Promi-News: Initiative: Social Media den Digital-Oligarchen entreißen

Die Initiative "Save Social" setzt sich für Alternativen zu den Plattformen großer Tech-Konzerne ein. Zu den Unterstützern gehört etwa Bestsellerautor Marc-Uwe Kling.

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Die Welt der Stars im Blick: Aktuelle Promi-Nachrichten lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / serhii

Ein Bündnis aus Prominenten wie Marc-Uwe Kling und Jan Delay oder auch Verbänden fordert, demokratiestärkende Onlineangebote auszubauen. Gleichzeitig müsse auf den großen Plattformen von Big-Tech-Konzernen fairer und offener Austausch sichergestellt werden, so die Initiative "Save Social", die ihr Anliegen in Berlin vorstellte. 

"Das Internet ist die größte Meinungsbörse der Menschheitsgeschichte. Wenn wir es nicht endlich dem Zugriff der digitalen Oligarchen entreißen, wird unsere Demokratie nicht mehr funktionieren können", warnte etwa der Autor Kling ("Die Känguru-Chroniken").

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Marktanteile für große Plattformen begrenzen

Zu den "Save Social"-Forderungen gehört etwa, dass Institutionen ihre Inhalte auf offenen Plattformen zur Verfügung stellen sollen. EU, Bund und Länder werden aufgefordert, verstärkt in die Entwicklung und Nutzerfreundlichkeit alternativer Plattformen zu investieren. Sie sollen auch Möglichkeiten schaffen, solche Plattformen gemeinnützig zu betreiben.

In einer Erklärung wird gefordert, die Marktanteile für große Plattformen zu begrenzen. Es müsse für sie auch unabhängige Aufsichtsgremien geben, um Desinformation und Wahlmanipulation einzudämmen.

Die frühere Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin wies darauf hin, dass gesellschaftliche Debatten auf Online-Plattformen zunehmend durch Algorithmen beeinflusst würden. "Wir müssen verhindern, dass dadurch auch Diskriminierung und Polarisierung in unserer Gesellschaft Überhand gewinnen."

Zu den ersten 100 Unterzeichnern gehören auch die Musiker Rocko Schamoni, Sebastian Krumbiegel und Dota Kehr, die Autoren Uwe Timm, Eckart von Hirschhausen, Saša Stanišić, Nina George und Isabel Bogdan, die Umweltschutzorganisation Greenpeace, der Berufsverband der Fotografinnen und Fotografen Freelens sowie der Deutsche Journalisten-Verband.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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