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Wladimir Putin: Kremlchef erobert heimlich nächstes Land - Militärexperten schlagen Alarm

Still und heimlich hat Wladimir Putin das nächste Land erobert und das russische Imperium strategisch geschickt erweitert. Experten schlagen bereits Alarm, dass diese heimliche Übernahme drastische Konsequenzen für die Nato haben könnte.

Wladimir Putin hat heimlich das nächste Land übernommen. (Foto) Suche
Wladimir Putin hat heimlich das nächste Land übernommen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Alexei Druzhinin
  • Wladimir Putin übernimmt heimliche Belarus
  • Kremlchef erweitert russisches Imperium durch stille Eroberung
  • Experten warnen vor drastischen Folgen für die Nato

Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko verbindet seit Jahren eine enge Freundschaft. In Wladimir Putins Angriffskrieg, den der Kremlchef seit Februar 2022 gegen die benachbarte Ukraine führt, gehört der belarussische Machthaber zu den engsten Verbündeten Russlands. Dank Alexander Lukaschenko war es Putin erst möglich, in die Ukraine einzumarschieren, denn der Belarus-Präsident hatte Russland das weißrussische Territorium überlassen, damit die russischen Truppen von hier aus in die Ukraine einfallen konnten.

Wladimir Putin übernimmt heimliche Belarus - Experten schlagen Alarm

Doch die enge Verbindung, die Russland und Weißrussland seit Jahren pflegen, gibt aktuell mehr denn je Grund zur Sorge. Experten schlagen Alarm, denn sie sind der Ansicht, dass Wladimir Putin Belarus bereits heimlich übernommen und sein russisches Imperium mehr oder weniger erweitert hat.

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Wladimir Putin erobert still und heimlich Belarus und erweitert russisches Imperium

So schreibt die US-Denkfabrik "Institute for the Study of War"(ISW) in einem aktuellen 100-seitigen Bericht, dass Wladimir Putin das Nachbarland schon lange nutzt, um die russische Armee nach Westen zu verlegen. Von einer "stillen Eroberung von Belarus" ist in dem Papier des ISW die Rede, die wiederum in naher Zukunft drastische Konsequenzen für die Nato haben könnte.

Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko als treue Verbündete

Die heimliche Übernahme Weißrusslands habe laut ISW bereits 2020 begonnen, als Belarus nach den gestohlenen Wahlen in einer politischen Krise steckte. Wladimir Putin nutzte die Gelegenheit, um in dem Nachbarland militärisch Fuß zu fassen. Mittels der Hilfe russische Kämpfer und Propagandisten konnte Alexander Lukaschenko die Proteste niederschlagen. Sein Dank war Wladimir Putin damit sicher und russische Truppen wurden dauerhaft auf dem belarussischen Territorium stationiert.

Putins Belarus-Übernahme hat drastische Folgen für die Nato

Die ISW-Experten sprechen in ihrem Papier eine deutliche Warnung aus: "Politiker müssen beginnen, für eine Zukunft zu planen, in der Belarus nicht nur ein besetztes Land, sondern de facto eine Erweiterung Russlands sein wird."

Wladimir Putin stationiert Atomwaffen direkt an der Nato-Grenze

Laut den ISW-Analysten verfolgt Putin drei große Hauptziele: die militärische, die wirtschaftliche und die politische Übernahme von Belarus. Militärisch ist dem russischen Präsidenten das schon beinahe vollständig gelungen. Sogar Nuklearwaffen hat Putin bereits nach Belarus verlegen lassen. Wirtschaftlich strebt Russland die Schaffung gemeinsamer Märkte an, wodurch beide Länder ein gemeinsames System hätten. Auf politischer Ebene wäre ein gemeinsames Gericht und Parlament denkbar.

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