
Brand im Pflegeheim - mehrere Verletzte Personen
Hannover-Nordstadt (ots) -
Um 16:12 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage eines Pflegeheims in der Bodestraße einen Alarm aus. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort , meldeten Mitarbeitende der Einrichtung eine starke Rauchentwicklung im 5.Obergeschoss. Sofort erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte weitere Kräfte an. Bedingt durch die zu erwartende Anzahl verletzter Personen wurde für den Rettungsdienst das Stichwort MANV 10 ausgelöst. Vor Ort lokalisierten Feuerwehrleute den Brand in einem Bewohnerzimmer und gingen durch den Treppenraum zur Brandbekämpfung vor. Hierbei entdeckten sie mehrere Personen und retteten sie ins Freie. Mitarbeitende des Rettungsdienstes behandelten die zwei schwer verletzten Personen , und eine lebensgefährlich verletzte Person und brachten Sie zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken. Um 17:13 Uhr war das Feuer aus. Allerdings hatte sich Brandrauch über mehrere Wohneinheiten verteilt und führte insbesondere in den Flurbereichen zu Geruchsbelästigungen und Sichtbehinderungen. Einsatztrupps kontrollierten in allen Geschossen und stellten schnell fest, dass für die Bewohnenden in den anderen Geschossen keine Gefahr bestand. Etwa 22 leicht verletzte und 15 weitere lediglich betroffene Personen führten sie vorübergehend in noch sichere Bereiche der Einrichtung und in einen Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hannover. Mit speziellen Druckbelüftungsgeräten bliesen Feuerwehrleute frische Luft in die Flure und so die Brandgase aus dem Gebäude.Ein gesamter Wohnbereich ist durch das Feuer unbewohnbar. Derzeit werden durch die Feuerwehr Hannover in Zusammenarbeit mit den Pflegenden alternative Wohnbereiche hergerichtet, sodass die betroffenen Personen im gewohnten Umfeld verbleiben können.Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Über die Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.Die Feuerwehr Hannover war mit 140 Einsatzkräften und 33 Fahrzeugen vor Ort im Einsatz.
Diese Meldung wurde am 29.03.2025, 20:08 Uhr durch die Feuerwehr Hannover übermittelt.
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Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Region Hannover
Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Region Hannover im Jahr 2022 insgesamt 4357 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 15% davon blieben versuchte Straftaten. In 26 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 19 Fällen auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 74%. Von insgesamt 3765 Tatverdächtigen konnten 3189 Männer und 576 Frauen identifiziert werden. 43% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.
Alter | Anzahl Tatverdächtige |
---|---|
unter 21 | 1224 |
21 bis 25 | 447 |
25 bis 30 | 441 |
30 bis 40 | 817 |
40 bis 50 | 450 |
50 bis 60 | 257 |
über 60 | 129 |
Im Jahr 2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 3420 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Region Hannover, die Aufklärungsquote lag bei 76%.
Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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