
Mit einer sarkastischen Bemerkung im Bundestag hat FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner erneut scharf gegen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ausgeteilt. Scholz sei nicht beim Wirtschaftswarntag erschienen, er bereite sich vielmehr "darauf vor, der zweite Nobelpreisträger aus den Reihen der SPD zu sein", sagte Lindner bei der letzten Bundestagsdebatte vor der Wahl am 23. Februar. "Willy Brandt bekam den für den Frieden, Olaf Scholz den für Physik." Warum der Kanzler den Nobelpreis für Physik verdient hätte, löste Lindner dann auch gleich in einer scharfen Pointe auf: "Denn er hat den endgültigen Beweis erbracht, dass es Paralleluniversen gibt", sagte der FDP-Chef - unter Applaus und Gelächter auch aus den Reihen der Unionsfraktion.
Lindner führte aus, dass Scholz den Anschluss an die Realität der Unternehmen in Deutschland verloren habe. Die wollten keine Verbote oder neue Subventionen, sondern eine "Reduzierung der Steuerlast" und "Ideologiefreiheit in der Klima- und Energiepolitik". Wenn Scholz Ende Januar beim Wirtschaftswarntag, einer deutschlandweiten Protestaktion der deutschen Wirtschaft, gewesen wäre, hätte er das mitbekommen, kritisierte Lindner.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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