Bundestagswahl 2025: SPD-Chef Klingbeil verteidigt Wahlkreis in der Heide

Der Parteivorsitzende setzt sich in seiner Heimat klar gegen die Konkurrenz durch. In Berlin könnte er bald ein neues Amt übernehmen.

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Der leere Plenarsaal im Bundestag (Symbolbild). (Foto) Suche
Der leere Plenarsaal im Bundestag (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

SPD-Chef Lars Klingbeil hat als Direktkandidat im Wahlkreis Rotenburg I - Heidekreis mit Abstand die meisten Stimmen erhalten. Der Parteivorsitzende bekam nach Angaben der Landeswahlleitung 42,1 Prozent der Erststimmen. Damit landete er klar vor der CDU-Kandidatin Vivian Tauschwitz mit 27,3 Prozent.

Die SPD-Führung schlägt Klingbeil als neuen Fraktionsvorsitzenden im Bundestag vor. Klingbeil selbst hatte nach der Niederlage bei der Bundestagswahl einen personellen Neustart seiner Partei angekündigt. "Dieses Ergebnis wird Umbrüche erfordern in der SPD", sagte er im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Nötig sei nicht nur eine organisatorische und programmatische Neuaufstellung, sondern "auch, dass wir uns personell anders aufstellen".

Wegen der Wahlrechtsreform, die zum ersten Mal greift, ziehen nicht mehr alle siegreichen Wahlkreis-Kandidaten automatisch in den Bundestag ein: Sie bekommen nur noch dann ein Mandat, wenn ihre Partei auf genügend Zweitstimmen kommt, anderenfalls geht der Wahlkreis bei den Erststimmen leer aus. Klingbeil ist jedoch als Spitzenkandidat der SPD Niedersachsen über die Landesliste abgesichert.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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