
Grünen-Chefin Franziska Brantner hat bei der Bundestagswahl ihr Direktmandant in Heidelberg nicht gegen die CDU verteidigen können. Sie kam auf 27,74 Prozent, wie aus dem vorläufigen Ergebnis für den Wahlkreis hervorging. Brantner kann aber voraussichtlich über die Landesliste in den Bundestag einziehen, wo sie auf Platz Eins steht.
Brantner ist seit 2013 im Bundestag und Parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. 2021 wurde die 45-Jährige direkt gewählt.
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Die meisten Erststimmen bekam im Wahlkreis Heidelberg Alexander Föhr von der CDU mit 29,16 Prozent.
Ob Föhr allerdings tatsächlich ins Parlament einzieht, hängt nach dem erstmals angewendeten neuen Wahlrecht von den Zweistimmen seiner Partei ab und entscheidet sich daher erst mit dem in der Nacht erwarteten vorläufigen Endergebnis.
Nicht alle siegreichen Wahlkreis-Kandidaten kommen nun automatisch in den Bundestag: Sie bekommen nur noch dann ein Mandat, wenn ihre Partei auf genügend Zweitstimmen kommt, anderenfalls gehen die siegreichen Direktkandidaten leer aus. Dafür entfallen die früher üblichen Überhang- und Ausgleichsmandate. Künftig hat der Bundestag nur noch 630 Abgeordnete, statt aktuell 733.
Die Uni-Stadt Heidelberg zählt rund 160.000 Einwohner. Die Stadt am Neckar gilt als eines der beliebtesten touristischen Ziele im Land.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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