Bundestagswahl 2025: BSW und Linke beim Thema Asyl im Clinch

Seit Wochen streiten die Parteien über den richtigen Weg bei Asyl und Migration. Warum ist das Thema vor der Bundestagswahl so groß geworden?

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Die schwarz-rot-goldene Flagge weht vor der Kuppel des Reichstages (Symbolbild). (Foto) Suche
Die schwarz-rot-goldene Flagge weht vor der Kuppel des Reichstages (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Soeren Stache

Das BSW und die Linke streiten darüber, ob das ins Zentrum des Bundestagswahlkampfs gerückte Thema Migration herbeigeredet oder ein echtes Problem ist. Linke-Chef Jan van Aken sagte in der ZDF-Sendung "Schlagabtausch": "In Deutschland leben über 21 Millionen Menschen mit einer Migrationsgeschichte. Wenn die hier zugucken, fragen sie sich: Ist das überhaupt noch das Land, in dem ich leben kann?" 

Der Linke-Politiker erzählte von eigenen Freunden mit ausländischen Wurzeln, die verunsichert seien - sie sagten: "Alle hetzen gegen jede Art von Migration." Seinen Mitkonkurrenten warf van Aken vor, ein KIima der Unsicherheit für 21 Millionen Menschen zu schaffen.

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Wagenknecht: Wegreden ist ein Problem

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht entgegnete, das wirkliche Problem sei "dieses Wegreden dessen, was die Menschen real in ihrem Leben sehen an Problemen und täglich erleben". Wagenknecht, die jahrelang an führender Stelle bei den Linken war, sagte: "Die These, dass die Debatte über Migration verantwortlich dafür ist, dass es Probleme gibt, das ist so was von absurd."

Wagenknecht ergänzte: "Wenn das alles immer weggeredet wird, (…) dann lebt man jenseits der Realität der Menschen, und als Politiker kann man jenseits der Realität leben." Als Beispiel für Probleme nannte Wagenknecht den Wohnungsmarkt: "Jede neue Sozialwohnung bekommt eher eine Zuwandererfamilie. Das ist für die Menschen, die eine Sozialwohnung brauchen eine richtig harte Situation."

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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