-Duell mit Tunesien am Samstag vorzeitig in der K.-o.-Phase.

+++ 23.01.2025: Medien: Knorr und Dahmke fehlen Handballern gegen Italien +++

Deutschlands Handballer müssen im wichtigen WM-Hauptrundenspiel gegen Italien auf Spielmacher Juri Knorr und Linksaußen Rune Dahmke verzichten. Das Duo fällt Berichten der ARD-"Sportschau" und der "Bild" zufolge wegen eines grippalen Infekts für die Partie am Abend (18.00 Uhr/ZDF und Sportdeutschland.TV) aus. Der Deutsche Handballbund kommentierte das nicht und verwies auf die Kaderbekanntgabe zwei Stunden vor der Partie.

Knorr hatte bereits nach der 30:40-Pleite gegen Titelverteidiger Dänemark von Halsschmerzen berichtet und am Mittwoch auch nicht trainiert. Dafür soll Franz Semper erstmals bei dieser Endrunde im DHB-Aufgebot stehen. Der Rückraumspieler war bisher wegen muskulärer Probleme nicht zum Einsatz gekommen.

Michalczik-Einsatz am Samstag möglich

Zudem rückt Marian Michalczik nachträglich in das deutsche WM-Aufgebot. Nach Angaben des DHB soll der 27 Jahre alte Spielmacher vom Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf am Abend im Team-Quartier in Silkeborg eintreffen. Michalczik könnte somit am Samstag im letzten Hauptrundenspiel des Olympia-Zweiten gegen Tunesien erstmals mitwirken.

+++ 23.01.2025: ItaliensTorwart Ebner hat keine Angst vor Italien-Hymne+++

Domenico Ebner hütet bei der Handball-WM das Tor von Italien. Dabei lebt der 30-Jährige seit seiner Geburt in Deutschland. Die größte Herausforderung vor dem Anpfiff des WM-Duells mit Deutschlands Handballern treibt Italiens Torwart Domenico Ebner jedoch keinen Angstschweiß auf die Stirn. "Als Italiener muss man die Nationalhymne natürlich mitsingen. Die habe ich mit meiner Mutter gelernt. Wenn man das nicht machen würde, wäre das ein wenig wie Hochverrat", erzählte Ebner vor dem Hauptrundenspiel gegen die DHB-Auswahl.

+++ 22.01.2025: Handballer wollen mit Sieg gegen Italien ins Viertelfinale +++

Für die deutschen Handballer hat das zweite Hauptrundenspiel gegen Italien Endspiel-Charakter. Verliert die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason das Duell mit den Südeuropäern an diesem Donnerstag (18.00 Uhr/ZDF und Sportdeutschland.TV), ist das frühzeitige WM-Aus quasi besiegelt. Gleichzeitig wäre bei einem Sieg der Einzug ins Viertelfinale so gut wie sicher.

Hinter dem Einsatz von Juri Knorr steht ein kleines Fragezeichen. Der Spielmacher ist erkältet und klagte nach der 30:40-Klatsche gegen Dänemark über Halsschmerzen. Vor dem Spiel, in das die DHB-Auswahl als klarer Favorit geht, sind beide Teams punktgleich. Die Italiener sind zum ersten Mal seit 1997 bei einer WM dabei.

+++ 21.01.2025: WM-Pleite gegen Dänemark: Handballer unter Druck +++

Die Olympia-Revanche ist ausgeblieben. Deutschlands Handballer haben im WM-Kracher gegen Titelverteidiger Dänemark die erste Turnier-Niederlage und damit einen kleinen Rückschlag auf dem Weg ins Viertelfinale kassiert. Beim deutlichen 30:40 (18:24) vor 15.000 Fans in Herning musste das Team von Bundestrainer Alfred Gislason trotz einer verbesserten Offensiv-Vorstellung die Überlegenheit des Gold-Favoriten anerkennen.

Bester Werfer für die DHB-Auswahl war Julian Köster und Timo Kastening mit jeweils sechs Toren. Hinter dem Olympiasieger und Co-Gastgeber aus Dänemark (6:0), der sein 32. WM-Spiel in Serie gewann, weist die deutsche Mannschaft als Gruppenzweiter nun wie Italien 4:2 Punkte auf.

