
AfD-Chefin Alice Weidel lehnt eine deutsche Beteiligung an einer möglichen internationalen Friedenstruppe in der Ukraine ab. Es müsse eine internationale Friedenstruppe ohne Deutschland sein, sagte Weidel im ZDF-"Morgenmagazin" auf eine entsprechende Frage. "Wir werden dafür nicht zur Verfügung stehen, dass deutsche Soldaten in die Ukraine entsandt werden."
Weidel hatte am Vorabend in der "Schlussrunde" von ARD und ZDF bereits gesagt, Deutschland solle sich "überhaupt gar nicht mehr" beim Ukraine-Krieg involvieren, nicht mit Waffenlieferungen, nicht mit der Entsendung von Soldaten und auch nicht mehr mit finanziellen Hilfen.
Die USA und Russland haben diese Woche erste Gespräche über ein Ende des Krieges in der Ukraine geführt. Vertreter des betroffenen Landes oder ihrer europäischen Unterstützer waren nicht anwesend. Es gibt die Sorge, dass die Ukraine zu schmerzhaften Zugeständnissen gezwungen werden könnte und die Europäer allein einen möglichen Waffenstillstand absichern sollen.
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer hatte erklärt, sein Land sei "bereit und willens", Soldaten in das von Russland angegriffene Land zu entsenden. Auch die Niederlande und Schweden zeigten sich dafür offen. Angestoßen hatte die Debatte der französische Präsident Emmanuel Macron schon im Dezember. Die Bundesregierung hält sie für verfrüht.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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