Donald Trump und der Ukraine-Krieg: US-Präsident setzt Europa mit 3-Wochen-Ultimatum unter Druck

Den Ukraine-krieg will Donald Trump schnellstmöglich - und zugunsten Russlands - beenden. Einem EU-Abgeordneten zufolge soll der US-Präsident Europa nun die Pistole auf die Brust gesetzt und ein Ultimatum gestellt haben.

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Donald Trump soll Europa ein Ultimatum gestellt haben, um eine Kapitulation der Ukraine zu erzwingen. (Foto) Suche
Donald Trump soll Europa ein Ultimatum gestellt haben, um eine Kapitulation der Ukraine zu erzwingen. Bild: picture alliance/dpa/Pool | Uncredited
  • Donald Trump stellt Ultimatum im Ukraine-Krieg
  • EU-Politiker behauptet: US-Präsident setzt 3-Wochen-Frist für Ukraine-Kapitulation
  • USA drohen mit Truppenabzug aus Europa und Nato-Ansage

Die jüngsten Enthüllungen zu Donald Trumps Kurs zum Ende des seit drei Jahren tobenden Ukraine-Krieges lassen aufhorchen: Der Politiker Mika Aaltola aus Finnland, der als Abgeordneter im Parlament der Europäischen Union sitzt, behauptet, Donald Trump habe Europa die Pistole auf die Brust gesetzt und ein Ultimatum gestellt, um die kriegsgebeutelte Ukraine zur Kapitulation zu zwingen.

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Donald Trump setzt Europa die Pistole auf die Brust mit 3-Wochen-Frist

Wie aktuell bei "Newsweek" zu lesen ist, soll der US-Präsident dem EU-Parlament eine Frist von drei Wochen eingeräumt haben, in der die Abgeordneten grünes Licht geben soll, dass die von Wladimir Putin angegriffene Ukraine ihre Niederlage eingestehen soll.

US-Präsident will Ende des Ukraine-Krieges mit Kapitulation erzwingen

Schon zuvor waren Befürchtungen geäußert werden, Donald Trump sei bereit, Wladimir Putin die Ukraine auf dem Silbertablett zu servieren, wenn der Kreml-Chef dem Ende der Gefechte zustimme. Nicht nur die Abtretung ukrainischer Gebiete an Russland stand demnach als Bedingung für einen Waffenstillstand im Raum, auch soll die Ukraine gezwungen werden, die Bemühungen um einen Nato-Beitritt aufzugeben - träte dies ein, hätte Wladimir Putin seine ursprünglichen Kriegsziele letztlich erreicht.

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EU-Abgeordneter enthüllt Ultimatum von Donald Trump an Europa

Seine Vorwürfe an Donald Trump formulierte Mika Aaltola in einem Post bei X (vormals Twitter). Darin schreibt der EU-Abgeordnete, die USA hätten "uns drei Wochen Zeit gegeben, um uns auf die Bedingungen für die Kapitulation der Ukraine zu einigen". Um den Druck auf die EU zu erhöhen, sollen die USA "mit einem Rückzug von Europa" gedroht haben. Und weiter: "Trump stellt Russlands Sicherheitsbedenken heute und in Zukunft an erste Stelle. Uns bleiben jetzt drei Wochen, um erwachsen zu werden." Beweise für seine Aussagen blieb der finnische Politiker indes schuldig.

Donald Trump legt sich mit der Nato an und droht mit Truppenabzug

Allerdings decken sich Aaltolas Aussagen teilweise mit Berichten von "NBC News", denen zu entnehmen war, dass Donald Trumps Außenminister Pete Hegseth bei Unterredungen mit Vertretern der Ukraine angedeutet habe, dass die USA ihre militärische Präsenz in Europa minimieren könnte. Nachrichtenagenturen in Italien berichteten unter Berufung auf diplomatische Kreise, Trump plane, 20.000 US-Soldaten aus Europa abzuziehen und höhere finanzielle Zuwendungen anderer Nato-Mitglieder einzufordern, um die US-amerikanischen Steuerzahler zu entlasten.

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