Bundestagswahl 2025: Kühnert ruft zur Verteidigung der Demokratie auf

Es ist seine letzte Rede im Bundestag - und er nutzt sie für einen leidenschaftlichen Appell: Dem ehemaligen SPD-Generalsekretär Kühnert geht es um Grundsätzliches.

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Blick auf den Bundesadler im Plenum des Bundestags (Symbolbild). (Foto) Suche
Blick auf den Bundesadler im Plenum des Bundestags (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Mit einem leidenschaftlichen Appell zur Verteidigung der Demokratie hat sich der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert aus dem Bundestag verabschiedet. "Schützen wir das, was wir lieben. Schützen wir unsere Demokratie", sagte der SPD-Abgeordnete, der sich aus der Politik zurückzieht. "Ich tue das in Zukunft von außen, bitte tun Sie es von hier drin."

Der Berliner SPD-Politiker Kühnert war im Oktober aus gesundheitlichen Gründen als Generalsekretär zurückgetreten. Er kündigte damals auch an, bei der Wahl nicht wieder für den Bundestag zu kandidieren.

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Kühnert kritisierte Union und FDP wegen ihres Verhaltens bei den Migrationsabstimmungen im Bundestag vor zwei Wochen, bei denen sie sehenden Auges eine Unterstützung durch die AfD in Kauf genommen hatten. Gleichzeitig nahm er sie vor Vorwürfen in Schutz: "Nein, Union und FDP sind keine Faschisten, auch nicht klammheimlich. Man stürmt keine Geschäftsstellen, man zerstört keine Plakate, man droht anderen Menschen nicht."

Der SPD-Politiker betonte: "Der richtige Konflikt darf nicht mit den falschen Argumenten ausgetragen werden. Aber ausgetragen werden muss er sehr wohl."

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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