
- Kiew enthüllt neue Verlustzahlen für Wladimir Putin
- Laut General Oleksandr Syrskyi 150.000 russische Soldaten im Jahr 2024 getötet
- Verluste für Kreml so hoch wie noch nie zuvor seit Kriegsbeginn
Was aktuell im Ukraine-Krieg wichtig ist: In rund einem Monat jährt sich die russische Invasion in der Ukraine bereits zum dritten Mal. Erst Anfang der Woche gab es einen weiteren Raketenangriff auf das Gebiet Cherson, bei dem mindestens zwei Menschen gestorben sowie weitere gut zwei Dutzend verletzt worden sein sollen. Doch die Kämpfe finden schon längst nicht mehr nur auf ukrainischem Boden statt. Im vergangenen August haben Kiews Truppen die russische Grenzregion Kursk überfallen, konnten dort Gebietsgewinne erzielen. Inzwischen sollen rund 12.000 Soldaten aus Nordkorea Wladimir Putins dabei helfen, diesen Vorstoß zurückzudrängen. Doch die Verluste auf russischer Seite sind offenbar groß. Kiew veröffentlichte dazu jetzt neue schockierende Zahlen für den Kreml.
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Verluste für Wladimir Putin: Russland soll 150.000 Soldaten in einem Jahr verloren haben
Wie aktuell "Kyiv Independent" schreibt, habe die Ukraine allein im vergangenen Kriegsjahr 150.000 russische Soldaten an der Front getötet. Das britische Boulevardblatt beruft sich dabei auf Angaben von Kiews oberstem Militärkommandeur Oleksandr Syrskyi gegenüber dem Nachrichtensender TSN. Ihm zufolge sind seit Beginn der Invasion am 24. Februar 2022 insgesamt 434.000 Soldaten gefallen. 2024 sei das bislang verlustreichste Jahr für Wladimir Putins Truppen gewesen. "In diesem Jahr der Feindseligkeiten haben sie mehr verloren als in den beiden vorangegangenen Jahren des Krieges." General Oleksandr Syrskyi versprach zudem, über der Ukraine eine "Kuppel" zu errichten. Unter anderem mit aus der USA gelieferte Flugabwehr soll sein Land so auch vor möglichen russischen Angriffen mit der Oreschnik-Rakete geschützt sein.
Hintergrund: Wladimir Putin hatte am 21. November 2024 zum Ersten Mal die Oreschnik-Rakete für einen Angriff auf die ukrainische Stadt Dnipro eingesetzt. Kremlangaben zufolge soll die Hyperschall-Waffe bestehende westliche Luftabwehrsysteme überwinden. Außerdem könnte sie auch mit Nuklearsprengköpfen bestückt werden. Der Angriff in Dnipro erfolgte, nachdem Staaten wie Großbritannien oder die USA der Ukraine den Einsatz der zur Verfügung gestellten Langstreckenwaffen gegen Ziele tief innerhalb Russlands erlaubt hatten.
Ukraine-Krieg aktuell: Wie viele Soldaten sind an der Front gefallen?
Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlicht täglich neue Zahlen zu den angeblichen Verlusten Russlands auf seinem X-Kanal. Am Montag, 20. Januar, war von bislang 820.430 "eliminierten" Soldaten auf Seite des Feindes die Rede. Hier sind offenbar auch alle Verwundeten eingerechnet, die an der Front kampfunfähig geworden sind. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Zahlen aktuell nicht. Moskau macht keine Angaben zu den eigenen Verlusten im Krieg.
"If passion drives you, let reason hold the reins."
— Defense of Ukraine (@DefenceU) January 20, 2025
Benjamin Franklin
The combat losses of the enemy from February 24, 2022 to January 20, 2025. pic.twitter.com/OpFFl0GGHQ
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