
Neue Rettungswache in Eckernförde
Heide (ots) -
In Eckernförde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH den im vergangenen Jahr erstellten Neubau der Rettungswache eingeweiht. Der Neubau wurde nötig, um eine bedarfsgerechte Wache mit optimierten Arbeitsbedingungen für die dort stationierten Rettungskräfte und damit die Versorgung der Menschen im Einsatzgebiet entstehen zu lassen.
Der Neubau vereint den wachsenden Platzbedarf und die umfangreichen Anforderungen der Vorschriften von Arbeitssicherheit und Hygiene mit den einsatztaktischen Belangen an Ausrückzeiten und strategisch sinnvoller Positionen innerhalb des Wachgebietes. Anfang des Jahres 2024 wurde hierfür schon in Damp die Rettungswache Schwansen zur Optimierung der Versorgung in dem nördlich gelegenen Kreisgebiet eingerichtet. Nun folgt die Einweihung der neuen Rettungswache im Eckernförder Finkenweg. Der rettungsdienstliche Sicherstellungsauftrag im nördlichen Kreisgebiet Rendsburg-Eckernförde ist damit zukunftsfähig aufgestellt.
"Ungefähr 25 Um- und Neubauprojekte wurden seit Gründung der RKiSH im Jahr 2005 in den fünf Kreisen der Kooperation realisiert, um jeweils eine Optimierung der rettungsdienstlichen Versorgung in den unterschiedlichen Regionen zu erreichen.", beschrieb der Fachbereichsleiter Einsatzdienst in der RKiSH, Volker Böhm den Wandel der letzten zwei Jahrzehnte.
"In Eckernförde ist die alte Wache am Krankenhaus für die gut 70 Rettungsfachkräfte und mittlerweile sieben Fahrzeuge zu klein geworden. Die Entscheidung fiel somit auf einen Neubau, der nach der gültigen DIN-Norm 13049 zum Bau von Rettungswachen von der Kuntz und Tepper GbR aus Gettorf als Investor realisiert wurde."
Die Besonderheit dieses Baus ist der ökologische und nachhaltige Blick in der Planung. So ist nicht nur die energetische Ausführung des Gebäudes mit kompletter LED-Beleuchtung und Wärmepumpenheizung ressourcenschonend gebaut. Ein Gründach und eine Photovoltaikanlage zur Stromproduktion mit einer Leistung von gut 10 kWp ergänzen den Nachhaltigkeitsgedanken. Zur Begrünung und damit Aufwertung des gesamten Hofpflasters sind entsprechende Kräuterfugen entstanden."Ich höre nur Gutes über die neue Rettungswache. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr zufrieden mit dem Neubau.", erklärte Volker Böhm die kollegialen Rückmeldungen über das neue Gebäude in Eckernförde bei der Einweihungsfeier. "Die rettungsdienstliche Infrastruktur ist damit in der Region Eckernförde/Schwansen/Gettorf auf allerhöchstem Niveau."
"Die Kuntz und Tepper GbR freut sich sehr mit der RKiSH, eine zweite Rettungswache nach Gettorf in Eckernförde realisiert zu haben. Das Thema Rettungsdienst betrifft uns alle gemeinsam und wir sind sehr dankbar dafür, uns hier engagieren zu können. Und das mit einem so vertrauenswürdigen Partner wie der RKiSH.", ergänzten die Investoren Frank Tepper und Philipp Kuntz.
Im Finkenweg stehen für die weit über 8.000 Einsätze im Jahr rund um die Uhr zwei Rettungswagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) bereit. Ergänzt werden diese Fahrzeuge um einen weiteren RTW und einen Krankentransportwagen (KTW) im Tagesdienst. Zwei weitere RTW stehen als Ausfallreserve zur Sicherung des Dienstbetriebes auch für andere Wachen der Region zur Verfügung.
Gut 36.000 Menschen der Gemeinden Altenhof (geteilt mit der RW Gettorf), Barkelsby, Eckernförde, Fleckeby, Gammelby, Goosefeld, Güby, Haby, Hummelfeld, Hütten, Kosel, Loose, Osterby, Rieseby (geteilt mit der RW Schwansen), Windeby werden vom 829 m² großen Standort Finkenweg versorgt. Dazu kommen viele Touristen in den Urlaubszeiten.
Vertreter aus Politik und Verwaltung, der Ingenieurbüros und am Bau beteiligten Firmen, der Nachbarschaft der Wache und der befreundeten Blaulichtorganisationen sowie der Investoren und der Belegschaft der RKiSH erlebten jeweils eine kurzweilige Schlüsselübergabe mit Führungen durch das neue Gebäude.
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Diese Meldung wurde am 26.03.2025, 14:45 Uhr durch den Rettungsdienst-Kooperation in übermittelt.
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