Italien-Duell hat Endspiel-Charakter

Somit hat das anstehende Duell mit den Italienern, die zuvor beim 25:18 gegen Tschechien den dritten Sieg bei dieser Endrunde gefeiert hatten, für die DHB-Auswahl bereits Endspiel-Charakter. Eine Niederlage am Donnerstag würde schon vor dem abschließenden Spiel gegen Tunesien praktisch das Aus für den Olympia-Zweiten in der Hauptrunde und damit das vorzeitige Ende aller Medaillenträume bedeuten.

Mit zwei Siegen in den ausstehenden Hauptrundenspielen würde das DHB-Team das Ticket fürs Viertelfinale aber aus eigener Kraft lösen. "Wenn wir verlieren, stehen unsere Chancen trotzdem sehr gut, da wir weiter alles in unserer Hand haben", hatte Spielmacher Juri Knorr schon vor dem Spiel gegen die Dänen gesagt.

+++ 21.01.2025: Trotz Knieblessur: Knorr will im WM-Kracher auftrumpfen +++

Trotz seiner im Auftaktspiel erlittenen Knieblessur fühlt sich Juri Knorr bereit für den WM-Kracher der deutschen Handballer gegen Titelverteidiger und Olympiasieger Dänemark. "Manchmal spüre ich die Verstauchung noch, aber es funktioniert ganz gut", sagte Knorr der Deutschen Presse-Agentur vor dem Duell mit dem großen Gold-Favoriten heute Abend (20.30 Uhr/ARD und Sportdeutschland.TV) in Herning.

Seit dem Missgeschick im ersten Vorrundenspiel gegen Polen spielt Knorr mit einem Knieschoner. "Im ersten Moment dachte ich, es ist etwas Schlimmeres passiert. Ich hatte einfach Glück", berichtete der Spielmacher der DHB-Auswahl im Rückblick und fügte hinzu: "Ich bin dankbar für jeden Moment, den ich auf der Platte stehen kann."

Viel Lob für Knorr

Sowohl gegen die Schweiz als auch gegen Tschechien war Knorr die leichte Verletzung nicht anzumerken. Im Gegenteil: Der 24-Jährige präsentierte sich jeweils in guter Spiellaune und erhielt dafür reichlich Lob. "Juri hat in allen Spielen sehr gut gespielt. Er ist ein anderer Juri als vor drei Jahren und macht viel für die anderen Rückraumspieler", sagte Bundestrainer Alfred Gislason.

Bob Hanning, Geschäftsführer des deutschen Vizemeisters Füchse Berlin und lange Jahre Vizepräsident im Deutschen Handballbund, sprach in seiner "Kicker"-Kolumne sogar vom "besten Juri Knorr, den wir bis jetzt im Nationaltrikot gesehen haben. Ich bin total begeistert. Das war bisher allererste Sahne, überragend."

DHB-Team verspürt keinen Druck

Einen Knorr in Topform kann die DHB-Auswahl gerade gegen die übermächtigen Dänen, die 31 WM-Spiele und drei WM-Titel in Serie gewonnen haben, gut gebrauchen. Der Spielmacher selbst macht sich vor dem ersten Endrunden-Kracher aber nicht verrückt. "Wir haben keinen Druck. Es ist kein Spiel, das du gewinnen musst. Das Turnier geht danach weiter", sagte Knorr.

Selbst bei einer Niederlage kann die deutsche Mannschaft den angestrebten Einzug ins Viertelfinale mit Siegen gegen Italien und Tunesien aus eigener Kraft schaffen. Entsprechend gelassen geht Knorr in die Partie: "Wir haben nichts zu verlieren und wollen es vor dieser Kulisse genießen. Und vielleicht können wir sie ja ein bisschen ärgern."

