Promi-News: Depardieu wegen Belästigungsvorwürfen vor Gericht

Zuletzt wurde der Prozess gegen Gérard Depardieu aus Gesundheitsgründen verschoben. Nun gilt er als verhandlungsfähig. Seit Jahren häufigen sich die Vorwürfe gegen den französischen Schauspieler.

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Die Welt der Stars im Blick: Aktuelle Promi-Nachrichten lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa | Sebastien Nogier

Der Strafprozess gegen Schauspieler Gérard Depardieu wegen sexueller Übergriffe beginnt am Montag (13.30 Uhr) vor dem Pariser Strafgericht.

Sollte der 76-Jährige in dem zweitägigen Prozess schuldig gesprochen werden, drohen dem Darsteller laut Pariser Staatsanwaltschaft Strafen, die bis zu 5 Jahren Freiheitsentzug und zusätzlich 75.000 Euro Geldstrafe reichen.

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Zwei Frauen werfen Depardieu unter anderem vor, sie 2021 bei den Dreharbeiten zum Film "Les volets verts" (Die grünen Fensterläden) von Jean Becker gegen ihren Willen an intimen Stellen angefasst zu haben.

Das Verfahren wurde zuletzt aus gesundheitlichen Gründen verschoben. Diesmal musste der Schauspieler ("Cyrano von Bergerac", "Asterix und Obelix") medizinische Gutachten vorlegen. Depardieu leidet seit über 25 Jahren an Diabetes und erhielt einen vierfachen Bypass.

Seit Jahren melden sich immer wieder Frauen zu Wort, die Depardieu sexuelle Übergriffe vorwerfen. 2018 hatte ihn die Schauspielerin Charlotte Arnould verklagt. Seit 2020 wird in diesem Fall ermittelt. Depardieu bestreitet die Vorwürfe vollständig.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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