
Frau beim Masturbieren angesehen + Tödlicher Verkehrsunfall + Erneut Diebe im Steinbruch + Unfallfluchten
Marburg-Biedenkopf (ots) -
Marburg: Frau beim Masturbieren angesehen
Eine 45-jährige Frau aus Marburg saß am Freitag, 21. März, auf einer Bank am Lahnradweg, etwa zwischen Wehrda und Afföller, als sie gegen 10.45 Uhr auf einen Mann einige Meter hinter sich aufmerksam wurde. Erst als sie sich zu ihm umdrehte bemerkte sie, dass er masturbierte und sie dabei ansah. Die Frau ging daraufhin weg und warnte noch eine Passantin mit Kind. Den Mann beschriebt sie als etwa 40 bis 60 Jahre alt und knapp über 170cm groß mit normaler Statur. Zur Kleidung ist nichts konkret bekannt. Der Mann hatte ein einfaches Mountainbike in grau/ schwarz dabei. Die Kriminalpolizei in Marburg sucht Zeugen und bittet um Hinweise (Telefonnummer 06421/4060).
Wohratal- Halsdorf: Tödlicher Verkehrsunfall
Ein 49 Jahre alter Mann aus Wohratal starb am Freitag, 28. März, in Folge eines Verkehrsunfalls. Bisherigen Erkenntnissen zufolge befuhr ein 52-Jähriger aus Wohratal mit einem Ford Kleintransporter mit Anhänger die Auestraße aus der Ortsmitte kommend in Richtung B3. Gegen 9.05 Uhr bog er in Höhe der Kapelle nach links ab und kollidierte dabei mit dem auf der Auestraße entgegenkommenden 49-Jährigen, der auf einem Piaggio Motorrad unterwegs war. Der Piaggio-Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Der 52-Jährige blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung der Fahrzeuge und Handys sowie Blutentnahmen an, zudem kam ein Gutachter zur Rekonstruktion des Unfallhergangs an die Unfallstelle. Die Straße war bis 13.30 Uhr voll gesperrt. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.
Weimar- Niederweimar: Erneut Diebe im Steinbruch
Die Polizei ermittelt wegen des versuchten Diebstahls, nachdem Diebe auf dem Steinbruchgelände in der Straße Am Weinberg versuchten, in einen Hublader zu gelangen. Zudem hebelten sie zwischen Mittwoch, 26. März, 12 Uhr, und Donnerstag, 7.30 Uhr, einen Holzschuppen auf. Offenbar flüchteten sie ohne Diebesgut. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise (Telefonnummer 06421/4060).
Biedenkopf- Wallau: Verteilerkasten beschädigt
Der Spurenlage zufolge entstand durch einen Unfall ein etwa 2.500 Euro hoher Schaden an einem Verteilerkasten, der an der Kreuzung Fritz-Krämer-Straße/ Am Riegelacker steht. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, den Zeugen am Donnerstag, 27. März, feststellten. Die Polizei in Biedenkopf bittet um Zeugenhinweise (Telefonnummer 06461/92950).
Marburg- Ginseldorf: Spontaner Spurwechsel führte zu Unfall
Ein unbekannter LKW-Fahrer befuhr am Mittwoch, 26. März, die B62 von Göttingen kommend in Richtung B3/ B62 nach Kassel/ Stadtallendorf. Kurz vor dem Abzweig B3/ B62 entschied sich der unbekannte Fahrer noch spontan, doch auf die B3 aufzufahren und überquerte dafür wohl zwei durchgezogene Linien. Zudem übersah er einen VW und einen dahinter fahrenden Mercedes-Benz, die sich bereits auf dem Fahrstreifen befanden. Durch den LKW musste der 71-jähriger Hanauer im VW stark bremsen, was der 26-jährige Mercedes-Fahrer aus Wetter zu spät bemerkte und auf den VW auffuhr. Dabei verletzte er sich leicht und kam zur Untersuchung ins Krankenhaus. Der VW-Fahrer blieb unverletzt. Der LKW-Fahrer setzte seine Fahrt fort. An den beiden PKW entstand jeweils ein geschätzt 5.000 Euro hoher Schaden.
Yasmine Scholz, Pressesprecherin
Diese Meldung wurde am 28.03.2025, 14:18 Uhr durch das Polizeipräsidium Mittelhessen übermittelt.
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Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Marburg-Biedenkopf
Bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen Dieben in Deutschland, wenn sie erwischt werden. In einigen Fällen kann die Strafe sogar bis zu zehn Jahre betragen, beispielsweise bei bandenmäßigem Diebstahl, bei Wohnungseinbrüchen oder wenn der Dieb oder die Diebin eine Waffe mit sich geführt hat. Wird mit der Waffe gedroht, handelt es sich nicht mehr um Diebstahl, sonder um Raub, dafür sind sogar Gefängnisstrafen bis zu 15 Jahren möglich.
Insgesamt gab es im Jahr 2022 rund 1,8 Millionen Diebstähle. Das sind 20,0 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.
Rund drei von zehn Diebstählen wurden 2022 aufgeklärt. Allerdings gibt es dabei deutliche Unterschiede je nach Diebstahlart. Sobald Geld gestohlen wird, werden nur 7,9 Prozent der Fälle aufgeklärt, bei Ladendiebstählen sind es 89,8 Prozent. Allerdings werden nicht alle Fälle gemeldet. Gerade bei Ladendiebstählen werden oft nur jene Fälle angezeigt, bei denen der Dieb oder die Diebin bereits erwischt wurde.
Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr
Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Aufwärtstrend. So wurden 2022 insgesamt 2.406.465 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2021 dagegen 2.314.938 Fälle und 2020 2.245.245 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2022 289.672 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 2.788 Verunglückte getötet. Im Jahr 2021 wurden von 258.987 Unfällen mit Personenschaden 2.562 Todesopfer verzeichnet.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.
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