Tourismus News: Zwei in den Dolomiten verunglückte Skiläufer gestorben

Hatten sie Lawinenwarnungen in den Wind geschlagen? Für zwei in den Dolomiten verschüttete Skiläufer kam am Ende jede Hilfe zu spät.

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Aktuelle Nachrichten rund ums Reisen lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / efks

Zwei Skitourengänger, die am Sonntag von einer Lawine in den Dolomiten verschüttet wurden, sind ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Italienerin und ein in Norditalien lebender Ecuadorianer starben am späten Abend im Krankenhaus, wie die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" berichtete. Ein weiterer Verschütteter, ein 51-jähriger Italiener, wurde leicht verletzt.

Die Skitourengänger waren auf 2.300 Metern Höhe an der Westflanke des Passes Forcella Giau nahe dem italienischen Wintersportzentrum Cortina d'Ampezzo unterwegs. Ein Vierter aus der Gruppe hatte die Retter alarmieren, die Suche auslösen und den 51-Jährigen selbst aus dem Schnee befreien können.

Ein Hund fand die Verschüttete

Die Bergung der beiden später Gestorbenen gestaltete sich den Berichten zufolge schwierig, da sie tief im Schnee lagen. Beide verfügten über Lawinensuchgeräte, die in solchen Fällen Signale senden.

Die Frau, die drei Meter tief im Schnee lag, sei aber erst von einem Suchhund geortet worden, hieß es. Sie wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Treviso geflogen, wo sie am späten Abend starb. Der Ecuadorianer erlag in einem Krankenhaus in Mestre bei Venedig seinen Verletzungen.

Es gab Warnungen

Der "Corriere della Sera" schrieb, dass in der Region wegen Neuschnees und steigender Temperaturen laut einem Bulletin ein "ausgeprägtes" Lawinenrisiko bestand.

Laut der Zeitung gab es am Wochenende in den italienischen Alpen noch mehr Lawinenunglücke. Im Susatal nahe Turin wurden bei zwei Lawinenabgängen insgesamt vier Skitourengänger erwischt, ein junger Mann wurde an den Beinen schwer verletzt. In der Provinz Trient erlitten zwei Ausflügler in der Lagorai-Bergkette Beinverletzungen.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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