
Bundespolizei stellt Kofferdieb am Kölner Hauptbahnhof
Köln (ots) -
Am gestrigen Tag (27. März) soll ein 25-jähriger Tunesier einer 60-jährigen Deutschen ihren Koffer im ICE entwendet haben. Dank einer Videoauswertung konnten zivile Beamte der Bundespolizei den Dieb einige Stunden später am Kölner Hauptbahnhof stellen.
Am Vormittag wurde eine 60-Jährige bei der Bundespolizei in Kaiserslautern vorstellig und gab an, dass ihr, während sie geschlafen hatte, ihr Rollkoffer auf der Zugfahrt von Wanne-Eickel nach Mainz entwendet worden war. Den Diebstahl habe sie am Bahnhof Köln Messe/Deutz bemerkt.
Im Rahmen einer Videoauswertung bestätigte sich der Verdacht der Geschädigten. Eine unbekannte männliche Person hatte den ICE am Bahnhof Köln Messe/Deutz mit dem orangenen Gepäckstück der 60-Jährigen verlassen.
Nur wenige Stunden später, gegen 15:00 Uhr, fiel der Beschuldigte einem Polizeibeamten im Kölner Hauptbahnhof auf. Den entwendeten Koffer führte der Mann mit sich.Die Einsatzkräfte sprachen den Unbekannten an und führten ihn zur Sachverhaltsklärung der Dienststelle zu.
Eine Identitätsfeststellung ergab, dass es sich bei dem Gestellten um einen 25-jährigen Tunesier handelte. Er war kein unbeschriebenes Blatt: Der Polizeibekannte war schon mehrfach im Bereich der Eigentums- sowie der Gewaltdelikte in Erscheinung getreten. Zudem suchte die Staatsanwaltschaft Köln aufgrund eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetzes nach dem Mann.
Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten im Rucksack des Tunesiers ein Smartphone auf, für das der 25-Jährige keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte.
Die Polizisten stellten den Koffer und das Smartphone sicher. Den Wohnungslosen erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Diebstahls.
Diese Meldung wurde am 28.03.2025, 11:30 Uhr durch die Bundespolizeidirektion Sankt übermittelt.
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Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Köln
Bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen Dieben in Deutschland, wenn sie erwischt werden. In einigen Fällen kann die Strafe sogar bis zu zehn Jahre betragen, beispielsweise bei bandenmäßigem Diebstahl, bei Wohnungseinbrüchen oder wenn der Dieb oder die Diebin eine Waffe mit sich geführt hat. Wird mit der Waffe gedroht, handelt es sich nicht mehr um Diebstahl, sonder um Raub, dafür sind sogar Gefängnisstrafen bis zu 15 Jahren möglich.
Insgesamt gab es im Jahr 2022 rund 1,8 Millionen Diebstähle. Das sind 20,0 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.
Rund drei von zehn Diebstählen wurden 2022 aufgeklärt. Allerdings gibt es dabei deutliche Unterschiede je nach Diebstahlart. Sobald Geld gestohlen wird, werden nur 7,9 Prozent der Fälle aufgeklärt, bei Ladendiebstählen sind es 89,8 Prozent. Allerdings werden nicht alle Fälle gemeldet. Gerade bei Ladendiebstählen werden oft nur jene Fälle angezeigt, bei denen der Dieb oder die Diebin bereits erwischt wurde.
Kriminalstatistik zu unerlaubter Einreise und unerlaubtem Aufenthalt im Kreis Köln
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) erfasste für 2022 im Kreis Köln insgesamt 3538 Straftaten der Kategorie unerlaubte Einreise und erlaubter Aufenthalt. In 5% der Fälle blieb es bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote betrug 99,83%. Unter den insgesamt 3599 Tatverdächtigen befanden sich 895 Frauen und 2704 Männer.
Alter | Anzahl Tatverdächtige |
---|---|
unter 21 | 800 |
21 bis 25 | 600 |
25 bis 30 | 667 |
30 bis 40 | 813 |
40 bis 50 | 386 |
50 bis 60 | 172 |
über 60 | 161 |
Für das Jahr 2021 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 2859 erfasste Fälle unerlaubter Einreise und unerlaubtem Aufenthalt im Kreis Köln bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 99%.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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