
Im Streit um die Migrationspolitik muss aus Sicht des Grünen-Kanzlerkandidaten Robert Habeck die Frage der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt in den Vordergrund rücken. Er sagte am Abend in der ZDF-Sendung "Was nun, Herr Habeck?", die Integrationsfrage sei in den letzten Wochen nicht "genug und hart genug" gestellt worden. "Wir haben eine Aufgabe dort."
Die frühere Koalition aus Union und SPD habe die Möglichkeit, Menschen, die nach Deutschland geflohen seien, in Arbeit zu bringen, konsequent verhindert. Die Ampel-Koalition habe die Umkehr eingeleitet, aber "noch nicht praxistauglich genug", sagte Habeck. "Das sind die Arbeiten, die jetzt gemacht werden müssen." Die Menschen sollten in den Arbeitsmarkt gebracht werden, um sich in Deutschland integrieren zu können.
Habeck äußerte zudem erneut Kritik an der Union. Diese fordert dauerhafte Grenzkontrollen und die Zurückweisung ausnahmslos aller Versuche einer illegalen Einreise. "Germany first", kritisierte Habeck. Das bedeute: "Wir setzen uns über das Recht hinweg. Wir schieben alle zurück und kümmern uns nicht darum, was die Nachbarn dazu sagen."
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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