
Hauptbahnhof Hamm - Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle
Hamm (ots) -
Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Donnerstag (27. März) zwei Männer verhaftet, die mit Haftbefehl gesucht wurden.
Am frühen Donnerstagmorgen kontrollierten die Polizisten einen 29-jährigen Mann im Hauptbahnhof Hamm. Hierbei stellten sie fest, dass das Amtsgericht Borken den Coesfelder 2024 wegen Diebstahl zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt hatte. Die Zahlung der Geldstrafe ignorierte der deutsche Staatsangehörige, weshalb ein Haftbefehl erlassen wurde. Da der Gesuchte die Geldstrafe in Höhe von 600 Euro auch vor Ort nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer zwanzigtägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzuganstalt eingeliefert.
Die Möglichkeit, die Freiheitsstrafe durch Zahlung einer Geldstrafe abzuwenden hatte ein 47-jähriger Hammer am Abend indes nicht. Er muss die nächsten acht Monate hinter Gittern verbringen. Das Amtsgericht Hamm hatte den Mann im Juni 2024 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt. Eine anfängliche Strafaussetzung wurde vor wenigen Tagen widerrufen. Die Einsatzkräfte verhafteten den deutschen Staatsangehörigen und lieferten auch ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Diese Meldung wurde am 28.03.2025, 07:25 Uhr durch die Bundespolizeidirektion Sankt übermittelt.
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Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Münster
Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Münster im Jahr 2022 insgesamt 1022 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 16% davon blieben versuchte Straftaten. In 7 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 2 Fällen auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 71%. Von insgesamt 786 Tatverdächtigen konnten 672 Männer und 114 Frauen identifiziert werden. 49% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.
Alter | Anzahl Tatverdächtige |
---|---|
unter 21 | 264 |
21 bis 25 | 113 |
25 bis 30 | 78 |
30 bis 40 | 171 |
40 bis 50 | 86 |
50 bis 60 | 43 |
über 60 | 31 |
Im Jahr 2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 795 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Münster, die Aufklärungsquote lag bei 72%.
Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.
Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Münster
Einfacher Diebstahl kann nach deutschem Recht mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Bei schwerem Diebstahl steigt die maximale Strafe auf zehn Jahre. Dazu zählen beispielsweise bandenmäßiger Diebstahl oder Wohnungseinbrüche. Auch das Mitführen einer Waffe kann dazu führen, dass die Strafe höher ausfällt. Wird mit der Waffe gedroht, handelt es sich nicht mehr um Diebstahl, sonder um Raub, dafür sind sogar Gefängnisstrafen bis zu 15 Jahren möglich.
Insgesamt gab es im Jahr 2022 rund 1,8 Millionen Diebstähle. Das sind 20,0 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.
Rund drei von zehn Diebstählen wurden 2022 aufgeklärt. Allerdings gibt es dabei deutliche Unterschiede je nach Diebstahlart. Sobald Geld gestohlen wird, werden nur 7,9 Prozent der Fälle aufgeklärt, bei Ladendiebstählen sind es 89,8 Prozent. Allerdings werden nicht alle Fälle gemeldet. Gerade bei Ladendiebstählen werden oft nur jene Fälle angezeigt, bei denen der Dieb oder die Diebin bereits erwischt wurde.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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