Erstmals seit ihrer Wiederwahl spricht EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit US-Präsident Biden. Der steht derzeit stark unter Druck.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der stark unter innenpolitischem Druck stehende US-Präsident Joe Biden haben telefoniert. Biden habe ihr zur Wiederwahl gratuliert, teilten von der Leyen und das Weiße Haus übereinstimmend mit. Nach Angaben der US-Regierung ging es in dem Gespräch auch um die Unterstützung der Ukraine und die Anstrengungen, Russland für seine Aggression zur Rechenschaft zu ziehen.
Die 65-jährige von der Leyen schrieb in ihrem Post auf der Plattform X, die EU und die USA stünden in Europa, im Nahen Osten und im Indopazifik-Raum vor gemeinsamen Herausforderungen. Dabei seien sie "Partner, Freunde und Verbündete".
Der 81 Jahre alte Biden wird derzeit von einer immer größer werdenden Zahl von Parteifreunden öffentlich aufgefordert, im November nicht noch einmal bei der Präsidentenwahl anzutreten. Grund ist insbesondere sein Auftreten bei einem TV-Duell mit Herausforderer Donald Trump, das erhebliche Zweifel an seiner geistigen und körperlichen Fitness geweckt hatte. Biden, der sich derzeit wegen einer Corona-Infektion isoliert und öffentlich nicht auftritt, gibt sich nach außen hin bislang unbeeindruckt von der parteiinternen Rebellion.
Von der Leyen hatte am vergangenen Donnerstag mit ihrer Wahl durch das Europaparlament die letzte Hürde genommen, um fünf weitere Jahre Präsidentin der mächtigen EU-Kommission bleiben zu können. In dieser Funktion hat sie regelmäßig auch Kontakt zum US-Präsidenten.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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