Polizeimeldungen für Köln, 24.03.2025: Aggressive verletzen Bahnmitarbeiter in Köln - Bundespolizei fertigt Strafanzeigen

Diebstahl in Köln aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Bundespolizeidirektion Sankt.

Erstellt von - Uhr

Diebstahl für das Presseportal (Foto) Suche
Diebstahl für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Rainer Fuhrmann

Aggressive verletzen Bahnmitarbeiter in Köln - Bundespolizei fertigt Strafanzeigen

Köln (ots) -

Am gestrigen Tag (23. März) soll es zu zwei körperlichen Angriffen gegen Mitarbeitende der Deutschen Bahn gekommen sein. Bundespolizisten nahmen sich den Sachverhalten an und fertigten Strafanzeigen.

Gegen 14:30 Uhr befand sich eine Streife der Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof, als ihnen in Höhe des Treppenabgangs zu Bahnsteig 4/5 mehrere Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn auffielen, welche eine männliche Person auf dem Boden fixierten.Auf Rückfrage gab einer der Mitarbeiter, ein 38-jähriger Deutscher, an, dass ihn die Person im Rahmen seiner Diensttätigkeit angegriffen und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe.

Aufgrund des fortwährenden aggressiven Verhaltens, fesselten die Einsatzkräfte den Deutschen und führten ihn der Dienststelle der Bundespolizei zu.

Eine dort durchgeführte Videoauswertung verlief positiv und bestätigte den geschilderten Sachverhalt der Sicherheitskräfte.

Die Beamten stellten die Identität des Aggressors fest und glichen die Personalien des 38-Jährigen im polizeilichen Fahndungssystem ab. Dies ergab, dass die Staatsanwaltschaft Köln ihn aufgrund eines Diebstahls zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben hatte.

Aufgrund des geistig verwirrten Zustandes des Deutschen riefen die Uniformierten den Rettungsdienst hinzu. Schließlich wurde der Wohnungslose einer Kölner Klinik zugeführt. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen der Körperverletzung.

Gegen 18:30 Uhr befanden sich die Einsatzkräfte am Bahnhof Köln Messe/Deutz, nachdem es im ICE aus Flughafen zu Streitigkeiten gekommen war.Vor Ort gab der Zugbegleiter, ein 45-jähriger Deutscher, an, dass er eine weibliche Person und ihren Begleiter einer Fahrausweiskontrolle unterzogen habe. Sogleich soll die 23-jährige Deutsche laut geworden sein und den Zugbegleiter geschlagen haben.Da sich die Situation nicht beruhigt habe, habe er die Bundespolizei hinzugezogen.

Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die 23-Jährige eine Pfandflasche nach dem 45-Jährigen geworfen und diesen im Gesicht getroffen hatte.

Die Beamten stellten die Identitäten aller Beteiligten fest und fertigten eine Strafanzeige aufgrund der gefährlichen Körperverletzung. Noch vor Ort entließen sie die Frankfurterin mit einem Platzverweis für den Bahnhof Köln Messe/Deutz.

Der Geschädigte lehnte eine ärztliche Versorgung ab.

Diese Meldung wurde am 24.03.2025, 09:39 Uhr durch die Bundespolizeidirektion Sankt übermittelt.

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und verpassen Sie keine Schlagzeile mehr – bleiben Sie mit news.de immer auf dem neuesten Stand!

Erfahren Sie mehr über die aktuellen Geschehnisse in Ihrer Region, einschließlich Wettervorhersagen, Warnmeldungen und vielem mehr, auf unserer Regio-News-Seite für Köln verpassen Sie keine wichtigen Informationen mehr!

Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Köln

Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Köln im Jahr 2022 insgesamt 5598 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 17% davon blieben versuchte Straftaten. In 58 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 21 Fällen auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 68%. Von insgesamt 4690 Tatverdächtigen konnten 3947 Männer und 743 Frauen identifiziert werden. 44% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 211388
21 bis 25609
25 bis 30657
30 bis 40965
40 bis 50596
50 bis 60326
über 60149

Im Jahr 2021 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 4671 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Köln, die Aufklärungsquote lag bei 70%.

Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.

Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Köln

Bis zu fünf Jahre Gefängnis drohen Dieben in Deutschland, wenn sie erwischt werden. In einigen Fällen kann die Strafe sogar bis zu zehn Jahre betragen, beispielsweise bei bandenmäßigem Diebstahl, bei Wohnungseinbrüchen oder wenn der Dieb oder die Diebin eine Waffe mit sich geführt hat.
Insgesamt gab es im Jahr 2022 rund 1,8 Millionen Diebstähle. Das sind 20,0 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.
Rund drei von zehn Diebstählen wurden 2022 aufgeklärt. Allerdings gibt es dabei deutliche Unterschiede je nach Diebstahlart. Sobald Geld gestohlen wird, werden nur 7,9 Prozent der Fälle aufgeklärt, bei Ladendiebstählen sind es 89,8 Prozent. Allerdings werden nicht alle Fälle gemeldet. Gerade bei Ladendiebstählen werden oft nur jene Fälle angezeigt, bei denen der Dieb oder die Diebin bereits erwischt wurde.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs generiert. Übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Bleiben Sie außerdem mit unserem Polizeiticker immer und überall auf dem Laufenden!
Folgen Sie News.de schon bei WhatsApp, Facebook, Twitter, Pinterest und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos und den direkten Draht zur Redaktion.

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.