Selbstmord nach Trennung: Mann schmeißt sich vor Zug der Ex-Freundin

Wegen eines gebrochenen Herzens schmiss sich ein junger Schotte vor einen Zug. Doch nicht vor einen x-beliebigen: Der 36-Jährige wählte den Zug der Frau, die ihn verlassen hatte. Seine Ex-Freundin konnte nicht rechzeitig reagieren und fuhr ihren Ex-Freund tot.

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Gary Wells und Diane McDonald hatten sich laut einem Bericht der Daily Mail vor drei Wochen getrennt. Aus Verzweiflung stürzte er sich vor die Lok des Zugführerin. Die 29-Jährige konnte die Kollision mit ihrem 36 Jahren alten Ex-Freund leider nicht mehr verhindern. Zu spät erkannte sie ihn und seine Absichten. Gary Wells war auf der Stelle tot.

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Gary Wells: verlassener Ex-Freund schmeißt sich vor Zug

Das tragische Unglück hatte sich am Dienstag Morgen in der Nähe von Fort Williams ereignet. Diane McDonald ist die erste weibliche Lokführerin, die jemals für die West Higland Line in Schottland fahren durfte. Nach dem Unfall musste sie von Notärzten sediert werden. Zu groß war der Schock durch das dramatische Ereignis.

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Das sind die deutschen Suizid-Hauptstädte
news.de-Studie
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  • Platz 10: Gera (Thüringen)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 14,7


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 59


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 28 Prozent

  • Platz 9: Offenbach (Hessen)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 14,7


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 70


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 28 Prozent

  • Platz 8: Traunstein (Bayern)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 15,1


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 103


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 31 Prozent

  • Platz 7: Karlsruhe (Baden-Württemberg)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 15,2


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 177


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 32 Prozent

  • Platz 6: Augsburg (Bayern)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 15,4


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 162


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 34 Prozent

  • Platz 5: Chemnitz (Sachsen)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 16,7


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 163


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 45 Prozent

  • Platz 4: Suhl (Thüringen)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 16,8


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 27


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 46 Prozent

  • Platz 3: Flensburg (Schleswig-Holstein)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 17,3


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 61


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 50 Prozent

  • Platz 2: Kempten (Bayern)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 20,2


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 50


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 76 Prozent

  • Platz 1: Baden-Baden (Baden-Württemberg)


    Selbstmorde pro 100.000 Einwohner: 20,6


    Selbstmorde 2007-2010 gesamt: 45


    Abweichung gegenüber der durchschnittlichen Suizidrate: 79 Prozent

  • 1 von 10

    Nach achtjähriger Beziehung die plötzliche Trennung

    Über acht Jahre waren Gary Wells und Diane McDonald ein Paar. Doch vor drei Wochen dann die unerwartete Trennung. Gary Wells hatte Probleme, sein Leben danach wieder auf die Reihe zu bekommen. Ein Schulfreund erklärte gegenüber der Daily Mail: «Gary war ein netter Typ. Er war ein hingebungsvoller Vater, der seine Wochenenden mit seinem Sohn Lewis verbrachte, der aus einer früheren Beziehung stammte.»

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    Familie, Freunde und Diane McDonald selbst trauern um Gary Wells

    Die Familie von Gary Wells konnte nur schwerlich über die tragischen Ereignisse sprechen. In einer Erklärung sagte seine Mutter: «Die Umstände sind sehr aufwühlend für alle Beteiligten. Wir würden die Medien bitten, bitte respektieren Sie unsere Privatsphäre, während wir mit dem, was passiert ist, klarkommen.» Ob sich die Ex-Freundin jemals wieder hinter das Steuer eines Zuges wird setzen können, bleibt unklar.

    Fünf wichtige Regeln am Bahnübergang
    Vorsicht Lebensgefahr
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  • 1. Nicht nur heruntergelassene Schrankenbäume, auch rotes Blinklicht am Bahnübergang bedeutet «Halt!». Es ist nicht mit gelbem Blinklicht an einer Ampel gleichzusetzen, wie viele glauben.

  • 2. Ein sicherer Warteplatz ist nicht an oder auf der Schranke, sondern vor dem Andreaskreuz. Denn überbreite Ladung eines Güterzugs und der Luftsog stellen für Passanten auch neben der Fahrspur eine Gefahr dar.

  • 3. Wer an einem Bahnübergang ohne Schranke einen Zug passieren lässt, ist noch nicht auf der sicheren Seite. Es kann genau in diesem Moment ein weiterer Zug aus der Gegenrichtung kommen, der vom wegfahrenden Zug verdeckt wird. Für Fußgänger, Radfahrer und den motorisierten Verkehr gilt: abwarten, bis der Weg ganz sicher frei ist.

  • 4. Bei stockendem Verkehr niemals auf die Gleise oder in den Bereich zwischen den Schranken fahren. Wer dort nicht weiterkommt, schwebt in Lebensgefahr.

  • 5. Keine Panik bei einer Fahrzeugpanne auf den Gleisen: Wenn kein Zug in Sicht ist, das Auto mit Hilfe von Passanten wegschieben. Kommt ein Zug, müssen alle Fahrzeuginsassen sofort aussteigen und sich in Sicherheit bringen - in diesem Fall bleibt ihnen nichts anderes übrig.

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