
Nach Volksverhetzung und Körperverletzung im Rombergpark: Polizei nimmt zwei Männer fest
Dortmund (ots) -
Lfd. Nr.: 0275
Am Freitagabend (21.03.) wurden mehrere Personen im Rombergpark rassistisch beleidigt und körperlich angegangen. Dank aufmerksamer Zeugen konnte die Polizei kurz darauf zwei Männer vorläufig festnehmen.
Nach ersten Erkenntnissen picknickten gegen 20.45 Uhr sechs Personen im Rombergpark. In ihrer Nähe hielten sich zwei augenscheinlich alkoholisierte Männer auf, die über eine Musikbox Lieder mit rassistischen Inhalten abspielten. Dazu tanzten die beiden und gestikulierten in Richtung der Gruppe.
Nach einer Weile sprachen zwei Frauen die Männer an. Es entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Frauen mehrmals rassistisch beleidigt wurden. Die Gruppe beschloss daraufhin, den Park zu verlassen. Die Männer folgten ihnen jedoch und sprachen weitere Beleidigungen aus.
Auf Höhe des Eingangs zum Kirschblütenweg schlug einer der Männer plötzlich mit den Fäusten auf zwei 20-jährige Frauen ein. Zwei Passanten wurden auf die Situation aufmerksam und verständigten die Polizei, die Männer flüchteten daraufhin. Einsatzkräfte konnten diese kurz darauf stellen und vorläufig festnehmen.
Bei ihnen handelt es sich um zwei Dortmunder (20 und 21). Beide sind bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten, Bezüge zur rechten Szene gibt es nach ersten Ermittlungen nicht. Der 20-jährige Haupttäter wurde zur Verhinderung weiterer Strafen in Gewahrsam genommen, der 21-Jährige erhielt einen Platzverweis. Beide erwarten nun Strafverfahren wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Körperverletzung.
Journalisten wenden sich mit
Diese Meldung wurde am 24.03.2025, 10:58 Uhr durch die Polizei Dortmund übermittelt.
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Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Dortmund
Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Dortmund im Jahr 2022 insgesamt 2912 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 19% davon blieben versuchte Straftaten. In 25 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 16 Fällen auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 66%. Von insgesamt 2344 Tatverdächtigen konnten 1967 Männer und 377 Frauen identifiziert werden. 41% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.
Alter | Anzahl Tatverdächtige |
---|---|
unter 21 | 733 |
21 bis 25 | 262 |
25 bis 30 | 331 |
30 bis 40 | 511 |
40 bis 50 | 287 |
50 bis 60 | 151 |
über 60 | 69 |
Im Jahr 2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 2243 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Dortmund, die Aufklärungsquote lag bei 72%.
Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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