Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Botschafter bestätigt plötzlich massive Verluste

Ungewohnt offene Worte aus dem Kreml-Umfeld. Ein Putin-Botschafter spricht plötzlich über Hunderte Verwundete im Ukraine-Krieg. Die Kreml-Kämpfer sollen nicht nach Russland zurückkehren, hieß es weiter.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Wladimir Putin soll verwundete Kreml-Soldaten jetzt nach Nordkorea bringen lassen. (Foto) Suche
Wladimir Putin soll verwundete Kreml-Soldaten jetzt nach Nordkorea bringen lassen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Gavriil Grigorov

Soll diese Taktik etwa Putins Verluste im Ukraine-Krieg verschleiern? Seit drei Jahren führt Wladimir Putin mittlerweile seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zwanzig Prozent des Landes hat er aktuell besetzt und könnte diese nach einem Plan von Donald Trump auch behalten. Die russischen Verluste an Menschen und Material sind immer noch enorm, wenn man aktuellen Berichten glauben darf. Wie es jetzt heißt, sollen verwundete Putin-Soldaten nach Nordkorea gebracht werden. Zu welchem Zweck?

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Wie Alexander Mazegora, der Moskauer Botschafter in Pjöngjang, jetzt gegenüber der russischen Zeitung "Rossijskaja gaseta" erklärte, werden russische Soldaten, die im Krieg in der Ukraine verwundet wurden, nach Nordkorea geschickt, um dort medizinisch behandelt zu werden.Russland habe Hunderte verwundeter Soldaten zur medizinischen Behandlung und Rehabilitation nach Nordkorea geschickt.

Verwundete Putin-Soldaten kommen nach Nordkorea: "Sie waren zutiefst beleidigt"

Handelt es sich schlicht um einen Propaganda-Schritt? Oder steckt mehr dahinter? Will Russland seine Verluste so kaschieren?

  • Die russischen Militärangehörigen würden in den "besten Krankenhäusern und Sanatorien" Nordkoreas behandelt, ohne dass Moskau dafür aufkommen müsse, erklärte der Putin-Botschafter.
  • "Als wir unseren [nordkoreanischen, Red.] Freunden anboten, zumindest einen Teil ihrer Kosten zu erstatten, waren sie zutiefst beleidigt und baten uns, dies nie wieder zu tun", wird Mazegora weiter zitiert.
  • Er fügte hinzu, dass Russland Nordkorea dafür mit Medikamenten, Lebensmitteln und Kohle beliefert.

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