Bundestagswahl 2025: Wahlleiterin: Weniger Bewerber wegen vorgezogener Wahl

Vor dieser Bundestagswahl ist alles zeitlich sehr knapp. Sichtbar wird dies nach einer Vermutung der Wahlleiterin auch an der Zahl der Kandidaten.

Erstellt von - Uhr

Blick auf den Bundesadler im Plenum des Bundestags (Symbolbild). (Foto) Suche
Blick auf den Bundesadler im Plenum des Bundestags (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Bundeswahlleiterin Ruth Brand sieht in dem frühen Termin der Bundestagswahl einen möglichen Grund für den Rückgang der Kandidatenzahl im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren. "Wir haben zu dieser Bundestagswahl etwa 4.500 Wahlbewerber, das sind rund 1.700 weniger als 2021", sagte sie der "Rheinischen Post". "Man muss aber dazu sagen, dass es 2021 mit gut 6.200 Wahlbewerbern deutlich mehr als je zuvor waren."

Über die Gründe für die Entwicklung könne man nur spekulieren. "Ein möglicher Grund ist, dass es sich um eine vorgezogene Bundestagswahl handelt. Die Parteien hatten deutlich weniger Zeit für die Vorbereitung, weil die Listen sehr früh aufgestellt werden mussten", sagte Brand. "Die nicht parlamentarisch vertretenen Parteien hatten auch deutlich weniger Zeit, die gesetzlich geforderten Unterstützungsunterschriften zu sammeln." An der Wahl am 23. Februar nehmen 29 Parteien teil – 2021 seien es noch 47 gewesen.

Auf die Frage, wie die Vorbereitungen zur Wahl liefen, sagte die Bundeswahlleiterin: "Die Vorbereitungen laufen so, wie wir uns das vorstellen. Die Wahl ist jetzt gut vorbereitet. Alle Gemeinde haben ihre Wahlräume, die Wahlbenachrichtigungen sind verschickt, die Briefwahl hat begonnen."

Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, YouTube und WhatsApp? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.