«Ich gehe beim Verlieben nicht nach dem Schema von wegen ‹Reich und berühmt!›»
(über ihr Beuteschema)
«... es lag jenseits meiner Vorstellungskraft, dass wir jemals ein Paar sein würden.»
(über Christian Wulff nach ihrer ersten Begegnung)
«Das, was für mich noch wenige Wochen zuvor das Normalste und Selbstverständlichste auf der Welt war, wollte auf einmal gut überlegt und vor allem kontrolliert sein.»
(über ihre erste Zeit als Freundin des niedersächsischen Ministerpräsidenten)
«Christian wollte das sehr gerne machen, er wollte für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren. ... Doch mich beschäftigte das Wissen, dass ich dafür meinen Job und somit einen Großteil meiner Unabhängigkeit aufgeben müsste.»
(über die Kandidatur für das Bundespräsidentenamt)
«Also wischte die Frau, die wenige Stunden zuvor noch irgendwelche Ministerpräsidenten oder Staatsoberhäupter anderer Länder begrüßt hatte, schnell noch Staub, räumte die Spülmaschine ein, saugte durchs Wohnzimmer, stellte gegen 19 Uhr den Söhnen ein Abendbrot auf den Tisch, um sie dann gut eine Stunde später ins Bett zu bringen und ihnen noch eine Gutenachtgeschichte vorzulesen.»
(über das anfängliche Pendeln zwischen Berlin und Großburgwedel)
«Mich plagten Schuldgefühle und ich nahm es in dieser Zeit auch dem ganzen Apparat ‹Bundespräsidialamt› übel, dass sie nicht realisierten, unter welchem innerlichen Druck ich stand.»
(über die Doppelbelastung Mutter und First Lady)
«Ich fühlte mich nicht privat, nicht richtig relaxt, sondern stets kontrolliert, und das eben auch in meinem vermeintlichen Zuhause.»
(über das Leben in der Berliner Villa)
«Die finanzielle Abhängigkeit von meinem Mann machte mir zu schaffen. Es fiel mir schwer, es war gegen mein Naturell, die Hand aufzuhalten und um etwas zu bitten.»
(über die unvergütete Arbeit als First Lady)
«Ich vermisste somit die Nähe, die Natürlichkeit und Unbefangenheit der Menschen gegenüber mir und ich hatte Angst, dass ich all das auch selbst im Auftreten verliere. ... Ich machte gute Miene zum teilweise anstrengenden Spiel ...»
(über das Dasein als First Lady)
«... in mir keimte die Angst auf, dass ich dafür einen Teil meines eigenen Lebens verpasse. Dass ich vor lauter offiziellen Terminen und ständigem Repräsentieren nach außen den Blick in mein Inneres aufgebe und damit auch Dinge, die mir viel wichtiger sind.»
(über das Dasein als First Lady)
«Trotzdem, so nett die Beamten waren und so unscheinbar sie sich damals gaben - diese extreme Dauerüberwachung war ein Teil des Alltags, auf den ich gut hätte verzichten können. Sie war eine der großen Schattenseiten im Dasein als Frau des Bundespräsidenten.»
(über fehlende Privatsphäre)
«Es war mit wichtig, den Alltag meines Kinder so normal wie möglich zu halten. Den Satz ‹Ich bin erst Mutter, dann First Lady›, mit dem ich in der Presse oft zitiert wurde, meinte ich genau so, wie ich ihn sagte.»
(über ihre Rolle als Mutter)
«Meine Kinder sind mein Leben, sie können am wenigsten etwas für das Geschehene und darum hoffe ich, dass man sie auch im Nachinein nicht zur Rechenschaft zieht.»
(über ihre Kinder)
«Die Grenzen der Privatsphäre wurden mehrfach weit überschritten. So werde ich mich auch nicht rechtfertigen und es auch nicht versuchen. Denn dazu sehe ich keine Veranlassung. Ich werde und will mich mit diesem Buch auch nicht als Heilige oder Mutter Teresa hinstellen, aber ebenso wenig werde ich mich als Lügnerin oder Verbrecherin darstellen lassen, wie es in der Berichterstattung der meisten Medien teilweise geschah.»
(über die schlechte Presse)
«Ich weiß nicht, was es ist. Ist es Neid? Ist es Hass? Ist es pure Böswilligkeit? Jedenfalls haben mich die Strafanzeigen, die nach Bekanntgabe der Kredit-Konditionen bei der Staatswanwaltschaft Stuttgart eingingen und sich gegen meinen Mann und die Bank richteten, verärgert.»
(über die Kredit-Affäre)
«Statt peu à peu auf die Vorwürfe zu reagieren, wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, sich einmal umfassend zu erklären. Dies gilt auch für das Thema ‹Urlaub bei Freunden›.»
(über den Umgang mit Vorwürfen)
«Für mich am schlimmsten war neben der Tatsache, plötzlich als empfundene Kleinkriminelle und Schnorrerin abgestempelt zu sein, dass einem die Worte im Mund umgedreht wurden und man teilweise gar keine Chance hatte, Dinge richtigzustellen. Es wurde und wird nur das wahrgenommen, was man lesen wollte oder meinte, als Journalist ja sowieso schon zu wissen.»
(über die Medien)
«Angestachelt von Gerüchten, suchten Journalisten also nach irgendwelchen Bestätigungen. In ihren Kopfkinos lief offensichtlich ein unseriöser Streifen nach dem anderen, ohne Pause.»
(über die Rotlicht-Gerüchte)
«Ich habe nie als Escort-Lady gearbeitet. Das ist einfach absoluter Quatsch.»
(über die Rotlicht-Gerüchte)
«Es ist Fakt: Wann man in Deutschland einen bestimmten Grad an Öffentlichkeit erreicht hat, kommt man nicht um die Bild herum. Auf einer gewissen Ebene gilt es, mit dem Blatt zurechtzukommen. Und, das streite ich nicht ab, es eventuell zu nutzen, um Dinge bekannt zu machen, bevor andere spekulieren.»
(über die Bild-Zeitung)
«Ich hätte mir gewünscht, dass Christian mit mir redet. Dass er die aufgestaute Wut mit gegenüber ablässt.»
(über den Anruf bei Kai Diekmann)
«Ich hätte bereits früher als mein Mann das Handtuch geworfen.»
(über den Rücktritt)
«Ich will mich endlich einmal um meinen eigenen Kern kümmern, um mich selbst, meine Träume und Wünsche. Und wie ich das nun tue, erscheint meinem Umfeld teilweise sehr rigoros. Auch Christian muss sich diesbezüglich umstellen ...»
(über die Zukunft)
«Ich würde schon sagen, dass Christian ein besserer und vor allem bewussterer Vater ist, seit er nicht mehr Bundespräsident ist.»
(über ihren Mann)
«Ich werde versuchen, es selbst zu bestimmen, wie viel ich von meinem Leben preisgebe und zeige und was ich der Öffentlichkeit entziehe, weil mein Leben einfach nur mein Leben ist.»
(über den Umgang mit Medien)