Furz-Tabu!: Hitlers Kampf gegen Blähungen

Die Diktatoren dieser Welt hatten eigensinnige Tischmanieren. Stalin war für Sauforgien bekannt. Hitler hatte Angst vor Blähungen und stellte daher seine Ernährung um. Lesen Sie hier, wie es zu Tisch bei den Tyrannen zuging.

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Die Mächtigen der Welt machen nicht nur in den Parlamenten Politik, sondern auch am Tisch. Und genau dort leben sie auch ihre Neurosen aus. Das neue Buch Dictators Dinners von Victoria Clark und Melissa Scott enthüllt nun brisante Details der Essgewohnheiten von 26 Diktatoren. Völlerei sowie Enthaltsamkeit waren an der Tagesordnung.

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Hitler hatte Angst vor Blähungen, daher stellte er seine Ernährung komplett um. (Foto) Suche
Hitler hatte Angst vor Blähungen, daher stellte er seine Ernährung komplett um. Bild: picture-alliance / dpa

Adolf Hitler: Rohkost gegen Blähungen

Ob Hitler Vegetarier war oder nicht, darüber streiten die Historiker seit Jahrzehnten. Doch eines steht fest, in den letzten Jahren seines Daseins, ernährte er sich nur von Rohkost und Müsli. Als Grund dafür listen die Autorinnen extreme Verdauungsbeschwerden auf. Von seinem Leibarzt ließ er sich daher mit 28 Medikamenten behandeln, um den übelriechenden Winden und seinen Magenkrämpfen Einhalt zu gebieten. Mit einer Gemüsediät versuchte er, seine Blähungen in den Griff zu bekommen.

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Saufgelage bei Stalin

Kollege Stalin hielt es da schon anders. Für seine Gäste ließ er üppige Mahlzeiten auftischen. Die gnadenlosen Trinkspiele bei seinen Gelagen sind legendär. Nikita Chruschtschow ging nach solch einem Umtrunk als Bettnässer in die Geschichte ein und Jugoslawiens Machthaber Josip Broz Tito übergab sich in seinen Ärmel.

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Wenn es mal nicht klappt mit dem Furz...
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    Kamelmilch brachte Gaddafi zum Furzen

    Der libysche Diktator Muammar Gaddafi litt wie Adolf Hitler an schweren Verdauungsproblemen. Nach dem Untergang des Regimes berichtete der BBC-Korrespondent John Simpson, dass Gaddafi bei einem langen Interview ständig furzte und absolut keinen Hehl daraus machte. In anderen Kulturen zählt dieses Verhalten vermutlich zum guten Ton. Die Buchautorinnen sahen einen Grund für die heftigen Blähungen in den großen Mengen von Kamelmilch, die Gaddafi konsumierte.

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