
- Sorge um Papst Franziskus: Oberhaupt der katholischen Kirche mit Lungenentzündung im Krankenhaus
- Vatikan gibt neue Komplikationen durch Niereninsuffizienz bekannt
- Düstere Nostradamus-Prophezeiung sagt Papst-Tod 2025 voraus
Die Sorge um Papst Franziskus reißt nicht ab: Seit rund zehn Tagen liegt das Oberhaupt der katholischen Kirche im Krankenhaus und wird wegen einer Lungenentzündung behandelt. Nun meldet der Vatikan neue Komplikationen: Bei dem 88-Jährigen ist eine "leichte, beginnende Niereninsuffizienz" festgestellt worden.
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Papst Franziskus wegen Lungenentzündung im Krankenhaus - neue Komplikationen durch Niereninsuffizienz
Diese sei jedoch derzeit unter Kontrolle, teilte der Sprecher des Heiligen Stuhls am 23. Februar 2025 mit. Der Zustand des Oberhauptes der katholischen Kirche bleibt demnach weiter "kritisch", der Pontifex sei nicht außer Gefahr. Zuletzt hatte der Papst in einem Krankenhaus in Rom eine "anhaltende asthmatische Atemkrise" erlitten und wird seitdem mit zusätzlichem Sauerstoff über einen Schlauch in die Nase versorgt, wie der Sprecher mitteilte.
Franziskus sei weiterhin "wach und gut orientiert", er habe im Laufe des Sonntagvormittags in dem eigens für Papst-Aufenthalte vorgesehenen Trakt im zehnten Stock der Gemelli-Klinik in Rom an einer Messe teilgenommen. Vorhersagen zum weiteren Krankheitsverlauf sind aus Sicht der Ärzte derzeit schwer zu treffen. Die Prognose bleibe wie am Vortag "ungewiss", hieß es weiter.
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+++ Update 26.02.2025: Bei Franziskus keine Besserung in Sicht laut Vatikan +++
Bei Papst Franziskus ist auch nach zwölf Tagen im Krankenhaus keine grundlegende Besserung in Sicht. "Der klinische Zustand des Heiligen Vaters ist weiterhin kritisch, aber stabil", teilte der Vatikan am Abend mit. Seit dem Wochenende habe der 88-Jährige keine weiteren Anfälle von Atemnot mehr gehabt. Auch die Blutwerte seien stabil geblieben.
Das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken wird seit Mitte des Monats im Gemelli-Krankenhaus in Rom behandelt. Franziskus leidet an einer schweren Lungenentzündung mit verschiedenen Erregern, die beide Lungenflügel erfasst hat. Am Dienstag unterzog er sich deshalb erneut einer Computertomographie. Anschließend hieß es vom Vatikan, die Prognose bleibe "verhalten". Inzwischen wird weltweit für Franziskus gebetet. Der Vatikan berichtet jeden Morgen und jeden Abend knapp über seinen Gesundheitszustand.
Gesundheitszustand aktuell: Papst Franziskus benötigt Bluttransfusion
Am 22. Februar war zudem erstmals eine Bluttransfusion nötig gewesen. Bei Untersuchungen war bei Franziskus, der 1936 im argentinischen Buenos Aires als Jorge Mario Bergoglio geboren wurde, ein Mangel an Blutplättchen festgestellt worden, die für die Blutgerinnung benötigt werden. Die Werte sind nun den Angaben zufolge "stabil" geblieben, der Wert der roten Blutkörperchen beziehungsweise des roten Blutfarbstoffs hat indes wieder zugenommen.
Papst Franziskus in kritischem Zustand: "Betet für mich"
Die Ärzte verordneten Franziskus "absolute Ruhe". Entsprechend musste er zum zweiten Mal in Folge auf das traditionelle Sonntagsgebet vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz verzichten. Der Text wurde nur schriftlich verbreitet. Darin bat der seit bald zwölf Jahren amtierende Argentinier aus dem Krankenhaus heraus: "Betet für mich." Der Aufforderung leisteten Gläubige rund um die Welt in Sonntagsgottesdiensten Folge.
Der Papst hat nach Angaben der Klinik Anweisung gegeben, aus seinem Gesundheitszustand kein Geheimnis zu machen. Morgens und abends wird schriftlich darüber informiert. Zudem gaben die Ärzte am Freitag (21.02.2025) eine Pressekonferenz, in der sie davon sprachen, dass Franziskus "nicht außer Gefahr" sei. Ein namentlich nicht genannter Kardinal sagte der italienischen Tageszeitung "La Repubblica": "Jetzt können wir nur noch beten."
Inzwischen gehen viele davon aus, dass sich der Klinikaufenthalt hinziehen wird. Seit der Einlieferung hat er sich nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Nur die engsten Mitarbeiter dürfen zu ihm. Eine der wenigen sonstigen Besucherinnen war Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
Papst Franziskus bald tot? Unheilvolle Nostradamus-Prophezeiung sorgt für Wirbel
Andere Lager wiederum sind bereits fest davon überzeugt, dass Papst Franziskus das Krankenhaus nicht mehr lebend verlassen wird, denn eine düstere Prophezeiung, die vor Jahrhunderten niedergeschrieben wurde, sagt angeblich den Tod des Papstes im Jahr 2025 voraus. Kein Geringerer als Michel de Nostredame, besser bekannt als Nostradamus, habe im 16. Jahrhundert seine Weissagung für den Jahr 2025 verfasst. Wie der britische "Daily Star" schreibt, habe Nostradamus "den Tod eines sehr alten Papstes" vorhergesagt und zugleich eine Weissagung für Franziskus' Nachfolge angefügt: "Ein Römer im besten Alter wird gewählt werden", so Nostradamus, "von ihm wird man sagen, dass er das Lager schwächt, doch er wird lange und aktiv sein Amt ausüben."
Papst Franziskus schwer erkrankt: Tritt das Kirchenoberhaupt zurück?
Inzwischen ist auch eine Diskussion aufgekommen, ob Franziskus wie sein deutscher Vorgänger Benedikt XVI. womöglich zurücktreten könnte. Die Nummer zwei des Vatikans, Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, bezeichnete solche Spekulationen jedoch als "unnötig". Der 70 Jahre alte Italiener wird als einer der möglichen Nachfolger auf dem Heiligen Stuhl gehandelt. Papst Franziskus selbst hatte solche Gerüchte bei früheren gesundheitlichen Problemen und Klinikaufenthalten immer zurückgewiesen. Der Gedanke an einen Rücktritt sei ihm niemals gekommen. Allerdings hat er nach eigenen Angaben im Vatikan einen unterschriebenen Rücktrittsbrief hinterlegt - aber nur für den Fall, dass er krankheitsbedingt handlungs- und amtsunfähig wäre.
Weltweit Gebete für erkrankten Papst Franziskus
Seitdem sich der Gesundheitszustand von Papst Franziskus deutlich verschlechterte, beten Katholiken weltweit für den Pontifex und dessen Genesung. Seit seiner Klinik-Einlieferung versammeln sich auch täglich Menschen auf dem Vorplatz des Krankenhauses und legen Kerzen, Blumen und Rosenkränze für Franziskus ab. Auch in Franziskus' Heimat Argentinien haben in der Kathedrale von Buenos Aires zahlreiche Gläubige für ihn gebetet. Vor dem Gottesdienst an seiner alten Wirkungsstätte waren dem Argentinier bereits in den vergangenen Tagen in seinem Heimatland zahlreiche Messen, Fürbitten und Gebete gewidmet worden.
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loc/news.de/dpa
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