+++ 19.01.2025: Handballer bei WM als Gruppensieger weiter +++

Deutschlands Handballer haben die Vorrunde bei der Weltmeisterschaft als Gruppensieger abgeschlossen. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason feierte mit dem 29:22 (11:11) gegen Tschechien den dritten Sieg im dritten Spiel und nimmt 4:0 Punkte in die Hauptrunde mit. Bester Werfer für den Olympia-Zweiten vor über 6.000 Zuschauern in Herning war Renars Uscins mit acht Toren.

Zum Auftakt der zweiten Turnierphase trifft die DHB-Auswahl am Dienstag auf den ebenfalls noch ungeschlagenen Titelverteidiger und Olympiasieger Dänemark. Weitere Hauptrunden-Rivalen sind Italien und Tunesien. Die zwei besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale.

+++ 19.01.2025: Handballer schließen Vorrunde gegen Tschechien ab +++

Die deutschen Handballer wollen ihre weiße Weste in der WM-Vorrunde wahren und mit der bestmöglichen Punkteausbeute in die Hauptrunde einziehen. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason hat ihr Ticket für die zweite Turnierphase bereits sicher und kann gegen Tschechien an diesem Sonntag (18.00 Uhr/ARD und Sportdeutschland.TV) den dritten Sieg feiern.

Das DHB-Team ist wie schon gegen Polen und die Schweiz klarer Favorit. In den beiden bisherigen Partien konnte die deutsche Auswahl allerdings nicht überzeugen. Eine Leistungssteigerung ist Pflicht, denn in der Hauptrunde wartet unter anderem Olympiasieger Dänemark.

+++ 17.01.2025: Deutsche Handballer nach Zittersieg gegen Schweiz in WM-Hauptrunde +++

Die deutschen Handballer haben eine Blamage gegen die Schweiz gerade noch abgewendet und sich vorzeitig für die WM-Hauptrunde qualifiziert. Angeführt von einem starken Andi Wolff im Tor zitterte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason im zweiten Vorrundenspiel gegen den klaren Außenseiter zu einem 31:29 (15:14) und bleibt Tabellenführer der Gruppe A. Lange Zeit lief das DHB-Team dabei einem Rückstand hinterher.

Bester deutscher Werfer war Julian Köster mit sieben Toren. Spielmacher Juri Knorr war rechtzeitig nach seiner Knieblessur wieder fit. Zum Abschluss der Vorrunde trifft das DHB-Team am Sonntag (18.00 Uhr/ARD und Sportdeutschland.TV) auf Tschechien.

+++ 16.01.2025: Deutsche Handballer treffen mit Knorr auf Außenseiter Schweiz +++

Die deutschen Handballer können mit ihrem zweiten WM-Sieg vorzeitig in die Hauptrunde einziehen. Im Duell mit der Schweiz an diesem Freitag (20.30 Uhr/ZDF/Sportdeutschland.TV) ist die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason klarer Favorit. Im Vorjahr hatte der Olympia-Zweite beide Spiele gegen die Eidgenossen klar für sich entschieden. Außerdem kann das DHB-Team wohl auf Spielmacher Juri Knorr zurückgreifen. Die Knieblessur, die sich der 24-Jährige zum Auftakt gegen Polen zugezogen hatte, scheint nicht so schlimm zu sein.

+++ 15.01.2025: Handballer bangen um Knorr: "Schwer zu ersetzen" +++

Juri Knorr schlug die Hände vor sein schmerzverzerrtes Gesicht und humpelte vom Feld. Die Physiotherapeuten der deutschen Handballer waren sofort zur Stelle und kümmerten sich um das Bein des 24 Jahre alten Leistungsträgers. Wie schwer die Verletzung ist, war unmittelbar nach dem 35:28 zum WM-Auftakt gegen Polen noch unklar. Die Sorgen, dass Knorr am Freitag gegen die Schweiz (20.30 Uhr) fehlen könnte, sind groß.

"Wir haben die Breite im Kader, aber Juri ist schwer zu ersetzen für uns. Er ist unser Mittelmann Nummer eins. Ich hoffe, dass er nächstes oder spätestens übernächstes Spiel wieder spielen kann", sagte Bundestrainer Alfred Gislason. Der Isländer sprach von einem "Schreckensmoment", als Knorr rund 20 Minuten vor Spielende auf dem feuchten Boden ausgerutscht war.

