Bundestagswahl 2025: Grünen-Chef "stolz" aufs Bürgergeld

Seit gut zwei Jahren gibt es das Bürgergeld in Deutschland. Im Wahlkampf wird deutlich, wie unterschiedlich auf die Sozialleistung geblickt wird.

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Die schwarz-rot-goldene Flagge weht vor der Kuppel des Reichstages (Symbolbild). (Foto) Suche
Die schwarz-rot-goldene Flagge weht vor der Kuppel des Reichstages (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Soeren Stache

Die Grünen verteidigen das von anderen Parteien kritisierte System des Bürgergelds in Deutschland. Grünen-Chef Felix Banaszak sagte in der ZDF-Sendung "Schlagabtausch", das Bürgergeld sei eine derjenigen Ampel-Reformen, "auf die ich wirklich stolz bin". So müssten die Menschen anders als vor dem 2023 eingeführten Bürgergeld keine Angst mehr vor den Jobcentern haben. Hintergrund ist, dass beim Bürgergeld weniger Sanktionen bei Fehlverhalten drohen und die Menschen generell in erster Linie fit für gute Jobs gemacht werden sollen.

Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla entgegnete: "Es geht darum, dass das Bürgergeld an sich eine Fehlkonstruktion ist." Auch bezögen zu viele Menschen die Leistung - nämlich die bedürftigen Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland. "Flüchtlinge haben nichts im Bürgergeld, haben nichts in Sozialleistungen zu suchen", kritisierte Chrupalla. "Da müssen wir ansetzen, dass das wirklich für diejenigen gilt, die ins System eingezahlt haben."

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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