
Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck hat einen Wiedereinstieg in die Atomkraft im Falle einer Regierungsbeteiligung seiner Partei mit Friedrich Merz (CDU) als Kanzler ausgeschlossen. Die Frage, ob es mit ihm in einer solchen Konstellation ein definitives Nein geben werde zu einem Wiedereinstieg, antwortete Habeck im Interview auf dem Kanal der ARD auf der Plattform Twitch: "Ja".
Habeck sprach von einer "Schwachsinnsdebatte". Keiner von denen, die über Atomkraft redeten, könne Fragen nach den Kosten für den Wiedereinstieg oder ein Atommüllendlager beantworten. "Im Grunde muss man sagen: Erst wenn Ihr diese Fragen beantworten könnt, dann führen wir die Debatte vernünftig. Geht nach Hause und kommt wieder, wenn ihr die Antworten habt. Die werden nie wiederkommen."
Im
Kurzwahlprogramm
der Union heißt es: "Wir halten an der Option Kernenergie fest." Die Wiederaufnahme des Betriebs der zuletzt abgeschalteten Kernkraftwerke solle geprüft werden.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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