Nur eine Verstauchung?

Zumindest Knorrs erste Selbsteinschätzung ließ auf eine schnelle Genesung hoffen. "Er hat gemeint, es ist eine Verstauchung. Es sah nicht gut aus. Wenn es nur eine Verstauchung ist, haben wir sehr großes Glück gehabt", sagte Gislason weiter und nannte den Rückraumspieler einen "sehr wichtigen Spieler". Knorr habe sich nicht nur in der Abwehr weiter entwickelt, sondern sei auch extrem gut im Spiel nach vorne.

Knorrs Mitspieler wollten unmittelbar nach Spielende keine Einschätzung abgeben. "Ich habe keinen Röntgenblick. Wir haben gute Ärzte und Physiotherapeuten an Bord. Ich hoffe, sie kriegen ihn wieder hin", sagte Torhüter Andreas Wolff, der mit sehenswerten Paraden entscheidenden Anteil am mühevollen Auftaktsieg hatte.

+++ 15.01.2025: Handballer starten mit Sieg in die WM +++

Deutschlands Handballer sind mit einem mühevollen Arbeitssieg in die Weltmeisterschaft gestartet. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason gewann sein Auftaktspiel in der Gruppe A gegen Polen mit 35:28 (15:14). Bester deutscher Werfer im dänischen Herning war Renars Uscins mit zehn Toren. Spielmacher Juri Knorr, der fünfmal erfolgreich war, schied in der zweiten Halbzeit angeschlagen aus.

Nächster Vorrundengegner der DHB-Auswahl ist am Freitag die Schweiz. Die Eidgenossen trennten sich in ihrem ersten Turnierspiel von Tschechien 17:17. Mit einem weiteren Sieg würde Deutschland vorzeitig das Ticket für die Hauptrunde lösen.

+++ 15.01.2025: Positiver Dopingtest: Portugiese verpasst Handball-WM +++

Portugals Spielmacher Miguel Martins verpasst wegen einer positiven Dopingprobe aus dem Vorjahr die Handball-Weltmeisterschaft. Der 27-Jährige wurde von der Endrunde ausgeschlossen, teilte der portugiesische Verband wenige Stunden vor dem Auftaktspiel gegen die USA mit.

Der Spieler selbst, der beim dänischen Topclub Aalborg HB unter Vertrag steht, äußerte sich überrascht. "Gestern wurde mir mitgeteilt, dass eine Probe, die ich im Rahmen einer Anti-Doping-Kontrolle abgegeben habe, eine verbotene Substanz enthielt und ich ab dem 14. Januar 2025 vorläufig gesperrt bin. Ich war und bin immer noch zutiefst schockiert über diese Information", schrieb Martins bei Instagram.

Probe schon ein Jahr alt

Dies liegt vor allem daran, dass der positive Test von der EM 2024 in Deutschland stammt und damit bereits ein Jahr zurückliegt. Nach Angaben des Verbandes habe Martins innerhalb der gesetzlichen Frist zu dem Fall Stellung genommen und alle Unterlagen vorgelegt, "die er für angemessen hielt, um die aufgetretene Situation zu klären", heißt es in der Verbandserklärung.

Bis zum Dienstag habe es in dem Fall keine Entwicklung gegeben. Der vorbeugende WM-Ausschluss von Martins sei daher überraschend gekommen. Der Spieler hat sich umgehend einen Anwalt genommen und das portugiesische Team-Hotel in Oslo bereits verlassen. "Ich werde alles mir Mögliche tun, um zu erklären, dass ich mich immer nach allen Regeln im Sport verhalten habe", teilte Martins mit.

Auch sein Verein wurde von der Suspendierung kalt erwischt. "Das ist natürlich ein großer Schock für uns und wir haben uns sofort mit Miguel in Verbindung gesetzt, der genauso ratlos ist wie wir und darauf besteht, dass er nichts Illegales getan hat. Er hat sofort um den B-Test gebeten, um der Sache auf den Grund zu gehen, aber es ist klar, dass er nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen wird", sagte Aalborgs Geschäftsführer Jan Larsen.

