Blaulichtreport für Ludwigshafen, 31.03.2025: Vorsicht vor Kryptobetrug

Cyberkriminalität in Ludwigshafen aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von dem Polizeipräsidium Rheinpfalz.

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Aktuelle Polizeimeldung: Cyberkriminalität (Foto) Suche
Aktuelle Polizeimeldung: Cyberkriminalität Bild: Adobe Stock / BillionPhotos

Vorsicht vor Kryptobetrug

Ludwigshafen (ots) -

Ein 61-Jähriger wurde Mitte Februar über eine Website auf eine vermeintlich lukratives Investment in Kryptowährung aufmerksam. Er überwies rund 30.000 Euro auf ein ausländisches Konto und übergab zudem 10.000 Euro an einen Boten, der das Geld auf das Kryptokonto transferieren sollte. Als der 61-Jährige sich seinen Gewinn auszahlen lassen wollte, sollte er noch eine Sicherheit von über 30.000 Euro überweisen. Als er dies nicht tat, brach der Kontakt zu den Betrügern ab.

Viele Opfer sind unerfahren im Online-Trading: Das nutzen Cyberkriminelle für ihre Machenschaften aus und transferieren das Geld ihrer Opfer auf eigene Konten im Ausland. Die Kriminellen, die sich sehr überzeugend und selbstbewusst als echte Mitarbeiter ausgeben, wissen ganz genau, wie sie ihr Gegenüber gezielt unter Druck setzen können.

Doch wie schützt man sich vor dieser Betrugsmasche? Prüfen Sie das Angebot und den Anbieter genau, bevor Sie investieren. Achten Sie auf folgende Hinweise:

  • Geben Sie keine sensiblen Daten preis - wie Zugangsdaten zum Online-Banking oder zum Depot und niemals Zugriff auf den eigenen Rechner gewähren.

  • Informieren Sie sich vorab über die Trading-Plattformen, bevor Sie sich anmelden oder Geld überweisen. Dafür können Sie beispielsweise die Unternehmensdatenbank der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) nutzen: https://www.bafin.de/DE /PublikationenDaten/Datenbanken/Unterneh menssuche/unternehmenssuch e_node.html

  • Finger weg, wenn ungewöhnlich hohe Gewinne mit wenig Einsatz versprochen werden.

  • Befürchten Sie Opfer geworden zu sein? Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei!

Diese Meldung wurde am 31.03.2025, 11:48 Uhr durch das Polizeipräsidium Rheinpfalz übermittelt.

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Kriminalstatistik zum Straftatbestand Cyberkriminalität im Rhein-Neckar-Kreis

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) erfasste für das Jahr 2022 im Rhein-Neckar-Kreis 451 Straftaten aus dem Bereich Cyberkriminalität. Dabei blieb es in 11% der Fälle bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote lag bei 44%. Unter den insgesamt 158 Tatverdächtigen befanden sich 105 Männer und 53 Frauen. 22% der tatverdächtigen Personen waren nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 2128
21 bis 2521
25 bis 3019
30 bis 4035
40 bis 5029
50 bis 6018
über 608

Für das Jahr 2021 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 483 erfasste Fälle von Straftaten im Bereich Cyberkriminalität im Kreis Rhein-Neckar-Kreis bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 35%.

Unter den Straftatbestand Cybercrime im engeren Sinne fallen Betrügerisches Erlangen von Kfz § 263a StGB, (511212) Weitere Arten des Warenkreditbetruges § 263a StGB, (516520) Computerbetrug mittels rechtswidrig erlangter Daten von Zahlungskarten § 263a StGB, (516920) Computerbetrug mittels rechtswidrig erlangter sonstiger unbarer Zahlungsmittel § 263a StGB, (517220) Leistungskreditbetrug § 263a StGB und (517500) Computerbetrug (sonstiger) § 263a StGB (soweit nicht unter den Schlüsseln 511120, 511212, 516300, 516520, 516920, 517220, 517900, 518112 bzw. 518302 zu erfassen).

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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