
- Jugendlicher (14) nimmt an lebensgefährlicher Online-Challenge teil
- Motiv unklar: Er spritzte sich "Schmetterlings-Lösung"
- Trauer und Fassungslosigkeit nach plötzlichem Tod des 14-Jährigen
Immer wieder berichten Medien von gefährlichen Challenges, die im Internet kursieren und vor allem junge Heranwachsende in zunehmende Gefahr bringen. So zum Beispiel eine TikTok-Challenge, bei der eine Deutsche mittels Deo qualvoll erstickte.
Dabei kam es in der Vergangenheit bereits zu mehreren Unfällen bis hin zu Todesfällen. Nun macht ein weiterer Trend im Netz offenbar die Runde - und auch dieser endete für einen 14-Jährigen aus Brasilien leider tödlich.
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Er spritzte sich einen "zerdrückten" Schmetterling - und starb
Der 14 Jahre alte Teenager aus der Stadt Planalto im Südwesten Bahias in Brasilien verstarb am 13. Februar 2025, nachdem er in das allgemeine Krankenhaus von Vitória da Conquista (HGVC) eingeliefert wurde. Warum der Teenager so plötzlich unter qualvollen Symptomen litt, war zunächst unklar. Bis er schließlich bei der Krankenhauseinlieferung zugab, dass er sich eine Lösung aus einem "zerdrückten Schmetterling" ins Bein injiziert hatte. Er konnte nicht mehr gehen, hatte starke Schmerzen und musste sich übergeben. Nach einer Woche im Hospital verstarb der Jugendliche.
Tödliche Injektion soll Teil einer Online-Challenge gewesen sein
Laut Medienberichten soll die tödliche Injektion animiert durch eine Online-Challenge erfolgt sein. Er habe sich die "Schmetterlings-Lösung" verabreicht, nachdem er ein "Experiment" online gesehen hatte. Nähere Einzelheiten dazu sind nicht bekannt.
Als die Symptome immer schlimmer wurden, beichtete er seinem Vater den tödlichen Leichtsinn. Dieser fand schließlich eine Spritze unter seinem Kopfkissen. Den Sanitäter:innen soll der Jugendliche erzählt haben, dass er in eine Apotheke gegangen sei, um die entsprechenden Mittel dafür zu kaufen, bevor er den toten Schmetterling mit Wasser vermischte und sich die Flüssigkeit in sein rechtes Bein spritzte.
Warum der Junge an den Folgen der Spritze schließlich verstarb, soll nun abschließend geklärt werden. Zudem ermittele die Zivilpolizei vor Ort in dem Fall. Möglich sei, dass Luft im Inneren der Spritze zu einer Embolie geführt habe. Aber auch mögliche Giftstoffe kommen als Todesursache infrage. "Wir wissen nicht, wie er diese Mischung zubereitet hat oder wie groß die Fragmente waren, die er in den Körper injizieren konnte", erklärt Luiz Fernando D. Relvas, ein Spezialist am Hospital Santa Marcelina, gegenüber der brasilianischen Nachrichtenseite "VivaBem".
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ife/loc/news.de
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