+++ 14.01.2025: Gold-Favoriten Dänemark und Frankreich siegen zum WM-Auftakt +++

Die großen Gold-Favoriten Dänemark und Frankreich haben gleich zum Auftakt der Handball-WM sportliche Ausrufezeichen gesetzt und mit Kantersiegen ihre Medaillenambitionen untermauert. Superstar Mathias Gidsel führte Titelverteidiger Dänemark zu einem klaren 47:22 (20:11) gegen Algerien. Zuvor feierte der siebenmalige Weltmeister aus Frankreich gegen Katar einen 37:19 (18:10)-Erfolg.

Welthandballer Gidsel vom deutschen Vizemeister Füchse Berlin war mit zehn Toren bester Werfer für die Dänen, die bei der Endrunde ihren vierten Titelgewinn in Serie nach 2019, 2021 und 2023 anstreben. Mit dem deutlichen Sieg übernahm der Olympiasieger in der Gruppe B die Tabellenführung vor Italien. Der WM-Neuling setzte sich im ersten Spiel des Turniers gegen Tunesien überraschend mit 32:25 (17:11) durch und hat damit gute Chancen auf das Weiterkommen.

Das dürfte für Frankreich in der Gruppe C nur Formsache sein. Der Europameister trumpfte im kroatischen Porec auch ohne seinen verletzten Rückraumstar Dika Mem souverän auf und kann den nächsten Aufgaben gegen Österreich und Kuwait gelassen entgegensehen.

Die deutsche Mannschaft greift am Mittwoch erstmals ins Turniergeschehen ein. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason trifft in Herning auf Polen. Weitere Vorrundengegner in der Gruppe A sind die Schweiz und Tschechien.

+++ 14.01.2025: Deutsche Handballer starten gegen Polen in die WM +++

Die deutschen Handballer wollen mit einem Sieg zum WM-Auftakt die Medaillenmission erfolgreich eröffnen. Im ersten Vorrundenspiel gegen Polen ist die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason an diesem Mittwoch (20.30 Uhr/ARD/Sportdeutschland.TV) im dänischen Herning klarer Favorit. Genau wie in den weiteren Gruppenspielen gegen die Schweiz und Tschechien. Allerdings waren die mauen Auftritte in den Testspielen gegen Brasilien ein Warnschuss für das DHB-Team, das die erste WM-Medaille seit dem Titel 2007 anstrebt.

+++ 14.01.2025: Handballer im WM-Quartier angekommen +++

Deutschlands Handballer haben nach einer reibungslosen Anreise ihr WM-Quartier im dänischen Silkeborg bezogen. "Ich bin froh, dass wir jetzt hier sind. Es war eine angenehme Reise, die wir gut hinter uns gebracht haben", sagte Kapitän Johannes Golla beim Eintreffen im Team-Hotel und fügte voller Vorfreude hinzu: "Jetzt kann es losgehen."

Nur auf dem letzten Kilometer kam der Teambus kurz vom Weg ab. "Da mussten wir noch mal eine Extrarunde drehen, das hat alle wachgerüttelt. Vielleicht war das auch beabsichtigt", berichtete Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton. Ansonsten habe es keine Probleme gegeben.

  • Das gilt auch für den gesundheitlichen Zustand des 17-köpfigen deutschen WM-Teams, das am Mittwoch (20.30 Uhr/ARD) in Herning gegen Polen in das Turnier startet. "Bis jetzt sind alle fit. Ich hoffe, das bleibt so, damit wir mit voller Kapelle spielen können", sagte Golla. Weitere Vorrundengegner des Olympia-Zweiten sind die Schweiz und Tschechien.

+++ 13.01.2025: Gislason sucht die WM-Form: "Macht mir schon Sorgen" +++

Der katastrophale Offensiv-Auftritt bei der WM-Generalprobe gegen Brasilien bereitet Bundestrainer Alfred Gislason so kurz vor dem Saison-Höhepunkt Kopfzerbrechen.

