Alice Weidel News: Weidel lädt Klöckner erneut in AfD-Fraktion ein

Eine Vorstellung Julia Klöckners bei der AfD vor ihrer Wahl zur Bundestagspräsidentin scheiterte - aus Termingründen, wie es hieß. AfD-Chefin Weidel macht ein neues Angebot.

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Alice Weidel, Bundessprecherin der AfD, spricht während des AfD-Landesparteitags zu Parteimitgliedern. (Foto) Suche
Alice Weidel, Bundessprecherin der AfD, spricht während des AfD-Landesparteitags zu Parteimitgliedern. Bild: picture alliance/dpa | Britta Pedersen

Die AfD im Bundestag hat die neu gewählte Parlamentspräsidentin Julia Klöckner in eine ihrer nächsten Fraktionssitzungen eingeladen. "Unsere Einladung zu einem Austausch in unserer Fraktion steht. Wir freuen uns, wenn Frau Klöckner es einrichten kann, in eine unserer nächsten Sitzungen zu kommen", sagte Partei- und Fraktionschefin Alice Weidel dem "Tagesspiegel". "Das Thema des Umgangs mit der AfD als zweitstärkste Kraft im Deutschen Bundestag ist aus unserer Sicht ein dringendes", fügte sie hinzu.

Klöckner hatte vor der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags allen Fraktionen angeboten, sich vorzustellen, wie sie am Dienstagabend im

Interview von RTL/ntv

noch einmal bestätigte. Zu einem Treffen mit der AfD-Fraktion kam es aber nicht. Genannt wurden Terminkollisionen. Klöckner erläuterte, die AfD habe ihr einen Termin während des vor der konstituierenden Sitzung geplanten traditionellen ökumenischen Gottesdienstes gegeben. Den Gottesdienst sage sie nicht dafür ab.

AfD-Fraktion verlegte Sitzungstermin

Ursprünglich hatte die AfD-Fraktion eine Fraktionssitzung am Dienstagmorgen vor der konstituierenden Bundestagssitzung geplant, etwa zur gleichen Zeit des Gottesdienstes. Die Sitzung wurde dann aber auf den Montagabend verlegt. Klöckners Büro sei informiert worden, habe aber darauf verwiesen, dass die künftige Präsidentin zu dieser Zeit schon bei anderen Fraktionen eingeladen sei, sagte ein Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion auf Nachfrage.

Bei den Grünen war Klöckners Angebot, sich auch der AfD vorzustellen auf Kritik gestoßen. Es wäre ein "Fehler" und das "falsche Signal der Normalisierung", hieß es am Freitag in einem Schreiben der Fraktionsspitze an die CDU-Politikerin. In dem Brief wurde Klöckner um Klarstellung gebeten, dass es nicht zu einem Besuch bei der AfD kommen wird. Von der Antwort wollten die Grünen abhängig machen, ob sie Klöckner in ihre eigene Sitzung einladen oder nicht.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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