Friedrich Merz News: Merz: In Koalitionsverhandlungen wächst das Vertrauen

Aus den Beratungen der Arbeitsgruppen in den Verhandlungen zwischen Union und SPD wird viel über Dissens berichtet. Die Spitze der Unionsfraktion versucht, diesem Eindruck etwas entgegenzuhalten.

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Friedrich Merz (CDU) spricht beim Wahlkampfabschluss der CDU Brandenburg (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz (CDU) spricht beim Wahlkampfabschluss der CDU Brandenburg (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Fabian Sommer

Unionsfraktionschef Friedrich Merz ist bemüht, den Eindruck tiefer Verwerfungen bei den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD zu zerstreuen. "Die Atmosphäre wird beständig besser, und das Vertrauen wächst. Und dieses Vertrauen brauchen wir zueinander", wurde der voraussichtlich nächste Kanzler von Teilnehmern einer Sitzung der neuen Unionsfraktion im Bundestag mit Blick auf das persönliche Miteinander zitiert. Die Verhandlungen seien derzeit in einer völlig normalen Phase.

Aus einigen der Arbeitsgruppen gebe es ausdrücklich sehr gute Ergebnisse, sagte der CDU-Vorsitzende demnach. "An anderer Stelle müssen wir noch nacharbeiten." Man lasse sich nicht unter Zeitdruck setzen. Merz betonte: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das gut gelingt."

Merz und Dobrindt: Viel Positives aus Koalitionsarbeitsgruppen

Andere Teilnehmer berichteten, Merz und auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hätten darauf verwiesen, dass es aus den Koalitionsarbeitsgruppen viel Positives gebe. Das öffentlich transportierte Bild, bei dem Konflikte im Fokus stünden, vermittle ein schiefes Bild. So seien viele der Konflikte, über die aktuell berichtet werde, erwartbar gewesen, etwa in den Bereichen Migration oder Wirtschaft und Finanzen.

Unionsfraktionschef: AfD wird Klima im Parlament verändern

Mit Blick auf die neue Sitzordnung im Parlament sagte Merz nach den Teilnehmerangaben vor der morgigen konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags, diese sei für die Union schwer zu ertragen. Die AfD habe sich fast verdoppelt, dies werde das Klima im Parlament verändern. Zudem werde sich das ganze Bild des Parlaments für die Bevölkerung verändern. "Wir müssen ruhig bleiben angesichts der zu erwartenden Provokationen", wurde Merz zitiert. Eine Wahlempfehlung etwa für einen AfD-Kandidaten für ein Amt des Bundestagsvizepräsidenten gab Merz demnach ausdrücklich nicht ab.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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