Sahra Wagenknecht: Sahra Wagenknecht lobt Linke-Spitzenkandidatin als sehr sympathisch

Im vergangenen Jahr gründete Sahra Wagenknecht ihr BSW. Mittlerweile aber ist die Linke - ihre ehemalige Partei - in den Umfragen vorbeigezogen. Wagenknecht glaubt, Gründe zu kennen.

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Parteivorsitzende Sahra Wagenknecht spricht bei einer Veranstaltung der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht. (Foto) Suche
Parteivorsitzende Sahra Wagenknecht spricht bei einer Veranstaltung der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht. Bild: picture alliance/dpa | Jonathan Penschek

BSW-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht führt die guten Umfrageergebnisse ihrer ehemaligen Partei Die Linke auf deren Alleinstellungsmerkmal in der Migrationspolitik zurück. Die Linke sei die einzige Partei, die sage, dass es offene Grenzen für alle geben müsse und jeder kommen könne, sagte sie im ZDF-"Morgenmagazin". Viele Wähler, die früher SPD oder Grüne gewählt hätten, fühlten sich davon angezogen. Ihre Partei gehe dagegen davon aus, dass man soziale Gerechtigkeit ohne Begrenzung der Einwanderung nicht erreichen könne.

Wagenknecht lobte die Linken-Spitzenkandidatin Heidi Reichinnek. "Sie ist natürlich jemand, der in den sozialen Medien wirklich sehr, sehr wirkungsvoll und sehr, sehr sympathisch auch rüberkommt", sagte Wagenknecht. Sie gehe trotz Umfragewerten knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde fest davon aus, dass ihr Bündnis in den Bundestag einziehen werde. "Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen." Die Altparteien wollten das BSW loswerden und bekämpften es dementsprechend.

Das BSW müsste nach dem jüngsten ZDF-Politbarometer um den Einzug ins Parlament bangen. In der Umfrage kommt es auf 4,5 Prozent, einen halben Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Die Linke käme mit 8 Prozent (+1) sicher in den Bundestag. Die Zahl der unentschlossenen Wählerinnen und Wähler liegt demnach bei 27 Prozent.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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