
CSU-Chef Markus Söder hat einer Unterstützung der um den Wiedereinzug in den Bundestag kämpfenden FDP durch sogenannte Leihstimmen der Union eine klare Absage erteilt. "Lasst uns da nix verschenken", sagte der bayerische Ministerpräsident beim kleinen CSU-Parteitag in Nürnberg und bezog auch die Freien Wähler mit ein. "Keine Leihstimmen an die FDP, keine Mitleidsstimmen an die Freien Wähler - lasst uns auch klarmachen: Wir brauchen die Erststimme, aber auch die Zweitstimme."
Die FDP liegt seit Monaten in den Umfragen bei etwa 4 Prozent - würde sie so bei der Bundestagswahl am 23. Februar abschneiden, würde sie aus dem Bundestag fliegen. Wenn Unionswähler ihre Erststimme der CDU oder CSU geben würden, ihre Zweitstimme aber der FDP, könnte dies den Liberalen über die Fünf-Prozent-Hürde helfen. FDP-Chef Christian Lindner hat die Union wiederholt aufgefordert, sich klar zu einer schwarz-gelben Koalition zu bekennen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
kns/roj/news.de
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