
Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz misst Fernsehduellen wie dem mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nur eine begrenzte Wirkung im Wahlkampf bei. Sie seien nötig, es gebe sie seit ungefähr 20 Jahren, sagte der CDU-Vorsitzende bei der dpa-Chefredaktionskonferenz in Berlin. "Ob die wirklich am Ende des Tages noch mal Einfluss auf die Wahlen haben? Fragezeichen."
Merz und Scholz waren am Vortag bei ARD und ZDF im ersten TV-Duell für die Bundestagswahl am 23. Februar aufeinandergestoßen. Sie lieferten sich einen in Teilen harten Schlagabtausch. "Wir waren vor der Sendung und nach der Sendung freundlich miteinander, in der Sendung weitgehend auch", sagte Merz am Tag danach. "Also, ich habe mich nicht zu beschweren."
Auf die Frage, ob Scholz nach seiner Einschätzung wirklich noch an einen SPD-Wahlsieg glaube oder ob er beim TV-Duell geschauspielert habe, antwortete Merz: "Ich kann es Ihnen nicht sagen. Ich gucke nicht in seine Seele. Ich glaube, er hat eine hohe Befähigung der Autosuggestion."
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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