Promi-News: Künast will nicht ganz in Rente gehen

Renate Künast war für die Grünen Abgeordnete im Bundestag, Fraktionsvorsitzende und Ministerin. Jetzt ist Schluss. Aber nicht ganz: Einige Themen lassen sie nicht los.

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Die Welt der Stars im Blick: Aktuelle Promi-Nachrichten lesen Sie auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / 3dkombinat

Grünen-Politikerin und Ex-Bundesagrarministerin Renate Künast (69) will nach ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag die Hände nicht in den Schoß legen. "Hochleistungssportler müssen, wenn sie aufhören, abtrainieren. Das gilt, glaube ich, auch für Politiker", sagte die Berliner Abgeordnete dem "Tagesspiegel".

"Es gibt dieses Lied: "Kein Schwein ruft mich an. Keine Sau interessiert sich für mich." Davor, dass mir das passiert, habe ich Respekt", so die 69-Jährige. "Ich will ja auch nicht gänzlich in Rente gehen."

Künast will sich ums Thema Hate Speech kümmern

Sie suche schon noch eine Aufgabe, sagte sie. "Ich habe mich zum Beispiel lange mit Hate Speech und digitaler Gewalt beschäftigt. Da würde ich mich gerne weiter einbringen. Und auch das Thema Ernährung lässt mich nicht los."

Aus Künasts Sicht ist es mit Blick auf ihre politische Karriere aber Zeit, zu gehen: "Es kam der Punkt, an dem ich mich gefragt habe: Willst du nochmal 70, 80 Stunden die Woche machen, in denen du um alle Details kämpfst und ständig zehn Bälle in der Luft hast?", so die Politikerin.

Künast hielt in der Woche vor Weihnachten ihre letzte Rede im Plenarsaal des Bundestags. Die Politikerin, die 1955 in Recklinghausen geboren wurde, war von 2001 bis 2005 die erste Bundesagrarministerin der Grünen, von 2005 bis 2013 war sie Grünen-Fraktionschefin im Bundestag.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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