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Sahra Wagenknecht: BSW-Gründerin spricht über Rückzug aus der Politik

Sahra Wagenknecht hat in einem aktuellen Interview über die Zukunft des BSW gesprochen. Dabei sprach die Parteigründerin auch darüber, wie lang sie in Deutschland noch Politik machen will. Zudem kündigte sie eine Namensänderung an.

Sahra Wagenknecht will den Namen ihrer Partei BSW ändern. Wann zieht sie sich aus der deutschen Politik zurück? (Foto) Suche
Sahra Wagenknecht will den Namen ihrer Partei BSW ändern. Wann zieht sie sich aus der deutschen Politik zurück? Bild: picture alliance/dpa | Hannes P Albert
  • Sahra Wagenknecht äußert sich zu möglichen Rückzugsplänen aus der Politik
  • BSW-Gründerin will Namen ihrer Partei in der nächsten Wahlperiode ändern
  • Eine Idee dafür lautet "Bündnis für Sicherheit und Wohlstand"

Wer in dieser Partei das Sagen hat, erkennt man bereits an ihrem Namen: Erst im Januar 2024 wurde das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) gegründet, zog wenige Monate später nach den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg in die Parlamente der ostdeutschen Bundesländer ein. Ein großer Erfolg für die ehemalige Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht, Gründerin des BSW. Doch ihre neue Partei soll schon bald umbenannt werden. Zudem sprach Wagenknecht jetzt über ihren möglichen Rückzug aus der Politik.

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Sahra Wagenknecht äußert sich zum möglichen Rückzug aus der Politik

Sahra Wagenknecht stellte sich im sogenannten Spitzengespräch den Fragen von "Spiegel"-Journalist Markus Feldenkirchen. Angesprochen auf ihren möglichen Rückzug aus der Politik, sagte Sahra Wagenknecht, dass sie derzeit keine derartigen Pläne habe. "Ich habe immer gesagt, dass ich nicht noch 20 oder 30 Jahre in der deutschen Politik sein werde. Das ergibt sich aus meinem Alter", so die 55-Jährige. Je nachdem "wie es läuft", könne sie sich aber auch vorstellen, noch mehr als eine Legislaturperiode in der Politik zu bleiben.

Die Chancen des BSW bei der Bundestagswahl 2025: In aktuellen Umfragen liegt das BSW meistens zwischen 4 und 6 Prozent. Der Einzug in den Bundestag ist damit nicht sicher, die junge Partei könnte an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Sahra Wagenknecht zeigte sich im "Spiegel"-Interview jedoch sicher, dass das BSW nach der Wahl am 23. Februar im Parlament vertreten sein wird.

Sahra Wagenknecht will Namen ihrer neuen Partei BSW ändern

Dennoch soll das BSW in Zukunft nicht mehr für Bündnis Sahra Wagenknecht stehen. Die Namensänderung soll in der nächsten Wahlperiode erfolgen. Auf das Kürzel BSW will die junge Partei aber nicht verzichten. "Der Name ist der Hebel gewesen, damit die Leute zunächst einmal wissen, wofür steht das BSW. Das ist nicht für die Ewigkeit", sagte Wagenknecht im Interview mit Markus Feldenkirchen und fügte hinzu: "Wir werden mit Sicherheit das Kürzel nicht ändern. Wir sind ja froh, dass die Leute inzwischen wissen, wer BSW ist."

Heißt das "Bündnis Sahra Wagenknecht" in Zukunft "Bündnis für Sicherheit und Wohlstand"?

Welchen neuen Namen die Partei bekommen soll, stehe allerdings noch nicht fest und werde laut Sahra Wagenknecht erst nach der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 diskutiert. Eine Idee sei "Bündnis für Sicherheit und Wohlstand", bestätigte die Politikerin. "Aber wir haben noch nichts entschieden." Im ersten Jahr nach der Parteigründung sei so viel zu tun gewesen. "Diese Frage war eine, die haben wir jetzt erstmal nach hinten geschoben." Die Umbenennung des BSW war schon angekündigt.

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/bua/news.de/dpa

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