
Neckar-Odenwald-Kreis: Jagdunfall, Einbruchversuch, Fahrzeug entwendet
Heilbronn (ots) -
Haßmersheim: Schuss aus Jagdgewehr verletzt Person schwer
Mutmaßlich eine Verkettung unglücklicher Umstände führte am Samstagnachmittag bei Haßmersheim zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe eines Jägers aus einem Repetiergewehr. Bei einem Revierrundgang, welchen der Jäger gemeinsam mit drei weiteren Personen durchführte, sollte eine verletzte Nilgans im Bereich der Haßmersheimer Schleuse mit dem Gewehr erlöst werden. Hierzu mussten die Personen gegen 14 Uhr ihr Fahrzeug verlassen. Beim Verlassen des Fahrzeugs soll es zu einer ungewollten Schussabgabe gekommen sein. Der Beifahrer des Jägers wurde hierbei schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen dauern derzeit noch an.
Höpfingen: Einbruchsversuch in Bäckerei
Eine beschädigte Scheibe an der Doppelverglasung einer Bäckerei in der Heidelberger Straße in Höpfingen wurde mutmaßlich mit einem Stein herbeigeführt. In der Nacht zum Sonntag, vermutlich zwischen 23:00 Uhr und Mitternacht, warf eine unbekannte Person den Stein gegen die Scheibe. Ob es sich um einen Einbruchversuch oder eine Sachbeschädigung handelt, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 1.000 Euro geschätzt.
Hardheim: Probefahrt vorgetäuscht, Fahrzeug entwendet
Offenbar hatte ein 24-Jähriger am Freitagabend nicht vor, eine Probefahrt im eigentlichen Sinne mit einem zum Verkauf angebotenen BMW zu machen. Der weiße 5er BMW wurde durch seinen aus Buchen stammenden Besitzer bei einem Onlineportal inseriert. Am Freitagabend kam es zu einem Treffen mit dem mutmaßlichen Käufer auf dem Parkplatz eines Supermarkts. Dort wurde eine Probefahrt vereinbart, die zunächst zu einer Tankstelle führte. Der mutmaßliche Käufer schaffte es dort durch einen Trick den Besitzer aus dem Auto zu locken und fuhr dann alleine weiter. Die Fahrt ging nach Hardheim in den Mühlweg. Dort warf der 24-Jährige zunächst eine Parfumflasche gegen die Küchenscheibe eines Gebäudes im Mühlweg und rammte danach mit dem BMW einen in der dortigen Hofeinfahrt geparkten Audi. Die Besitzerin des Audis beleidigte der 24-Jährige im Anschluss und entfernte sich in unbekannte Richtung. Zeugen die Hinweise zum Verbleib des weißen BMW mit rumänischer Zulassung machen können, werden darum gebeten, sich unter der Telefonnummer 06281 9040, beim Polzeirevier Buchen zu melden. Von den namentlich bekannten Tatverdächtigen und dem BMW fehlt bislang jede Spur.
Diese Meldung wurde am 31.03.2025, 13:42 Uhr durch das Polizeipräsidium Heilbronn übermittelt.
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Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Neckar-Odenwald-Kreis
Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Neckar-Odenwald-Kreis im Jahr 2022 insgesamt 171 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 22% davon blieben versuchte Straftaten. In 1 Fall wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 1 Fall auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 88%. Von insgesamt 191 Tatverdächtigen konnten 161 Männer und 30 Frauen identifiziert werden. 27% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.
Alter | Anzahl Tatverdächtige |
---|---|
unter 21 | 59 |
21 bis 25 | 27 |
25 bis 30 | 22 |
30 bis 40 | 32 |
40 bis 50 | 19 |
50 bis 60 | 13 |
über 60 | 19 |
Im Jahr 2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 156 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Neckar-Odenwald-Kreis, die Aufklärungsquote lag bei 88%.
Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.
Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Neckar-Odenwald-Kreis
Bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen Dieben in Deutschland, wenn sie erwischt werden. In einigen Fällen kann die Strafe sogar bis zu zehn Jahre betragen, beispielsweise bei bandenmäßigem Diebstahl, bei Wohnungseinbrüchen oder wenn der Dieb oder die Diebin eine Waffe mit sich geführt hat. Wird mit der Waffe gedroht, handelt es sich nicht mehr um Diebstahl, sonder um Raub, dafür sind sogar Gefängnisstrafen bis zu 15 Jahren möglich.
Insgesamt gab es im Jahr 2022 rund 1,8 Millionen Diebstähle. Das bedeutet einen Zuwachs der Diebstahl-Fälle zum Jahr 2021 um 20,0 Prozent.
Rund drei von zehn Diebstählen wurden 2022 aufgeklärt. Allerdings gibt es dabei deutliche Unterschiede je nach Diebstahlart. Sobald Geld gestohlen wird, werden nur 7,9 Prozent der Fälle aufgeklärt, bei Ladendiebstählen sind es 89,8 Prozent. Allerdings werden nicht alle Fälle gemeldet. Gerade bei Ladendiebstählen werden oft nur jene Fälle angezeigt, bei denen der Dieb oder die Diebin bereits erwischt wurde.
Kriminalstatistik zu Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen im Kreis Neckar-Odenwald-Kreis
2022 wurden durch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) im Neckar-Odenwald-Kreis 0 Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen verzeichnet. Die Aufklärungsquote lag hier bei 0%. In 0% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Unter den insgesamt 0 Tatverdächtigen befanden sich 0 Männer und 0 Frauen. 0% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.
Alter | Anzahl Tatverdächtige |
---|---|
unter 21 | 0 |
21 bis 25 | 0 |
25 bis 30 | 0 |
30 bis 40 | 0 |
40 bis 50 | 0 |
50 bis 60 | 0 |
über 60 | 0 |
Für das Jahr 2021 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 0 erfasste Fälle von Raubüberfällen im Neckar-Odenwald-Kreis bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 0%.
Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr
Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Aufwärtstrend. So wurden 2022 insgesamt 2.406.465 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2021 dagegen 2.314.938 Fälle und 2020 2.245.245 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2022 289.672 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 2.788 Verunglückte getötet. Im Jahr 2021 wurden von 258.987 Unfällen mit Personenschaden 2.562 Todesopfer verzeichnet.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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