
Abgeschlossene Ermittlungen der Bundespolizei zum abgerissenen Türflügel eines Regionalexpresses
Mannheim/Heidelberg (ots) -
Nachdem es am Sonntag, den 9. März bei der Durchfahrt des RE 10b am Haltepunkt Mannheim Maimarkt/Arena zu einem Vorfall gekommen ist, bei dem ein Türflügel abriss, hat die Bundespolizei nun ihre Ermittlungen abgeschlossen. Als Ursache wurde dabei menschliches Versagen ausgeschlossen und ein technischer Defekt ermittelt.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls nahm die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe die Ermittlungen zur Schadensursache auf. Hierzu befragten Ermittler Zeugen und werteten in Zusammenarbeit mit der SWEG Bahn Stuttgart (SBS) technische Daten wie den Fahrdatenspeicher und das Störungsbuch aus. Auch die Kameraüberwachungsanlage in den Hauptbahnhöfen Mannheim und Heidelberg zogen die Ermittler heran.
Es wurde festgestellt, dass der Zug auf der vorherigen Fahrt von Heilbronn in Richtung Mannheim mit einer korrekt verschlossenen Tür in den Heidelberger Hauptbahnhof einfuhr. Kurz vor Abfahrt des ZugesRichtung Mannheim, schlossen und öffneten sich die Türen mehrmals und störungsfrei. Die Aufzeichnungen der örtlichen Videoüberwachungsanlage zeigen, wie eine Person kurz vor Abfahrt des Zuges den Schließvorgang der Tür verhindert, indem sie einen Arm undeinen Fuß aus der Tür streckt. Sogenannte Einklemmsensoren bewirken, dass sich die Tür wieder öffnet, hierbei erlitt sie einen technischen Defekt. Nachdem die unbekannte Person ausgestiegen war und sich die Tür erneut schließt, zeigt die Videoüberwachung eine imunteren Bereich abstehende Tür. Der Zug verlässt den Bahnhof anschließend und fährt Richtung Mannheim.
Nach einer Änderung der Fahrtrichtung in Mannheim, gerät der defekte Türflügel in die Windseite. Bei der Durchfahrt am Haltepunkt Mannheim Maimarkt/Arena wird das Lichtraumprofil zur Bahnsteigkante überschritten, die Tür bleibt hängen und wird herausgerissen.
Die Ursachenermittlung für den technischen Defekt wird im Detail nun durch die SWEG Bahn Stuttgart in enger Zusammenarbeit mit dem Eisenbahnbundesamt geführt.
Diese Meldung wurde am 24.03.2025, 10:00 Uhr durch die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe übermittelt.
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