«Es ist Fakt. Natürlich gibt es Homosexualität und sie ist überall, in jeder Gesellschaft ein Thema. Ein hartes Thema, sei es jetzt für jeden persönlich oder eben gesellschaftlich. Ich kriege ja schon Schweißausbrüche, wenn ich diese ganzen Hipster in ihren engen Jeans und mit diesen weiblichen Manieren sehe und mir vorstelle, dass das mein Sohn wäre und der so nach Hause kommen würde.»
«Ich habe schon sehr konkrete Vorstellungen, wie meine Kinder sein sollen und welche Dinge sie machen oder nicht machen sollen. Ich wäre extrem überrascht und frustriert, wenn da Sachen passieren würden, die nicht so sind, wie ich es mir vorstelle.»
«Wenn mein Sohn schwul wird, dann habe ich keinen Sohn mehr. Das zu sagen, ist schwachsinnig und total bescheuert, aber ehrlich gesagt, wüsste ich nicht, wie ich mit einer solchen Herausforderung umgehen würde. Zuerst einmal würde ich mir die Frage stellen, was ich falsch gemacht habe.»
«Ich verstehe ja, dass wir uns in einer Zivilisation bewegen, in der die islamische Glaubensgruppe zur Minderheit gehört. (...) Wahrscheinlich brauchen die Menschen auch gewisse Symbole und Platzhalter für ihre diffusen Ängste (...) Das funktioniert dann wie Straßenverkehrsschilder. Man hat sich auf gewisse Zeichen verständigt und kann sofort erkennen: Aha, hier ist Vorfahrt, oder eben: Achtung, hier ist ein Moslem. Gefahr! »
«Wenn wir wollen, dass es anders wird, dann müssen wir uns als Angehörige unserer Religion auch anders verhalten. Der Fehler ist doch, dass wir unsere eigene Lebensführung über den Glauben stellen und dadurch unseren Glauben in ein schlechtes Licht rücken.»
«Vielleicht haben wir mehr gemeinsam, als wir denken. Man könnte sich ja mal unterhalten. Wer weiß. (...) In der Realität gehe ich jetzt aber ein paar Gewichte stemmen und dann ins Studio, ein oder zwei Bushido-Pöbel-Tracks aufnehmen mit jeder Menge Beleidigungen und Schimpfwörtern. Und wenn ich heute Abend nach HAuse komme, kümmere ich mich ausgiebig um meine Tochter. Dies sage ich nur, um zu beweisen, wie vielseitig mein Leben ist. »
«Außerdem frage ich mich, wie weit die Emanzipation in der westlich geprägten Welt denn nun vorangeschritten ist. Verdienen Frauen in diesem Land nicht nach wie vor bei gleicher Arbeit sehr viel weniger als ihre männlichen Kollegen? (...) Die eigenen Frauen unter zu halten, aber dann auf Kopftuchmädchen zu zeigen, ist mit Sicherheit eine kluge Strategie, um von den eigenen Versäumnissen abzulenken.»
«Mach deine Religion mit Gott aus, wenn du gläubig bist. Halte dich an das, was du als Wahrheit erkannt hast, aber hüte dich davor, anderen diese Wahrheit überstülpen zu wollen. (...) Denn letztlich entscheidet jeder nur für sich, und ganz am Schluss entscheidet nur Gott allein, was richtig und was falsch ist. Bis dahin können wir uns nur bemühen. Yo!»
«Ich will gläubig sein, ich will mein Leben ändern, und jeder weiß ja auch, wenn er wirklich gottesfürchtig leben würde, dann hätte er nur Vorteile. Schließlich würde er dafür nicht nur nicht ins Gefängnis kommen, nein, er käme auch noch ins Paradies. Auf gewissen Dinge muss man dann verzichten, wie Drogen, Alkohol oder Rumhuren, aber das sind sowieso nur Dinge, die Probleme machen.»
«Ich würde mich gerne mehr an diese Regeln und Werte halten, obwohl ich mir gar nicht so sicher bin, ob Gott sich tatsächlich dafür interessiert, welche Sorte Fleisch ich esse.»
«Mein Eindruck ist sogar eher, dass die meisten Muslime in den entscheidenden Momenten ihren Glauben eher vergessen, als sich an ihn zu halten. Unter den heutigen Jugendlichen hat kaum einer ein schlechtes Gewissen, was ich persönlich sehr bedauerlich finde. Ehrlich gesagt, finde ich das sogar richtig scheiße!»
«Bei keinem meiner Freunde hat die Entscheidung, ein Leben außerhalb der gesellschaftlichen Normen zu führen, auch nur das Geringste mit dem Glauben zu tun. Sie sind nur zufälligerweise auch Moslems.»
«Bei mir spielte der Glaube bislang, in meinem Alltag, eher eine untergeordnete Rolle und ich fange erst jetzt an, mich etwas intensiver damit zu beschäftigen.»
«In der Frage der sexuellen Orientierung bin ich allerdings altmodisch und würde mich darüber freuen, wenn sich mein Sohn oder meine Tochter ganz normal fortpflanzen würden. (...) Einfach für den Erhalt der Familie und den Erhalt der Gene.»
«Die wenigsten Frauen, die solche Titel wie ‹Schlampe› oder ‹Flittchen› tragen, weil sie rumbumsen, machen das aus sexueller Selbstbestimmung, weil es ihnen Spaß macht, was vollkommen okay wäre, und weil sie genau wissen, was sie wollen. Die meisten machen das, um sich ein bisschen Bestätigung abzuholen, und dabei kommen sie unter die Räder. Das ist dann gar nicht mehr so geil, sondern eher traurig.»
«Selbst wenn man als Mensch sagt, dass man Homosexualität akzeptieren kann, hat man immer noch das Problem, dass in der Bibel, im Koran und in der Thora etwas anderes steht. (...) Auch ich bin in dieser Frage wahrscheinlich zu tolerant, um ein richtiger Moslem zu sein, aber der Einzige, der darüber zu urteilen hat, ist sowieso Gott allein.»
«Ich glaube nicht, dass auch nur ein Jugendlicher schwul geworden ist, weil Berlin einen schwulen Bürgermeister hat.»
«Auf die Frage Homosexualität unter Ausländern würde ich erst einmal antworten: Gibt's nicht! Ausländer sind nicht schwul. Passt nicht zum Männlichkeitsbild. Passt nicht zum Machogehabe. (...) Aber machen wir uns nichts vor. Natürlich gibt es Homosexualität auch unter Migranten und wir müssen lernen, damit umzugehen. »
«Wenn wir einen Sohn bekommen würden und der würde schwul werden. Das wäre uns beiden höchst unangenehm und auch meine Frau hat Angst davor. Und bevor jetzt der Sturm der Entrüstung losbricht und ich wieder als Schwulenhasser Nummer eins hingestellt werde (...). Ich beschreibe hier keine politische Meinung, sondern einfach nur eine Gefühlslage. Die Tatsache, dass eines meiner Kinder homosexuell wäre, fände ich erst einmal richtig scheiße.»