Umfrage-Knaller zur Bundestagswahl: Union schmiert in neuester Wahlumfrage ab - wer legt Prozentpunkte zu?

Der Countdown zur Bundestagswahl am 23. Februar läuft, täglich geben neue Umfragen einen Vorgeschmack darauf, wie die nächste Bundesregierung aussehen könnte. Im "Politbarometer" des ZDF gab's einen Dämpfer für CDU und CSU.

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Unmittelbar vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 sind 20 Prozent der Wahlberechtigten noch unsicher, wer ihre Stimme erhalten soll. (Foto) Suche
Unmittelbar vor der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 sind 20 Prozent der Wahlberechtigten noch unsicher, wer ihre Stimme erhalten soll. Bild: picture alliance/dpa | Matthias Bein

Der Countdown zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 läuft - bis zuletzt sind noch nicht alle wahlberechtigten Personen sicher, wer ihre Stimme bekommen soll. Auch in den aktuellsten Umfragen geht es drunter und drüber: Für CDU und CSU gibt's unmittelbar vor dem Wahlsonntag einen Dämpfer, während die Linke weiter zulegt.

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Wen soll ich wählen? 20 Prozent sind noch immer unentschlossen

Kurz vor der Bundestagswahl haben einer Umfrage zufolge 20 Prozent der Wahlberechtigten noch keine finale Wahlentscheidung getroffen. 77 Prozent gaben in der Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov an, sich endgültig entschieden zu haben. Befragt wurden vom 17. bis 20. Februar 1.880 Personen. In den Befragungszeitraum fielen noch große Veranstaltungen wie das TV-Duell zwischen Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Unions-Herausforderer Friedrich Merz (CDU) von "Welt" und "Bild" am Mittwoch oder die ARD-"Wahlarena" mit den vier Kanzlerkandidaten von SPD, Union, Grünen und AfD am Montag.

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YouGov-Umfrage vor der Bundestagswahl: Union bei 29 Prozent vor AfD

In der Sonntagsfrage gewinnt die Union demnach zwei Prozentpunkte hinzu und kommt bei YouGov auf 29 Prozent. Zweitstärkste Kraft ist die AfD mit unverändert 20 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt auf 16 Prozent. Die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt auf 13 Prozent. Die Linke büßt einen Punkt auf 8 Prozent ein, wäre damit aber sicher im neuen Bundestag vertreten. Das Bündnis Sahra Wagenknecht verharrt bei 5 und die FDP bei 4 Prozent. 

ZDF-"Politbarometer" sieht CDU und CSU abrutschen

Ein etwas anderes Bild zeichnet sich in der Politbarometer-Umfrage des ZDF ab: Den Angaben vom 20. Februar 2025 zufolge liegen CDU und CSU dort nur bei 28 Prozent der Wählergunst, was ein Minus um zwei Punkte von vormals 30 Prozent bedeutet, und damit nur sieben Prozentpunkte von der AfD entfernt, die auf 21 Prozent zulegt. Drittstärkste Kraft wird der ZDF-Umfrage zufolge die SPD mit 16 Prozent, dich gefolgt von den Grünen mit 14 Prozent. Die Linke liegt den ZDF-Umfragewerten zufolge bei 8 Prozent, die FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht bleiben mit jeweils 4,5 Prozent unter der 5-Prozent-Hürde.

Umfrage vor der Bundestagswahl: Friedrich Merz mit höchster Zustimmung bei den Wählern

Auch bei der Frage, wen die Deutschen am liebsten als nächsten Bundeskanzler sehen würden, behauptet sich Friedrich Merz mit 32 Prozent Zustimmung an der Spitze. Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz (18 Prozent) muss seinem Vizekanzler Robert Habeck von den Grünen (21 Prozent) in der Umfrage den Vorrang lassen. Alice Weidel bildet mit 14 Prozent Zustimmung das Schlusslicht.

Deutschland bekommt neue Regierung: Welche Koalitionen sind nach der Bundestagswahl denkbar?

Den ZDF-Umfragewerten zufolge wäre damit rein rechnerisch eine Große Koalition aus Union und SPD umsetzbar, für eine schwarz-grüne Koalition ergäbe sich indes anders als für ein Bündnis aus CDU/CSU, SPD und Grünen keine Mehrheit. 

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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/news.de/dpa

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