  • "Nachdem wir eine Woche hier trainiert haben und wirklich sehr viel sehr gut lief, hätte ich gedacht, dass wir anders spielen. Deswegen macht mir das schon Sorgen", gab der Isländer nach dem hart erkämpften 28:26 gegen die Südamerikaner zu.

Dem DHB-Team bleibt nur noch bis Mittwoch, um seine WM-Form zu finden. Dann steigt das Auftaktspiel gegen Polen. Weitere Vorrundengegner sind Tschechien und die Schweiz. Deutschlands Handballer sind klarer Favorit in ihrer Gruppe. Auch wenn der Auftritt gegen Brasilien wenig Mut auf ein Wintermärchen machte, konnte Gislason dennoch ein paar Positive Erkenntnisse mitnehmen:

  • "Ich muss die Mannschaft trotzdem loben. Du gewinnst nicht viele Spiele, in denen du nur zehn Minuten die bessere Mannschaft bist", sagte der Isländer.

+++ 08.01.2025: Gislason wird wohl Torwart aus WM-Kader streichen +++

Wenige Tage vor der Abreise zur Weltmeisterschaft zeichnet sich im Kader der deutschen Handballer ein klarer Streichkandidat ab. Wie Bundestrainer Alfred Gislason vor der Reise nach Dänemark am nächsten Montag verriet, wird er höchstwahrscheinlich einen der drei Torhüter aus seinem aktuell noch 19 Spieler umfassenden Aufgebot streichen.

"Ich denke, wir werden nur mit zwei Torhütern nach Dänemark reisen. Ich denke, das ist sicher. Wir gehen davon aus, dass wir mit 18 Spielern nach Dänemark reisen", sagte der Isländer im Teamhotel in Hamburg. Ganz entschieden sei dies aber noch nicht.

Wie stehen die Chancen für Birlehm?

Damit deutet vieles darauf hin, dass Joel Birlehm nicht mit zum Turnier in Dänemark, Norwegen und Kroatien reisen wird. "Wir haben jetzt gerade drei Torhüter. Andreas Wolff ist unsere 1a, David Späth ist die 1b - und Joel ist, auch durch seine Leistungen in der Bundesliga, der dritte Mann gerade bei uns", sagte Gislason zur Hierarchie.

Dennoch wird vermutlich auch Birlehm in den beiden Testspielen jeweils gegen Brasilien am Donnerstag (18.30 Uhr) und Samstag (16.20 Uhr) laut Gislason ein wenig Einsatzzeit bekommen.

Theoretisch könnte die DHB-Auswahl auch mit 19 Spielern zur WM reisen. Bei den Vorrundenspielen gegen Polen, die Schweiz und Tschechien darf Gislason dann jeweils maximal 16 Spieler aus seinem Kader auf den Spielberichtsbogen schreiben und damit einsetzen. Deutschland startet nächsten Mittwoch mit der Partie gegen Polen ins Turnier.

+++ 03.01.2025:Zwei Olympia-Helden fallen für Handball-WM aus +++

Deutschlands Handballer müssen bei der Weltmeisterschaft auf zwei Olympia-Helden verzichten. Rückraumspieler Sebastian Heymann und Kreisläufer Jannik Kohlbacher fallen für die Endrunde vom 14. Januar bis 2. Februar in Dänemark, Kroatien und Norwegen verletzt aus. Heymann hat seine WM-Teilnahme wegen einer schweren Fußprellung abgesagt. Kohlbacher muss aufgrund einer Ellenbogenverletzung passen und sogar operiert werden. Für das Duo vom Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen nominierte Bundestrainer Alfred Gislason Tim Zechel vom deutschen Meister SC Magdeburg für den Kreis und Lukas Stutzke (TSV Hannover-Burgdorf) für den Rückraum nach.

"Die kurzfristigen Änderungen im Aufgebot haben uns auch über die Feiertage beschäftigt, aber wir haben uns auch unabhängig davon zielgerichtet zu vielen Details ausgetauscht. Ich spüre bei allen eine wachsende Vorfreude aufs Wiedersehen und die Weltmeisterschaft", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton.

Folgen Sie News.de schon bei WhatsApp, Facebook, Twitter, Pinterest und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

/bua/news.de/dpa

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.