Blaulichtreport für Potsdam, 27.03.2025: Bundespolizei vollstreckt 2024 allein an Flughäfen 1.500 Haftbefehle aufgrund Passenger Name Record-Daten (PNR-Daten)

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Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Bundespolizei vollstreckt 2024 allein an Flughäfen 1.500 Haftbefehle aufgrund Passenger Name Record-Daten (PNR-Daten)

Potsdam (ots) -

Die Bundespolizei konnte im vergangenen Jahr die Sicherheit an Flughäfen weiter deutlich erhöhen. So wurden ihr in 2024 für 27 deutsche Flughäfen insgesamt rund 91.200 sogenannte PNR-Datensätze vom Bundeskriminalamt übersandt. Dies stellt gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 17 Prozent dar (2023: rund 77.800). Alleine hierdurch konnte die Bundespolizei im zurückliegenden Jahr rund 1.500 Haftbefehle vollstrecken, davon rund 560 im Intra-Schengen-Flugverkehr.

Beispielsweise konnte aufgrund von PNR-Daten Mitte Juni 2024 ein indischer Staatsbürger auf seinem Flug von Mumbai nach Frankfurt am Main festgenommen werden. Für den 72-Jährigen bestand ein internationaler Haftbefehl zum Zweck der Auslieferung, da er in 2017 eine Scheckbetrügerei in Höhe von ca. 19 Millionen Dollar begangen haben soll. Eine weitere Festnahme am Frankfurter Flughafen erfolgte aufgrund des PNR-Systems Ende Juli 2024. Eine 52-jährige Spanierin wurde bei ihrer Einreise festgenommen, da sie wegen gemeinschaftlichen Mordes in Tateinheit mit schwerem Raub zur Fahndung ausgeschrieben war.

Daneben konnten auf Basis der Verarbeitung von Passagierdaten die im inner- und außereuropäischen Ausland tätigen Bundespolizistinnen und Bundespolizisten in rund 800 Fällen Beförderungsausschlüsse in 2024 erwirken, wodurch Urkundendelikte sowie Schleusungshandlungen bereits vor Beginn einer Flugreise verhindert werden konnten. Der Schengen-Binnenverkehr bildet den Schwerpunkt dieser Feststellungen (83 Prozent). Die PNR-Folgenmaßnahmen der Bundespolizei erhöhen damit die Sicherheit an den grundsätzlich grenzkontrollfreien Schengen-Binnengrenzen.

Hintergrund: Bereits seit 2017 sind Fluggesellschaften gesetzlich verpflichtet, für alle grenzüberschreitenden kommerziellen Flüge Daten ihrer Reisegäste an das Bundeskriminalamt zu übermitteln. Dabei geht es hauptsächlich um sogenannte PNR-Daten (Passenger Name Records), die bei der Buchung einer Reise anfallen (u.a. Namen des Reisenden oder Abflugdatum). Das Bundeskriminalamt überprüft diese Daten zum Zwecke der Verhütung, Aufdeckung und Verfolgung terroristischer Straftaten sowie schwerer Kriminalität. Bei erkannten Fahndungstreffern werden die Daten an die Bundespolizei für weitere Maßnahmen übermittelt (z.B. Einreiseverweigerungen oder Festnahmen).

Diese Meldung wurde am 27.03.2025, 11:00 Uhr durch den Bundespolizeipräsidium (Potsdam) übermittelt.

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Kriminalstatistik zu Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen im Kreis Potsdam

2022 wurden durch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) im Kreis Potsdam 7 Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen verzeichnet. Die Aufklärungsquote lag hier bei 100%. In 29% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Unter den insgesamt 9 Tatverdächtigen befanden sich 9 Männer und 0 Frauen. 44% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 210
21 bis 252
25 bis 302
30 bis 404
40 bis 501
50 bis 600
über 600

Für das Jahr 2021 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 4 erfasste Fälle von Raubüberfällen im Kreis Potsdam bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 75%.

Kriminalstatistik zum Straftatbestand Mord und Totschlag im Kreis Potsdam

Im Jahr 2022 registrierte die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) im Kreis Potsdam 4 Straftaten aus dem Bereich Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen. In 50% der Fälle blieb es bei versuchter Tötung. Die Aufklärungsrate lag 2022 bei 50%. Unter den insgesamt 2 Tatverdächtigen befanden sich 2 Männer und 0 Frauen. 0% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 210
21 bis 250
25 bis 300
30 bis 400
40 bis 501
50 bis 600
über 601

Für das Jahr 2021 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 0 erfasste Fälle von Straftaten im Bereich Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen im Kreis Potsdam bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 100%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr

Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Aufwärtstrend. So wurden 2022 insgesamt 2.406.465 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2021 dagegen 2.314.938 Fälle und 2020 2.245.245 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2022 289.672 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 2.788 Verunglückte getötet. Im Jahr 2021 wurden von 258.987 Unfällen mit Personenschaden 2.562 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.
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