Blaulichtreport für Bad Driburg, 27.03.2025: Neue Betrugsmasche im Online-Banking - Polizei warnt vor Zugriff auf Smartphones

Cyberkriminalität in Bad Driburg aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Kreispolizeibehörde Höxter.

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Cyberkriminalität für das Presseportal Bild: Adobe Stock / smolaw11

Neue Betrugsmasche im Online-Banking - Polizei warnt vor Zugriff auf Smartphones

Bad Driburg (ots) -

In Bad Driburg wurde am 26. März eine neue Betrugsmasche im Bereich Online-Banking bekannt. Ein Senior erhielt einen Anruf von einer vermeintlichen Bankmitarbeiterin, die ihn mit einer erfundenen Geschichte dazu bringen wollte, eine Fernzugriffs-App zu installieren. Glücklicherweise erkannte der Mann den Betrugsversuch rechtzeitig und blieb ohne finanziellen Schaden.

Die Anruferin behauptete, eine unautorisierte Überweisung ins Ausland sei von der Sicherheitsabteilung der Bank gestoppt worden. Um das Geld zurückzuholen, müsse der Senior den Bankmitarbeitern Zugriff auf sein Smartphone gewähren - über die App "Anydesk". Als der Mann misstrauisch wurde, beendete er das Gespräch und suchte seine Bank auf. Dort stellte sich heraus: Es hatte keine verdächtige Überweisung gegeben.

Besonders beunruhigend: Die Betrügerin kannte den Namen, die Anschrift und die nicht öffentlich gelistete Festnetznummer ihres Opfers. Dies deutet darauf hin, dass Kriminelle gezielt mit persönlichen Daten arbeiten.

Polizei warnt: Kein Zugriff für Unbekannte!Die Polizei warnt dringend vor dieser neuen Betrugsmasche: "Gewähren Sie niemals Unbekannten Zugriff auf Ihr Smartphone oder Ihren Computer - weder per App noch per Fernwartung. Kriminelle könnten so ungehinderten Zugriff auf Ihre Bankdaten und Ersparnisse erhalten."

Betroffene oder Personen, die verdächtige Anrufe erhalten, sollten umgehend ihre Bank sowie die Polizei informieren./rek

Diese Meldung wurde am 27.03.2025, 11:20 Uhr durch die Kreispolizeibehörde Höxter übermittelt.

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Kriminalstatistik zum Straftatbestand Cyberkriminalität im Kreis Holzminden

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) erfasste für das Jahr 2022 im Kreis Holzminden 54 Straftaten aus dem Bereich Cyberkriminalität. Dabei blieb es in 6% der Fälle bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote lag bei 63%. Unter den insgesamt 32 Tatverdächtigen befanden sich 21 Männer und 11 Frauen. 22% der tatverdächtigen Personen waren nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 213
21 bis 255
25 bis 304
30 bis 4011
40 bis 505
50 bis 604
über 600

Für das Jahr 2021 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 49 erfasste Fälle von Straftaten im Bereich Cyberkriminalität im Kreis Holzminden bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 67%.

Unter den Straftatbestand Cybercrime im engeren Sinne fallen Betrügerisches Erlangen von Kfz § 263a StGB, (511212) Weitere Arten des Warenkreditbetruges § 263a StGB, (516520) Computerbetrug mittels rechtswidrig erlangter Daten von Zahlungskarten § 263a StGB, (516920) Computerbetrug mittels rechtswidrig erlangter sonstiger unbarer Zahlungsmittel § 263a StGB, (517220) Leistungskreditbetrug § 263a StGB und (517500) Computerbetrug (sonstiger) § 263a StGB (soweit nicht unter den Schlüsseln 511120, 511212, 516300, 516520, 516920, 517220, 517900, 518112 bzw. 518302 zu erfassen).

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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